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Thema: kniegelenk

  1. #1
    margit
    Gast

    kniegelenk

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    Knorpelschäden nach 2 Athroskopien und Entzündungen, verleiden mir jegliches Gehen. Jetzt soll ich ein neues Kniegelenk bekommen.
    Wer hat Erfahrungen hinsichtlich Methode, Operation etc.
    Vielen Dank für Eure Mühe

  2. #2
    klaudo
    Gast

    Re: kniegelenk

    Hallo Margit,

    Methode und OP sind unterschiedlich. Es kommt auch darauf an, was eingesetzt wird. Eine totale Prothese, ein Schlitten usw.
    Ich jedenfalls habe gute Erfahrungen, kann wieder laufen und bin sehr zufrieden.

    Gruss
    klaudo

  3. #3
    Martina
    Gast

    Re: kniegelenk

    Hallo Margit!

    Deine Sorgen kann ich gut vertstehen, da ich vor kurzem selbst vor der Frage stand, ob oder ob nicht? nach reiflichem Überlegen und Recherchieren habe ich mich aber für die OP entschieden und kann nur sagen ,daß ich es noch keinen Tag bereut habe.

    Du solltest Dir vor allen Dingen eine "gute" Klinik aussuchen, d.h. möglichst einen Operateur, der eigentlich nichts anderes machts, als Knie operieren. Es ist bestimmt nicht so ratsam, sich von seinem "Hausorthopäden" operieren zu lassen, der in irgendeinem Krankenhaus Belegbetten hat. Bei Spezialisten kann man von täglich einem Knie ausgehen, d.h. ca. 250 Knie pro Jahr. Der Belegarzt kommt aber in seiner gesamten Karriere höchstens auf 250 Knie. Ich will damit nur mal verdeutlichen, daß die Routine des Operateurs sehr wichtig ist. Sicher gibt es auch Glücksfälle, wo alles super läuft. Aber wenn Du die Möglichkeit der Wahl hast, such Dir den Arzt und die Klinik aus.

    Zur OP selbst kann ich nur sagen, daß bei mir alles gut verlaufen ist. 3 Wochen vor der OP habe ich eine Eigenplasmaspende gemacht, damit der Blutverlust wieder ausgeglichen werden konnte. Die OP selbst wurde dann nicht unter Vollnarkose und auch nicht mit einer PDA, sondern mit einer noch milderen Narkose gemacht, bei der nur das zu operierende Bein betäubt war. (Vorteil u.a. kein Katheter nach der OP) Diese Art von Narkose wird einerseits in der Leiste und andereseits oberhalb vom Ischias gesetzt. Aber von den Einstichen und anderen Dingen habe ich überhaupt nichts mitbekommen, da man mir ein leichtes Schlafmittel gegeben hat.
    Aufgewacht bin ich erst als alles vorbei war.

    Nach 3 Wochen Krankenhaus konnte ich dann die Reha ambulant machen, so daß alles wirklich schnell ging. 4 Wochen nach der OP durfte ich voll belasten und habe dann auch angefangen, die Stützen wegzulassen. Und wie mein Prof. gesagt hat, bestimmt allein ein etwaiger Schmerz, ob man ganz ohne Stützen laufen kann, oder sie noch manchmal benutzen muß. Aber das merkt man sehr schnell.

    Jedenfalls ist ein wahnsinnig schönes Gefühl ein Gelenk zu haben, das nicht schmerzt und auch noch funktioniert!

    Ach ja, bzgl. der verschiedenen Modelle wird Dein Arzt Dich bestimmt beraten, welches das richtige für Dich ist.

    Vor der OP brauchst Du keine Angst zu haben, denn Du weißt ja, daß hinterher ein kniemäßig schmerzfreies Leben beginnt und das macht wieder richtig Spaß!

    Wenn Du noch mehr Fragen hast, melde Dich doch nochmal hier im Forum.

    Bis dann Martina

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  5. #4
    Elmar (ameise)
    Gast

    Re: kniegelenk

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    hi

    mein op ist jetzt nen 3/4 jahr her und ich muß sagen das das knie eins der sehr wenigen gelenke ist das mir NICHT weh tut.
    hätte ich gewust wie das mit nem künstlichen knie ist, hätt ich mich schon 1 jahr eher operieren lassen.
    ich bin damit einfach superzufrieden :-)

    cu elmar

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