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  1. #1
    nobody is perfect ;) Avatar von Marie2
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    wer darf blut abnehmen?

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    hi zusammen,

    mich beschäftigt seit einiger zeit diese frage:

    wer darf blut abnehmen?

    im netz finde ich diverse, unterschiedliche aussagen wie zb:
    der arzt (logisch), hp, schwester usw. dann die aussage es darf nur der arzt, er darf aber an die arzthelferin delegieren.
    gut, was denn nun? ;-) wenn's nur der arzt darf, kann er nicht delegieren.

    hat jemand eine verlässliche info dazu?
    (nein, ich möchte nicht meinen arzt fragen ;-))

    viele grüsse marie
    internette grüße
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  2. #2
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    Hallo,

    der Arzt darf ärztliche Tätigkeiten an nichtärztliches Personal delegieren, haftet aber dafür, was seine Mitarbeiter tun.
    Eine richterlich angeordnete Blutabnahme (zur Feststellung des Alkoholgehaltes z.B.) muss vom Arzt durchgeführt werden.

    Rechtliches zur Blutabnahme findest du hier:

    http://www.bundesaerztekammer.de/pag...is=0.7.47.3225

    LG
    Pezzi

  3. #3
    nobody is perfect ;) Avatar von Marie2
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    liebe pezzi,

    ganz herzlichen dank, das war sehr hilfreich!

    aus dem link:
    Verfügt der Mitarbeiter, an den der Arzt delegieren will, nicht über eine abgeschlossene Aus*bildung in einem Fachberuf im Gesundheitswesen, die die zu delegierende Leistung ein*schließt, muss der Arzt zunächst prüfen, ob der Mitarbeiter aufgrund seiner allgemeinen Fä*higkeiten für eine Delegation der betreffenden Leistung geeignet scheint (Auswahlpflicht). Sodann muss er ihn zur selbständigen Durchführung der zu delegierenden Leistung anler*nen (Anleitungspflicht). Auch nachdem er sich davon überzeugt hat, dass der Mitarbeiter die Durchführung der betreffenden Leistung beherrscht, muss der Arzt ihn dabei regelmäßig überwachen, bevor er sich mit der Zeit wie bei einem Fachberufsangehörigen auf Stichpro*ben beschränken kann (Überwachungspflicht). Sofern ein Mitarbeiter bereits durch einen anderen Arzt angeleitet wurde, darf der delegierende Arzt eher von einer regelmäßigen Über*wachung zu einer stichprobenartigen Überprüfung übergehen.
    Kapilläre und venöse Blutabnahmen können an entsprechend qualifizierte nichtärztliche Mitarbeiter dele*giert werden. Da venöse Blutabnahmen nicht in allen Ausbildungskatalogen enthalten sind, muss sich der Arzt bei medizinischen Fach*angestellten, Angehörigen der Pflegeberufe oder anderem Fach*personal ggf. bereits vorhandener Kenntnisse und Fer*tig*keiten vergewissern oder diese besonders einweisen. Bei der delegierten Blutabnahme sind die Technischen Regeln für Biologische Arbeitsstoffe in der jeweils geltenden Fassung zu beachten.

    qualifizierte nichtärztliche mitarbeiter
    - dann ist das auch eine sprechstundenhilfe,
    die administrativ arbeitet und angelernt wurde?
    (nichts gegen sprechstundenhilfen, ich kenne ein paar sehr nette!)
    meine ellenbeuge ist schwer zerstochen, dick, hart und schmerzhaft,
    ich denke, zukünftig werde ich generell um blutabnahme des arztes bitten.

    nochmal danke, marie
    internette grüße
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  4. #4
    Registrierter Benutzer Avatar von Katjes
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    hinter den bergen fast bei den zwergen :-)
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    @marie
    das ist aber auch keine garantie.............
    mir hat so mancher arzt 1.fürchterlich weh getan beim blutabnehmen 2.ist unter 10 versuchen nicht weggekommen(trotz armbad)
    3.hatte danach auch schon venenentzündungen............

    und so manche azthelferin war viel geübter oder auch nicht

    es gibt halt welche die ihr handwerk können und andere die es lassen sollten.................
    liebe grüße
    katjes
    der weg zum glücklichsein führt über die brücke der zufriedenheit



  5. #5
    Registrierter Benutzer Avatar von Gitta
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    Bärlin :-)
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    Mir hat mal eine Arzthelferin gesagt:wir üben an Plastikschläuchen
    die wir in eine Gardine wickeln.
    Irgendwo habe ich gelesen,das der Arzt verantwortlich ist.
    In den letzten Jhren,haben entweder der Doc selber
    oder eine Sprechstundenhilfe,die eine Zusatzausbildung
    genossen hat,Vampir gespielt.
    Biba
    Gitta
    Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren der Liebe die wir hinterlassen, wenn wir gehen.

    Albert Schweizer

    Ich schreibe keine Fehler,
    ich schreibe Freestyle.

  6. #6
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    vorschlag -
    nicht immer aus der ellenbogenbeuge o.ä.
    sondern
    MICROVETTENBLUT - reicht in so vielen fällen aus.(z.b. leberwerte, crp bei mtx einnahme.....).

    babys kann auch nicht immer blut - volles röhrchen - abgenommen werden.
    ist ganz einfach, piekt etwas, doch ansonsten harmlos.

    an meine venen kommt nur noch 1 x im quartal ne ellenbogenbeugeblutabnahme. - und den doc oder die sprechstundenhilfe suche ich (!) mir aus. dann muss soviel blut abgenommen werden, dass es für alle untersuchungen reichen muss. wurde mal versehentlich was vergessen, wählt ein labor, das das blut noch 7 tage aufhebt, in dieser zeit kann immer noch nachbestimmt werden.
    gruss
    bise

  7. #7
    Sharpie Avatar von Aquarell
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    Also ich bin ehrlich gesagt immer froh, wenn die Schwestern Blut abnehmen bzw. Zugänge legen. Da sie das wohl öfter machen haben sie m.M.nach das "bessere Händchen"
    Liebe Grüße
    Jutta


    Krankenvita

  8. #8
    Registrierter Benutzer Avatar von Melanie_1972
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    Hallo

    bei meinem Hausarzt nimmt nur er selber Blut ab. Die Arzthelferinnen dürfen nicht, obwohl sie es können. War bei ihm schon immer so.

    LG

  9. #9
    Bärenmama von Pedro Avatar von puffelhexe
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    huhu!

    ich würde sagen:

    ärzte, krankenschwestern, arzthelferinnen und auch heilpraktiker dürfen blut abnehmen! und wahrscheinlich auch speziell ausgebildete krankenpfleger z.b. im altenheim!
    Unten auf dem Meeresgrund
    wo alles Leben ewig schweigt
    kann ich noch meine Träume seh'n
    wie Luft, die aus der Tiefe steigt.

    Peter Maffay

    Meine Vita: https://www.rheuma-online.de/forum/t...l=1#post628606

  10. #10
    Meerschweinchen-Guru Avatar von Meerli13
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    Hallo!

    Ich habe Krankenschwester gelernt und ich durfte gleich beim Patienten üben mit den Blutabnehmen, stat. Arzt (mein jetziger HA)hatte mir es da gezeigt. Generell ist das Blutabnehmen Arztaufgabe im Krankenhaus, in Notfällen durften die Schwestern auch Blutabnehmen.
    Ich war vorletzte Woche mit RTW ins KH gekommen, da haben auch die Rettungssanitäter schon mal Blut abgenommen, haben mir eh einen venösen Zugang gelegt.
    Aber so manche Schwester/Arzthelferin kann besser Blut abnehmen (denke da an die Schwester in der Rheumaambulanz, die nimmt dort dann tägl. bei Rheumapat. Blut ab. Aber letztens hat es bei mir auch nicht geklappt, sie hatte 3 mal versucht, dann kam die Ärztin: AUA )

    Gruß Meerli
    Habe RA, Colitis Ulzerosa, KHK , 2 Bypässe , chron. Schmerzsyndrom Krankengeschichte:http://www.rheuma-online.de/phorum/s...&postcount=340

  11. #11
    nobody is perfect ;) Avatar von Marie2
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    hi, das ist wohl wahr, der eine kann's, der andere nicht
    mir sind solche pleiten bis jetzt nicht bei ärzten passiert, zumindest kann
    ich mich nicht erinnern, aber ich erinnere mich bestens an verschiedenes gebohre und gedrücke von nicht ärztlichem personal, bis man endlich aufgegeben hat. bei mir wird mit butterfly abgenommen bis jetzt, deshalb bin ich ja so verdutzt,
    das ist ja schon ziemlich dünn.
    ich werd mal fragen wegen abnahme mit microvette, kost' ja nix ;-)
    ich weiss, dass mein ha "es kann" ;-), deshalb ...
    er nimmt sich immer zeit, ist immer interessiert und bemüht, gottseidank!
    auch das personal in der praxis ist wirklich nett, ich kann da nichts
    schlechtes sagen.

    vielen dank fürs posten, marie
    internette grüße
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  12. #12
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    Ärzte sind oft unfähig und ziemlich brutal beim Blutabnehmen oder Zugang legen. Viele Sprechstundenhilfen können es besser.

    Bei mir darf nur einmal gestochen werden, danach gehe ich und das sage ich mir unbekannten Vampiren auch vorher...

    Wenn es geht, lasse ich mir nur vom HA und RA Blut abnehmen. Das klappt super!

  13. #13
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    Zitat Zitat von Gitta Beitrag anzeigen
    Mir hat mal eine Arzthelferin gesagt:wir üben an Plastikschläuchen
    die wir in eine Gardine wickeln.
    Irgendwo habe ich gelesen,das der Arzt verantwortlich ist.
    In den letzten Jhren,haben entweder der Doc selber
    oder eine Sprechstundenhilfe,die eine Zusatzausbildung
    genossen hat,Vampir gespielt.
    Biba
    Gitta
    sie wollte dich wohl schocken
    also normalerweise üben sie an freiwilligen. meine schwester ist arzthelferin und hat sich damals so durch die familie gefragt.
    dann werden auch die patienten gefragt, ob sie sich zur verfügung stellen.
    alles erst nach einem lehrgang während der ausbildung.

    es ist durchmischt mit dem guten anstechen oder nicht.
    hatte schon tolle ärzte(beim blutspenden) und grauenhafte arzthelferinnen und krankenschwestern und auch umgekehrt.
    das ist ein bisschen ne talentfrage und gefühlssache.

  14. #14
    Musikus Avatar von Colana
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    Hallo ihr Lieben,

    das Blutabnehmen gehört anscheinend seit einigen Jahren doch mit zur Ausbildung...,

    schaut mal hier:
    http://www.arbeitslehre.de/wiki/Beru...r_Arzthelferin

    Da wurde auch der Berufsnahme gleichzeitig geändert von Arzthelfer/-in zur Med. Fachangestellten/-er....

    Davon ganz abgesehen:
    die Arzthelferin, pardon Fachmed. Angestellten sind normalerweise zartfühlender als der Arzt selbst, da die das Tag tgl auf Anweisung ausführen, während der Doc nicht sehr oft macht..

    Liebe Marie,

    anscheinend bist Du an einen "Drachen" geraten, so etwas ist schlimm. Fühl Dich mal vorsichtig geknuddelt. Vielleicht helfen Dir Arncia C30 Globuli 1 x tgl 10 oder C6 3 x 10 tgl... -

    weiß Dein Doc das eigentlich? Wenn nicht, dann fotografiere es und halte ihm das mal unter die Nase... den Rest muss er dann erledigen.

    Ich hatte bei meinem Doc auch eine Arzthelferin, die wollte es machen. Mein Bauchgefühl sagte nein, ich ließ es genau 1 x zu. Anschließend verlangte ich meine Helferin, die es aus dem eff-eff kann, da sie um meine schlechten Venen weiß und wir nur noch 1 Arm zur Verfügung haben. Die betroffene Arzthelferin zog beleidigt ab und herein kam etwas später die Fachkraft.

    Ich wünsche Dir gute Besserung und


    Viele Grüße Colana
    Ich bin noch hier aktiv

  15. #15
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    Hallo Ihr Lieben,

    es ist tatsächlich so, dass es mit zur Ausbildung gehört Spritzen zu setzen i.v und i.m oder aber venenzugänge zu legen und natürlich auch Blutabnehmen...

    ABER die Verwantwortung liegt immer beim Arzt denn dieser hat eine Kontrollpflicht. Dies ist sogar gesetzlich niedergeschrieben.

    Wenn also etwas schiefgeht, z. B. etwas falschen gespritzt wurde, liegt die Hauptschuld beim Arzt.

    Also muss er auch in regelmäßigen Abständen kontrollieren was von seinen Angestellten gemacht wird....Realität sieht wohl leider anders aus


    Ich wünsche euch einen schmerzfreien Tag

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