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  1. #1
    (vor)laut
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    Unterschiedliche Ansichten

    Hallo Alle,

    ich habe ein Problem mit meiner Ärztin. Ich suche eure Meinung, weil ich manchmal einfach das Gefühl habe, dass sie wegen jeder Kleinigkeit überreagiert bzw. einfach keine richtige Balance zwischen Notwendigem und Überflüssigem hat.

    Mein Eisenhaushalt stimmt so gut wie nie und ist immer durcheinander. Solange der Eisenspeicher passt, unternehme ich nicht allzuviel, vor allem deshalb weil ich auf die meisten Präparate mit Verstopfung reagiere. Ein erfahrener Rheumapatient kann mir sicher bestätigen, dass in aktiveren Momenten - also in entzündlichen Situationen - der Eisenwert absackt und sich irgendwann mal wieder besser. Bessert er sich nicht, nehme ich dann halt doch mal für 1 Monat Eisen, um mich auch wieder etwas wacher und aktiver zu machen.

    Nun - vor 1 Stunde erhielt ich eine Nachricht von der Sprechstundenhilfe auf meiner Mailbox, dass mein "Eisenhaushalt durcheinander sei" (Zitat) und ich sofort in die Apotheke gehen soll um mir ein Magenschutzpräparat zu holen. Die Ärztin deutet auf eine Magenblutung. Das soll ich bis Dienstag nehmen und am Dienstag erhalte ich dann einen Hämoccult-Test, den ich dann machen soll. Gut - so ein Test ist sicher nicht blöd und von Zeit zu Zeit anzuraten. Aber das ist jetzt der 2. Test innerhalb von 3 Monaten ... schon beim 1. Test habe ich an die Theorie der Magenblutung nicht geglaubt (er war dann auch negativ) und jetzt glaub ich wieder nicht dran. Ich habe keinerlei Probleme mit dem Magen und bin mit meinem herkömmlichen Magenschutz meines Erachtens bestens geschützt. Ich bin total überzeugt davon, dass mein derzeitiger Eisenmangel auf meine momentan stärkeren Entzündungen zurückzuführen sind.

    Ich habe auch noch andere Beispiele dafür, dass sie Untersuchungen ansetzt obwohl ihre Vermutung an den Haaren herbeigezogen ist. Alle dieser Tests haben diese nicht bestätigt.

    Was soll ich machen? Wie bringe ich dieser Ärztin bei, dass sie nicht immer mit Kanonen auf Spatzen schießen soll? Wie bringe ich ihr bei, dass sie mich mit so überflüssigen Tests und so Anrufen wie eben total stresst?

    Was würdet ihr tun?

    Liebe Grüße

  2. #2
    Registrierter Benutzer Avatar von Marakion
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    Hallo Trixi!

    Die Sprechstundenhilfe ist doch wohl überhaupt nicht befugt, dir derartige Auskünfte zu geben. Das ist ja eine Sauerei.
    Das würde es bei meiner Hausärztin und auch bei meinem Rheumaarzt niemals geben. Die Damen am Tresen haben allerhöchstens die Erlaubnis eine Mitteilung mit der Überschrift "alles im grünen Bereich" durchzugeben.

    Liebe Grüße
    Marion

  3. #3
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    Hmmm, ich seh die Sachlage etwas anders. Mir wäre es lieber, wenn mein Arzt gerne auf Nummer Sicher geht, statt mit einem Winken (och, kennen wir ja schon) drüber weg zu gehen. Meine Eisenwerte gingen auch bei heftigen Entzündungen noch nie in den Keller. Für mich wäre es auch kein Stress, weil ich eine andere Einstellung zu diesem Thema habe. Schließlich hat mir ein Orthopäde mit einer Larifari-Einstellung (ach ist ja Rheuma) meine jetzige 1 1/2 Jahre dauernde Bredouille eingehandelt. Sei lieber froh, daß Du eine solche Ärztin hast! Zu viele andere Doktoren schauen nur auf die Uhr und aufs Budget.
    Geändert von Tennismieze (28.05.2009 um 19:51 Uhr)
    aktuelle Diagnosen: Restless-Leg, chronische Polyarthritis in Remission

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  5. #4
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    "Die Sprechstundenhilfe ist doch wohl überhaupt nicht befugt, dir derartige Auskünfte zu geben".

    wieso sollte eine sprechstundenhilfe nicht berechtigt sein, einen patienten über schelchte Werte zu informieren????
    dafür sind wir ja quasi die assistenten des arztes. um ihm dinge wie telefonanrufe etc. abzunehmen. und bei einem niedrigen eisenwert handelt es sich jetzt wohl auch nicht um eine streng vertauliche sache.
    bei uns in der praxis und auch überall sonst ist das gang und gebe und vollkommen ok und normal. wir sehen die werte eh immer bevor sie der arzt zu sehen bekommt.
    bei "schlimmen" diagnosen ruft selbstverständlich der chef an.

  6. #5
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    hallo trixi,
    ich würde auch lieber einmal mehr etwas kontrollieren lassen als zu wenig. was ich aber nicht verstehe, ist wenn deine ärztin den verdacht auf eine magenblutung hat, warum sollst du bis dienstag dann warten. so etwas gehört gleich und sofort abgeklärt, da damit nun mal nicht zu spaßen ist. ich würde morgen auf alle fälle noch mal in der praxis anrufen und mit der ärztin reden.
    liebe grüße elke

  7. #6
    Registrierter Benutzer Avatar von Marakion
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    Liebe Ronja!

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    Ich finde den Verdacht einer Magenblutung schon ziemlich schlimm.
    Okay, dass mit der "Befugnis" möchte ich vielleicht ein bißchen abmildern; ich war darüber etwas entrüstet.
    Viele Grüße
    Marion

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