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  1. #1
    Ulrike Wolfsgruber
    Gast

    Remicade-Infusionen

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    Hallo Rheumis,

    ich fange im April mit Remicade-Infusionen an. Kann mir jemand sagen, wie das vor sich geht und was mich da erwartet? ZB wie lang man im Krankenhaus ist, wie oft man beim Einschleichen die Infusionen bekommt und ob es bekannte Nebenwirkungen gibt und wie lange es wirkt.
    Wäre für jede Antwort sehr dankbar.
    Liebe Grüße aus Österreich, Ulrike

  2. #2
    Jürgen
    Gast

    Re: Remicade-Infusionen

    Hallo Ulrike,

    bei mir wird Remicade im Rahmen einer Studie gegen Bechterew gegeben. Ich bekam es in den Wochen 0, 2, 6 und dann alle 6 Wochen. Die Studie läuft seit über 2 Jahren. Das Durchlaufen der Infusion dauert 2 Stunden und danach soll man zur Sicherheit noch eine Stunde da bleiben. Anfangs war die Wirkung hervorragend, aber mittlerweile habe ich das subjektive Gefühl, dass sie nachgelassen hat, obgleich meine Entzündungsparameter unauffällig sind, was aber bei Bechterew nicht viel zu sagen hat. Zum Glück geht es mir dennoch besser als vorher und ich naehme keine anderen Medis mehr.

    Kopiert aus www.rheumanet.org
    Alle erwähnten Nebenwirkungen sind mit üblichen Medikamenten im Regelfall problemlos unter Kontrolle zu bringen. Die häufigsten unerwünschten Wirkungen unter Infiximab-Therapie sind Kopfschmerzen, Übelkeit, Husten, Hitzewallungen und Hautausschlag. Nicht ausgeschlossen ist ein vermehrtes Auftreten von Harnwegs- oder Atemwegsinfekten. Unter der Behandlung sind auch vereinzelt Fälle von Tuberkulose aufgetreten.
    Infliximab stellt ein Fremdeiweiß für den Organismus dar, deshalb ist die Entwicklung von Antikörpern gegen Infliximab möglich und kann es zu allergischen Reaktionen unter der Therapie mit Infliximab, vor allem nach mehrmaliger Behandlung, kommen. Diese Reaktionen können eventuell schwer-wiegend verlaufen. Teilen Sie daher Ihrem Arzt/Ärztin bitte auf jeden Fall mit, ob Sie früher schon einmal mit Infliximab behandelt worden sind.
    Sehr selten auftretende Nebenwirkungen sind Symptome, die denen bei der Krankheit Lupus erythematodes (einer Bindegewebserkrankung) ähneln. Hierbei handelt es sich um vorübergehende Haut- und Gelenkentzündungen, die nach der Beendigung der Infliximab-Behandlung wieder abklingen. In vereinzelten Fällen wurde in den bisher durchgeführten Studien die Bildung von Lymphomen (bösartige Neubildungen des lymphatischen Gewebes) beobachtet, ohne daß ein ursächlicher Zusammenhang vorliegen muß. Dabei handelte es sich um Patienten, welche einen langen Krankheitsverlauf hatten und bereits andere immun-sup-primierende Therapien erhalten hatten. Es ist bekannt, daß unter Therapien, die das Immunsystem beeinflussen, häufiger Lymphome auftreten können. Eine abschließende Bewertung bezüglich einer mög-li-chen Verursachung von Lymphomen durch Infliximab-Therapie ist zur Zeit noch nicht möglich.

    Es lohnt sich auch sich unter http://www.tiz-info.de/ zu informieren.
    Schöne Grüße
    Jürgen

  3. #3
    Petra
    Gast

    Re: Remicade-Infusionen

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    Hallo Ulrike,

    ich kenne das Remicade sehr gut habe es 1 Jahr genommen.
    Musste es absetzen da es leider nicht genug geholfen hat.
    Man bekommt es Infusion und kann sich die beim Hausarzt oder Rheumtologen geben wieder lassen.
    Sie muss dann über 2 Stunden einlaufen damit man sie gut verträgt.
    Mir ist es danach oft nicht so gut gegangen und hab mich dann hingelegt und dann ging es.
    Die Infusion werden gestaffelt erst nach 2 Wochen und dann nach 4 und dann nach 6 Wochen und dann legt der Rheumatologe fest in welchen Abständen du sie bekommen sollst.
    Wenn du geziehlte Fragen hast mail mich an beantworte sie dir gerne.
    Die Nebenwirkungen sind bei mir nicht so stark gewesen.
    Hab keine angst es ist nicht so schimm wirklich das einzigste ist das der Magen auch etwas empfindlicher wird aber darauf kann man achten.
    Wünsch dir das es dir hilft Petra35

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