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  1. #1
    Hofi
    Gast

    Thrombose und Rheuma

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    Hallo

    heute habe ich mal eine Frage im Auftrage meiner Schwiegermutter.

    Sie hatte vor einem halben Jahr eine Thrombose und es sah ziemlich kritisch. Es hatte sich in der Lunge was festgesetzt. Jetzt bekommt sie blutverdünnende Medis. Sie leidet an einer zur Zeit sehr aktiven c.P. und bekommt nur eine Opiad Pflaster. Andere Rheumamedis, weder Basis noch Cortison kann sie nach Aussagen ihrer Hausärtztin ( die glaube ich nicht viel Ahnung von Rheuma hat) nicht bekommen.
    Hat jemand Erahrung damit? Ihr würdet mir damit helfen. Ich weiß ja, dass wir keine Mediziner sind, aber viel kennt das Problem doch jemand. Viel. kann man dann besser argumentieren.

    Zu einem Rheumatologen will sie nicht.

    Vielen Dank

    Hofi

  2. #2
    Angie Opitz
    Gast

    Re: Thrombose und Rheuma

    Hi Hofi,

    den einzigen Tipp, den ich Dir geben kann, ist, Deine Schwiegermutter davon zu überzeugen, dass sie eben doch zu einem Rheumatologen gehen sollte. Hausärzte sind mit der Diagnose und Behandlung von rheumatischen Erkrankungen meistens überfordert.

    Liebe Grüße von monsti

  3. #3
    mia
    Gast

    Re: Thrombose und Rheuma

    hallo,

    tja, auch wenn ich das nicht will, habe ich dasselbe problem am hals und bin ein bsschen informiert.
    ich habe nämlich seit ich 17 bin morbus bechterew (bin jetzt 23) und im letzten jahr hat mich eine lungenembolie fast das leben gekostet (die ist nach einer punktion des knies mit cortisonspritzung und daraufhin verdacht auf bakterielle infektion mit athroskopie des knies entstanden).
    jetzt nehme ich marcumar (noch ein paar monate), mtx, azulfidine, cortison usw.

    mit marcumareinnahme kommt dann als schmerzmittel nicht mehr viel in frage, denn diclofenac und andere oder sogar nur aspirin reizen zu sehr die magenwände und mir so gut verdünntem blut wie ich es jetzt habe, kommt es dann zu schnell zu inneren blutungen.
    mtx und cortison sind aber problemlos möglich.

    also ehrlichgesagt weiss ich nicht, warum sie sich vor einem rheumatologen wehrt, ich bin froh dass es solche leute gibt die wirklich bescheid wissen.
    ich weiss ja nicht mehr viel über die begleitumstände, aber meines erachtens gibt es keinen grund cortison oder ein basismedikament nicht zu geben.
    sie sollte sich, wenn es wirklich so schlimm ist, schnellstens aufmachen zu einem rheumatologen oder internisten, mit embolien ist nicht zu spaßen, und man sollte sich im guten allgemeinzustand befinden wenn einem sowas nochmal passieren sollte, doch wenn das rheuma so aggressiv ist wie du schreibst, ist sie das aber nicht.

    ich wünsche dir alles gute und eine einsichtige schwiegermutter,

    mia

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  5. #4
    bärbel püttmanns
    Gast

    Re: Thrombose und Rheuma

    Hallo Hofi !

    Ich glaube , das ich deiner Schwiegermutter da ein paar Antworten geben kann .

    Bei allen Basismedikamenten ist die Gefahr von Blutungen im Magen und Darmtrakt gegeben .

    Das kann bei gleichzeitiger Einnahme von gerinnungshemmenden Medikamenten tötlich sein . ( eine sehr häufige Todesursache in der Notfallmedizin)

    Das Kortison kann 1. Die Wirkung des Blutverdünners abschwächen .
    2. Die Gefahr einer Trombose erhöhen .
    ( auch bei sonnst gesunden Menschen )
    3. Auch Kortison kann sich sehr nachteilig auf Magen und Darmschleimhaut auswirken und zu Blutungen führen . Das wieder in Verbindung mit Blutverdünnern kann übel ausgehen .

    Die Hausärztin hat leider Recht !

    Hoffe ich konnte etwas Helfen .

    Gute Besserung eure Nurse

  6. #5
    mia
    Gast

    Re: Thrombose und Rheuma

    sorry,

    muss dazu vielleicht noch sagen, dass ich mtx intravenös gespritzt bekomme, vielleicht bin ich deshalb so verwundert, denn dass das den magen-darm-trakt angreifen soll, habe ich noch nicht gehört/ ist mir bisher noch nie zugetragen worden.

    ich schreibe nur nochmal, weil ich noch nie davon gehört habe dass mtx und cortison sich nicht mit marcumar "vertragen", und das zeug regelmäßig nehme - mein INR soll sich zwischen 2.5 und 3.5 aufhalten, im krankenhaus wurde vorbeugend eine magenspiegelung gemacht, um eventuell schon bestehende alte wunden auszuschließen.
    vielleicht nehme ich das deshalb und weil ich noch relativ jung bin - ich weiss es nicht, aber das sollte deine schwiegermutter mit einem spezialisten klären und nicht mit ebenfalls betroffenen.

    alles gute, mia

  7. #6
    Elke
    Gast

    Re: Thrombose und Rheuma

    Hallo Hofi,

    ich habe eine APC-Resistenz das ist ein Blutgerinnungsstörung und hatte auch schon eine Thrombose und mehrere Venenentzündungen, außerdem habe ich Herzrhytmusstörungen mit ST-Streckenveränderung und ventrikulären Extrasystolen und Vorhofflimmern.
    Ich nehme auch Marcumar auf Lebenszeit. Da ich auch Wirbelsäulenrheuma, CP und Fibro habe nehme ich auch MTX, Telos (ist ein entzündungshemmendes Schmerzmittel), Oxygesic (Opiad) desweiteren nehme ich noch was gegen den Hashimoto ein, was gegen die Depris und auch was für die chronische Magenschleimhautentzündung.
    Es ist richtig das man bei Marcumar einnahme nicht jedes Schmerzmedi nehmen darf und man muss auch bei jedem Stuhlgang auf die Farbe das Stuhls achten wegen versteckten Blutungen, man muss öfter zu Blutbildkontrolle ( meinen INR der bei 3,0-3,5 liegen muss kontrolliere ich selbst je Woche 1-2mal) und wichtig ist man braucht einen guten Arzt der sich damit auskennt und auch bereit ist sich mit seinen Fachkollegen in Verbindung zu setzen!!!!!!!!!!!!!!
    Deiner Schwiegermutter bleibt nichts anders übrig als sich einen guten Rheumadoc zu suchen!!
    zumindest braucht sie einen Hausarzt der sich gut auskennt (dies scheint bei ihrer ärztin nicht so zu sein) und auch erfahrung mit Marcumarpatienten hat !!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Letztendlich muss sie sich qualivizierte Ärzte suchen die ihr bei dem Problem helfen können! Jegliche selbstmedikation mit freien Schmerzmitteln aus der Apotheke können sie das Leben kosten!!! Also Finger weg davon! und ab zu einem Arzt mit Ahnung>!!!

    Viel Glück und alles Gute
    Elke

  8. #7
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    ich hätt eine frage.
    wie erkenn ich eine trombose.
    mir gab es gerade im fuss einen schemrz.
    jetz tut seid ein paar stundn die rehcte Kniekehle weh.
    ist aber nicht geschwollen,nicht rot oder blau.eszieht einfach.
    ist das verdächtig.
    klar seid ihr keine Ärzte abe rsaoll man da gleich den Notarzt rufn.lg

  9. #8
    Registrierter Benutzer Avatar von Resi Ratlos
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    @moni3

    Es ist weder Deine noch unsere Aufgabe, eine Thrombose zu erkennen, das sollte und kann nur Dein Arzt und nach persönlicher Inaugenscheinnahme Deines schmerzenden Beines.
    Einen Notarzt brauchst Du dafür nicht, es genügt völlig, einen "normalen" Arzt aufzusuchen.

    Einen anderen Weg halte ich persönlich nicht für sinnvoll - es sei denn, Du möchtest ein wenig diskutieren....

    Die vorherigen Schreiber in diesem Thema sind übrigens alle schon längst gegangen
    Mein großer Bruder heißt Rudi und isst gerne Radi

  10. #9
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    ja danke resi.
    es ist aber kein arzt mehr da ab 12 Uhr mittags bei uns.
    ichw erd morgn gehen.danke dir?

  11. #10
    Moderatorin Avatar von kukana
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    @moni

    Auch in Österreich gibt es Notfallambulanzen die 24 Std. geöffnet sind. Wenn es wirklich so schlimm ist, dann geh hin. Ansonsten mein Rat: immer erst einmal zum Arzt. Das Forum kann keine Diagnosen stellen.

    Kukana

  12. #11
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    okay danke kukana.
    ja notfallambulanz kann ich schon.
    aber ich weis nicht ob es so akut ist.
    wie gesagt Arzt hat nachmittags keiner dienst heute.

  13. #12
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    okay dann sorry fürs fragen hier.
    ich warte noch und wie gesagt wennss chlimmer wird fahren wir ins KH und ansonsten morgn zum HAglg.moni

  14. #13
    Registrierter Benutzer Avatar von Clara07
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    Hallo Moni,

    vielleicht fragst du erst den Hausarzt oder deinen Internisten, wenn du Thrombosen im Bein vermutest.

    Ich musste meine Rheumatologin=Hausärztin wechseln, weil sie trotz MCTD mit APL-Syndrom und schon mehreren heftigen Thrombosen bei deutlichen TIAs über Monate (!) hin nichts unternommen hat. Das Ergebnis war saumäßig. Darum habe ich jetzt ein Ärzteteam statt der einen Person.

    1. Allgemeinmediziner, der als Diabetologe ziemlich gut bescheid weiß und schreckliche Dinge gesehen hat
    2. Augenarzt bei Gesichtsfeldausfällen
    3. HNO-Arzt bei heftigem Schwindel, gleich um die Ecke von der Stroke Unit
    4. Neurologen mit Doppler-Gerät, der sich bestens mit verstopften Adern auskennt
    5. Rheumatologen falls das APL heftiger wird

    Es kann auch was ganz harmloses sein, verklebte Faszien oder so. Ich drücke dir mal die Daumen.
    LG
    Clara
    "Man sollte das Gernegroß-Sein mit fünfundzwanzig Jahren aufgeben; bis dahin braucht man es ja wohl, um zu wachsen, aber nachher ..." (Georg Groddeck 'Das Buch vom Es', 30. Brief)

    https://www.rheuma-online.de/forum/t...l=1#post665243







  15. #14
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    danke Clara.
    ich hate noch nie in Kniekehle shcmerzn.
    abe rich wird zu einem Venen Spezialisten guckn.
    danke dir glg.

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