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  1. #1
    Angie Opitz
    Gast

    Rheuma und RLS

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    Servus zusammen,

    da in der letzten Zeit wieder häufiger über das Restless-legs-Syndrom geschrieben wurde, würde es mich mal interessieren, wer von Euch ebenfalls darunter leidet.

    Irgendwo hab ich mal gelesen, dass gerade Rheumis besonders häufig am RLS leiden. Was macht Ihr dagegen?

    Ich hatte lange Zeit ein Anti-Parkinson-Mittel aus der L-Dopa-Reihe (Madopar 125 mg) genommen, das mir auch jahrelang gut geholfen hatte. Eines Tages trat aber eine Art paradoxe Wirkung ein: Plötzlich wurde es unerträglich und nach Absetzen des Mittels wieder besser. Seit MTX hat es sich wieder sehr verstärkt. Zur Zeit nehme ich neben Cortison nur Kalzium/Vit. D und Magnesium (für Werner: beides aus der Apotheke). Magnesium allein bringt leider nicht viel. Ansonsten: Aufstehen, rumlaufen und mich Ablenken, Beine nicht unter die Bettdecke stecken, nasse Socken, kalte Fußbäder, autogenes Training. Trotzdem brauch ich regelmäßig zwischen 2-?? Stunden, um einschlafen zu können. Je müder ich bin, desto schlimmer machen die Beine rum. Mein Mann sagt, dass es bei mir auch im Schlaf nicht aufhört und er zig mal in der Nacht von mir getreten wird :-(((. War jemand von Euch schon mal in einem Schlaflabor?

    Hoffe, ich kann hier interessante Infos und Tipps erfahren!

    Zuckende Grüße aus dem endlich weißen Tirol von
    Monsti

  2. #2
    Carmen Pick
    Gast

    Re: Rheuma und RLS

    Hallo Monsty,
    mir haben mittlerweile 2 Neurologen gesagt, ich hätte RLS, nur mit dem was ich darüber gelesen habe und wie es bei mir ist, das stimmt absolut nicht überein. Meine Beine sind nachts gar nicht ruhelos und ich brauche auch nicht rumlaufen. Ich habe "lediglich" ein Zucken in den Füssen, so als würde ein Nerv verrückt spielen. Das dauert aber dann an, bis ich eingeschlafen bin und macht total bekloppt. Die Beine sind aber ganz ruhig und deshalb weiss ich nicht, kann das auch RLS sein? Vielleicht kann uns ja beiden jemand einen Hinweis geben. Auf jeden Fall bis dahin alles Gute
    Carmen

  3. #3
    Ekieh
    Gast

    Re: Rheuma und RLS

    Hallo Monsti

    Auch bei mir hat sich RLS eingestellt. Ich bekam am Anfang 1x 200mg retard Tegretal ( ein Antiepilepptikum) das half gut 2 Monate dann wurde es so heftig das ich dachte ich werd bescheuert. Mein Arzt erhöhte dann die Dosis auf 3x200mg retard und meine Beine sind ruhig ohne das ich auf wanderschaft gehe oder vor mich hin hampel,

    lg
    Heike

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  5. #4
    Angie Opitz
    Gast

    Re: Rheuma und RLS

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    Hallo Ihr 2,

    danke für Eure Antworten. Mh, offensichtlich ist RLS ja doch nicht so weit verbreitet, wie ich vermutet hatte.

    Liebe Carmen: Das, was Du hast, klingt eigentlich nicht nach RLS, bei dem man einen unwiderstehlichen Drang hat, die Beine zu bewegen, weil durch die Bewegung das schwer zu beschreibende Kribbelgefühl in den Beinen kurzzeitig besser wird. Bei mir zieht sich dieses seltsame Gefühl vom Sprunggelenk schräg über das Schienbein bis zur Innenseite der Knie. Habe ich es auch mal in den Armen (kommt zum Glück selten vor), betrifft es ebenfalls die Unterarme vom Ellbogen bis zum Handgelenk.
    Ein unwillkürliches Zucken hab ich auch ab und zu, aber das ist völlig anders als RLS.

    Hallo Heike: Vor Tegretal hab ich Angst. Mein Bruder als schwerer Epileptiker muss es nehmen. 1. ist er auseinandergegangen wie ein Hefekuchen, 2. ist er permanent schrecklich schlapp. Da mein Bruder und ich bisher auf alle Medis ähnlich reagiert haben, lebe ich doch lieber mit meinen Zuckbeinchen *gg*. Im übrigen sollten wir einen Zuckrhythmus für die Zeit vereinbaren, die Du bei uns bist - net dass beim Synchronzucken unser Holzhaus zusammenbricht *grinserle*.

    Grüßle von Monsti

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