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Thema: Synovektomie

  1. #1
    Silke
    Gast

    Synovektomie

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    Ich leide seit 2 Jahren an rheumatoider Polyarthritis, betroffen sind insbesondere meine Kniegelenke.
    Unter 20 mg MTX/Woche habe ich bislang ein einigermaßen beschwerdefreies Leben führen können. Seit ein paar Wochen ist jedoch mein linkes Kniegelenk wieder entzündet und geschwollen. Auch die zusätzliche Gabe von 10 mg Cortison täglich hat bislang nicht ausreichend "gefruchtet".

    Mein Rheumatologe hat mir nun empfohlen, eine Synovektomie vornehmen zu lassen.
    Wer hat Erfahrungen mit einer Synovektomie am Kniegelenk?
    Was darf ich mir von einem solchen operativen Eingriff versprechen? Wäre hierdurch bspw. eine Reduktion des MTX denkbar? Mit welcher Wahrscheinlichkeit wäre das operierte Gelenk künftig beschwerdefrei?
    Da ich aktiv Sport betreibe (Radfahren, Joggen, Fitnesstraining, Schwimmen), mache ich mir Sorgen, dass ich nach einer solchen OP mein Knie für längere Zeit nicht belasten darf. Wer weiss mehr darüber?

    Ich würde mich sehr über Nachrichten freuen!

    [%sig%]

  2. #2
    Marie
    Gast

    Re: Synovektomie

    Hallo Silke,

    du schreibst nicht, ob dein Kniegelenk bereits Schäden hat. Insofern berichte ich dir, dass mein Orthopäde (mit viel Wissen um Rheuma) mir direkt in mein Knie Cortison gespritzt hat, nachdem ich wochenlang nicht laufen konnte, das Knie war wie ein Fußball gesschwollen und es hatte sich eine große Bakerzyste gebildet. Nach 2 Wochen war ich beschwerdefrei!!!!
    *freu*.
    Vielleicht versuchst du es erst einmal auch so?

    Herzliche Grüße
    Marie 2

  3. #3
    Sabinerin
    Gast

    Re: Synovektomie

    Hi Silke,
    warst Du schon mal in einer Rheumaklinik?

    Bevor Du eine Op vornehmen lässt, frage mal Deinen Doc, ob vorher eine chemische oder Radiosynoviorthese (Spritzen in die Gelenke) nicht angebrachter wäre. Durch diese Spritzen wird das entzündliche Gewebe abgelöst bzw. aufgelöst und durch den Körper abtransportiert. Die Radiosynoviorthese wird ungern bei jungen Frauen vorgenommen, wegen der Belastung mit radioaktivem Material.
    Die chem. Syn. wird nur stationär durchgeführt, ist sehr schmerzhaft, kann aber Deine Beschwerden evt. aufhalten und die Beweglichkeit verbessern.

    Eine Synovektomie wird i.d.R. per Arthroskopie gemacht, sodaß nur 4-5 kleine Schnitte am Knie zu sehen sind, aber die innere Wundfläche natürlich wesentlich größer ist, weil das Gewebe von beiden Gelenkseiten rausgeschabt wird.
    Nach einer Schonzeit von ca. 14 Tagen kannst Du langsam belasten und noch einigen Wochen langsam wieder mit demSport beginnen.

    Ich habe alle Methoden anwenden lassen und habe mit der chemischen Synoviorthese und mit dem Op´s gute Erfahrungen gemacht.

    Viele Grüsse
    Sabinerin

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  5. #4
    Andy
    Gast

    Re: Synovektomie

    Hallo Silke,

    bei mir wurde im Juli diesen Jahres eine Synovektomie des linken Knies gemacht. Eine Radiosynoviorthese wollten die Ärzte nicht durchführen, weil ich erst 31 bin (aus dem Grund wie Sabinerin schon schrieb).

    Vorher habe ich allerdings auch alle anderen Möglichkeiten versucht: mehrere Punktionen mit Cortisoninjektion und chemische Synoviorthesen. Dabei wird eine Substanz ins Knie gespritzt, die das entzündliche Gewebe auflöst. Das Knie wird dann für ein paar Tage noch dicker, die Flüssigkeit muß evtl. auch mehrmals abpunktiert werden. Bei vielen hat diese Behandlung auch guten Erfolg. Da es bei mir leider nicht so war habe ich mich dann nach 8 Monaten Entzündungsdauer für eine Synovektomie entschieden, aber auch parellel mit 20 mg MTX angefangen (vorher Sulfasalazin und Cortison ohne Erfolg). Die OP war nicht so schmerzhaft, wie ich es dachte. Nach 14 Tagen können die Krücken weg.
    Wie es mit dem Sport danach ist weiß ich nicht genau. Da bei mir die Entzündung sehr lange im Knie war, habe ich jetzt noch längst nicht meine Muskeln zurück und das Knie ist sehr instabil.
    Bei der Synovektomie werden ja auch mehr die Symptome der CP bekämpft -> also die durch die Entzündung gewucherte Schleimhaut entfernt, deswegen glaube ich, hat das nichts mit einer MTX Reduktion zu tun. Aber vielleicht wird die Entzündung dadurch ja langfristig gestoppt und wenn langfristig nichts neues/anderes auftaucht, wäre das zumindest eine Chance. (es sei denn, Du meintest kurzfristige MTX Reduktion wegen OP?)
    Viele Grüße und alles Gute
    Andrea

  6. #5
    Melanie Frank
    Gast

    Re: Synovektomie

    Hallo Silke,

    habe auch seit 7 Jahren cP und mit meinem linken Knie Probleme. Anfang 1995 wurde schon eine Gelenksynovektomie in Bad Abbach durchgeführt. Leider waren die Ärtze damals noch nicht so weit, und ich konnte es seitdem nur noch 100 Grad abbiegen. Dieses Jahr im September wurde es dann wieder durchgeführt, allerdings per Arthroskopie. Nach 6 Wochen wurde es dann noch verödet. (Chemische Synoviorthese) Meine Krüken hatte ich ungefähr 4 Wochen und halt sehr viel Krankengymnastik gemacht. Gebracht hat es mir schon was. Aber ich würde es nicht sofort veröden lassen, trotzdem erst operieren. Haben mir die Ärzte geraten. Ich weiß nicht wo Du herkommst, aber in Bad Abbach ist es jetzt viel besser geworden, gehört jetzt zur Uni Regensburg.
    Habe seitdem Sulfasalazin genommen.
    Liebe Grüße
    Melanie

  7. #6
    Melanie Frank
    Gast

    Re: Synovektomie

    Hallo Silke,

    habe auch seit 7 Jahren cP und mit meinem linken Knie Probleme. Anfang 1995 wurde schon eine Gelenksynovektomie in Bad Abbach durchgeführt. Leider waren die Ärtze damals noch nicht so weit, und ich konnte es seitdem nur noch 100 Grad abbiegen. Dieses Jahr im September wurde es dann wieder durchgeführt, allerdings per Arthroskopie. Nach 6 Wochen wurde es dann noch verödet. (Chemische Synoviorthese) Meine Krüken hatte ich ungefähr 4 Wochen und halt sehr viel Krankengymnastik gemacht. Gebracht hat es mir schon was. Aber ich würde es nicht sofort veröden lassen, trotzdem erst operieren. Haben mir die Ärzte geraten. Ich weiß nicht wo Du herkommst, aber in Bad Abbach ist es jetzt viel besser geworden, gehört jetzt zur Uni Regensburg.
    Habe seitdem Sulfasalazin genommen.
    Liebe Grüße
    Melanie

  8. #7
    Melanie Frank
    Gast

    Re: Synovektomie

    Hallo Silke,

    habe auch seit 7 Jahren cP und mit meinem linken Knie Probleme. Anfang 1995 wurde schon eine Gelenksynovektomie in Bad Abbach durchgeführt. Leider waren die Ärtze damals noch nicht so weit, und ich konnte es seitdem nur noch 100 Grad abbiegen. Dieses Jahr im September wurde es dann wieder durchgeführt, allerdings per Arthroskopie. Nach 6 Wochen wurde es dann noch verödet. (Chemische Synoviorthese) Meine Krüken hatte ich ungefähr 4 Wochen und halt sehr viel Krankengymnastik gemacht. Gebracht hat es mir schon was. Aber ich würde es nicht sofort veröden lassen, trotzdem erst operieren. Haben mir die Ärzte geraten. Ich weiß nicht wo Du herkommst, aber in Bad Abbach ist es jetzt viel besser geworden, gehört jetzt zur Uni Regensburg.
    Habe seitdem Sulfasalazin genommen.
    Liebe Grüße
    Melanie

  9. #8
    Melanie Frank
    Gast

    Re: Synovektomie

    Hallo Silke,

    habe auch seit 7 Jahren cP und mit meinem linken Knie Probleme. Anfang 1995 wurde schon eine Gelenksynovektomie in Bad Abbach durchgeführt. Leider waren die Ärtze damals noch nicht so weit, und ich konnte es seitdem nur noch 100 Grad abbiegen. Dieses Jahr im September wurde es dann wieder durchgeführt, allerdings per Arthroskopie. Nach 6 Wochen wurde es dann noch verödet. (Chemische Synoviorthese) Meine Krüken hatte ich ungefähr 4 Wochen und halt sehr viel Krankengymnastik gemacht. Gebracht hat es mir schon was. Aber ich würde es nicht sofort veröden lassen, trotzdem erst operieren. Haben mir die Ärzte geraten. Ich weiß nicht wo Du herkommst, aber in Bad Abbach ist es jetzt viel besser geworden, gehört jetzt zur Uni Regensburg.
    Habe seitdem Sulfasalazin genommen.
    Liebe Grüße
    Melanie

  10. #9
    Melanie Frank
    Gast

    Re: Synovektomie

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    Hallo Silke,

    habe auch seit 7 Jahren cP und mit meinem linken Knie Probleme. Anfang 1995 wurde schon eine Gelenksynovektomie in Bad Abbach durchgeführt. Leider waren die Ärtze damals noch nicht so weit, und ich konnte es seitdem nur noch 100 Grad abbiegen. Dieses Jahr im September wurde es dann wieder durchgeführt, allerdings per Arthroskopie. Nach 6 Wochen wurde es dann noch verödet. (Chemische Synoviorthese) Meine Krüken hatte ich ungefähr 4 Wochen und halt sehr viel Krankengymnastik gemacht. Gebracht hat es mir schon was. Aber ich würde es nicht sofort veröden lassen, trotzdem erst operieren. Haben mir die Ärzte geraten. Ich weiß nicht wo Du herkommst, aber in Bad Abbach ist es jetzt viel besser geworden, gehört jetzt zur Uni Regensburg.
    Habe seitdem Sulfasalazin genommen.
    Liebe Grüße
    Melanie

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