Ergebnis 1 bis 5 von 5
  1. #1
    andreau
    Gast

    yersinienarthritis

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    Hallo,

    ich bin neu hier bei rheuma-online und auf der Suche nach gleichgesinnten bzw. betroffenen.
    Kurz zu meiner Geschichte:
    In diesem Jahr nahmen meine Rückenschmerzen so zu, daß ich teilweise nicht mehr laufen kann. Der erste Arzt meine Fehlstellung der Beine OP.
    Das Krankenkaus schickte mich nach Hause und meinte gehen sie zum Rheumatologen. Eine Gradestellung der Beine würde nichts bringen.
    Der Rheumatologe stellte Diagnose Verdacht auf Morbus Bechterew. Dies war so ungefähr im Juni. Ich bekam Tablette und sonst nichts. Außer das ein neuer Schub kam und mir noch mehr Gelenke weh taten. Dann wurde Blut abgenommen und es hieß: Ich weiß was sie haben: Eine Chlamydien-Infektion. Also Antibiotika. Die Biester sind jetzt tot, leider meine Schmerzen nicht. Ich wurde von der LVA zu einer anderen Rheumatologin geschickt. Sofort hieß es, MB haben sie garantiert nicht. Ich hab mich doll gefreut und gefragt was ich den nun habe. Es wurde Blut abgenommen und eine Yersinienarthritis diagnostiziert. Nur leider tun mir die Knochen immer noch weh. Hautsächlich die ISGelenke. Laut letzter Untersuchung ist auch das Mennellsche Zeichen bds. stark pos..
    Das Ende vom Lied: Ich soll erstmal abwarten so ca. die nächsten 3 Monate und wenn dann die Schmerzen nicht weg sind... ja dann....
    wer weiß was es noch für Bakterien gibt.
    Meinen Job bin ich mittlerweilen los, die KK will grad auch nicht mehr zahlen obwohl der Facharzt ganz klar geschrieben hat das ich nicht arbeitsfähig bin.
    Wäre nett, wenn sich jemand meldet der vielleicht ähnliche erlebt hat und einen Rat weiß, was man noch so alle probieren kann um evtl. mal einen Tag ohne Schmerzen zu haben.

    [%sig%]

  2. #2
    kukana
    Gast

    Re: yersinienarthritis

    hallo andrea,

    die yersinien wirst du mit einer antibiotika behandlung los. die dadurch hervorgerufene arthritis dauert meist leider eine weile. so wars bei mir jedenfalls. ich habe damals bekommen: nichtsteroide antirheumatika, also kein cortison. diese wirken auch entzündungshemmend und schmerzlindernd, auch schwellen die gelenke ab. wirkstoff z.b. wäre ibuprofen . das müsste dir aber dein arzt besser sagen können.

    was genau bekommst du denn als behandlung?

    gruss kukana

  3. #3
    andreau
    Gast

    Re: yersinienarthritis

    hallo,

    das ging ja schnell mit der Antwort. Danke erstmal.
    ich bekomme zur Zeit Diclo, und weil dies im Schub nicht hilft, habe ich jetzt grade mal indomet und zusätzlich Paracetamol. Cortison wollte ich erstmal noch nicht wenn es irgendwie zum Aushalten ist.

    [%sig%]

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  5. #4
    Frank
    Gast

    Re: yersinienarthritis

    Hallo Andrea!

    Ich habe seit 10 Monaten eine Yersinien-Arthritis, mehr oder weniger schlimm. Bei mir fing es im Großzehvordergelenk an, dann kamen Ellenbogen, Sehnenscheide, Hand- und Fingergelenke dazu. Also hat mein Rheumatologe zu einer Basistherapie geraten. Nun nehme ich Arava ein und bin fast schmerzfrei. Aber bis es dazu kam hat es auch einige Monate gedauert. Mein Rheumatologe ist - Gott sei dank - davon überzeugt, dass diese sog. reaktive (also durch die Yersinien erzeugte) Arthritis irgendwann weg geht, quasi ausbrennt. Natürlich kann hieraus auch eine chronische Arthritis werden, aber dass wollen wir beide doch nicht hoffen!

    Unter diesem Link findest du noch weitere gute Infos:
    http://rheuma-online.de/a-z/yersinien-induzierte-arthritis.html

    Dir alles gute und meld dich mal, vielleicht feiern wir beide ja mal unsere Gesundheit zusammen und wenn nicht auch nicht schlimm, es wird schon!

    Frank

  6. #5
    anko
    Gast

    Re: yersinienarthritis

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    Hallo,

    meine Ärztin hat bei mir festgestellt, das mein Rheumawert zu hoch ist, und das ich ebenfalls mal eine Yersinieninfektion durchgemacht habe. Sie meinte aber, man kann an den Blutwerten nicht sehen, wie lange so eine Infektion her ist, und ob sie der Auslöser der Arthritis sind. Es könnte von daher gut sein, das sich die Beschwerden genauso wie sie sich eingeschlichen haben, über die Zeit auch wieder ausschleichen.
    Ich soll nun erst einmal, ganau wie du, 3 Monate warten, danach sollen alle Blutwerte nochmals überprüft werden. Solange passiert gar nichts (außer Schmerzmittel, falls die Schmerzen zu doll werden - aber die helfen eh nicht); meine Ärztin sagte mir, das man dieses unter Rheumatologen "agressives Warten" nennt. Wenn es mir bis dahin rapide schlechter gehen sollte, soll ich mich selbstverständlich gleich melden und nicht die drei Monate abwarten. Ich habe allerdings auch keine sehr dollen Beschwerden. Mir tun (bis auf die rechte Schulter) halt fast alle Gelenke bei Belastung weh, aber so, dass es zum aushalten ist. Sie sind auch nicht besonders dick.

    Ich werde aber parallel von meiner Hausärztin mit homöopatischen Mitteln (Notakehl und Utilin in Tablettenform und Mucedokehl als Spritzen)behandelt. Unter dieser Behandlung werden die Beschwerden immer weniger. Solange es mit unter den homöopatischen Mitteln ganz gut geht, werde ich (denke ich zumindest jetzt) keine anderen Medikamte nehmen (auch wenn meine Rheumatologin mir etwas anderes Vorschlagen solllte). Die haben nachdem was ich bis jetzt so mitbekommen habe, doch ziemlich heftige Nebenwirkungen, und ich bin froh über jedes Jahr, was die später einsetzen.

    Gruß

    Anja

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