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  1. #1
    Peters, Helmut
    Gast

    Rheumaernährung

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    Hallo,

    ich leide seit einigen Jahren an einer Psoriasis-Arthritis. Die Krankheit verläuft wellenartig; bisher noch recht "mild". Nun nehme ich, da die Krankheit sich verschlimmert hat, seit ca. 3 Monaten einmal wöchentlich 15 mg MTX und bei Bedarf Celebrex; leider bisher ohne Erfolg. Da ich mich auch mit meiner Ernährung befassen möchte frage ich hier, ob schon einmal jemand das Verfahren, dass Dr. Hoffmann in seinem Buch "Rheuma heilt man anders" angewendet hat. Hiernach ist ziemlich strenge Diät angesagt. Man kann auch sagen, dass auf sehr viele Dinge verzichtet werden muss, die das Leben in Punkto Essen lebenswert machen.

    Es wäre wirklich nett, wenn jemand seine Erfahrungen (zum Verfahren, welches Dr. Hoffmann in seinen Büchern angegeben hat) schildern könnte; ggf. auch, ob jemand generell mit einer Ernährungsumstellung etwas erreicht hat und was hier zu empfehlen ist.

    Über Antworten würde ich mich sehr freuen

    Viele Grüße
    Helmut Peters

  2. #2
    Pumpkin
    Gast

    Re: Rheumaernährung

    Hallo, lieber Helmut.

    Also, ich habe chronische Poly seit Jahren und bin, wie viele hier auch, durch so manche Diät u.a., um diese Krankheit und ihre Randgebiete zu bekämpfen. Es gibt, auch lt. den Rheumatologen, keine Diät, die Rheuma heilt - aber sicherlich ist es sinnvoll, gewisse Produkte wegzulassen. Ich z.B. esse jetzt kein Schweinefleisch mehr, nehme nur noch Halbfettprodukte, möglichst pflanzliche Fette und stelle fest, daß meine Schmerzen besser geworden sind.

    Eine massive Diät wird dir keiner raten, denn sie kann das Gegenteil bewirken - einen aggressiven Schub und viele viele Probleme. Der Körper, gestresst durch eine anhaltende Entzündung, die Psyche angegriffen durch ständige Schmerzen, mögen doch wenigsten ein paar Genüsse im Leben haben, oder ?

    1 kleines Gläschen Rotwein am Abend ist wunderbar. Und dann probiere es einfach aus, ob eine sinnvolle Ernährung auf der Basis Gemüse, Obst, pflanzliche Fette, Geflügel und Fisch, Roggenbrot und Honig, Bewegung und Befriedigung der sinnlichen Gelüste nicht viel besser sind, wie angepriesene Diäten von Menschen, die garnicht wissen, was Rheuma heisst??

    Ich wünsche dir alles Gute - viel Glück und sicherlich wirst du deinen Weg zum Erfolg finden.

    Pumpkin

  3. #3
    Antje Müller
    Gast

    Re: Rheumaernährung

    Hallo Helmut,

    ich leide an cP und habe schon verschiedenes probiert. u.a. habe ich eine zeitlang gar kein Fleisch gegessen, aber Milchprodukte, Eier und Fisch schon. Der Effekt war nur eine deutliche Gewichtsabnahme, ohne dass ich es mir hätte leisten können. Dann habe ich wieder alles in Maßen gegessen. Seit kurzem habe ich meben der Schulmedizin die Traditionelle Chinesische Medizin entdekt und eine Störfeldanalyse gemacht. Dabei stellte sich heraus, dass Milchprodukte aller Art und Produkte in denen Milch enthalten ist, ein starkes Störfeld verursachen. Seit ca. 4 Monaten verzichte ich weitgehen auf all diese Produkte. Vielleicht hat sich schon eine leichte Verbesserung ergeben. Das ist aber schwer zu beurteilen, da mein Befinden manchmal von Tag zu Tag von Sehr gut nach sehr schlecht wechseln kann.

    Ich würde alles probieren, was für mich im zumutbaren Rahmen liegt. Auf Ernährung reagiert jeder anders.

    Viel Glück bein Ausprobieren.

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  5. #4
    phoebe1
    Gast

    Re: Rheumaernährung

    Auch ich habe in der Rheumaklinik umlernen müssen. In erster Linie wurde mir empfohlen, dass ich das Schweinefleisch weglassen solle. Das hat mir aber auch wirklich gut getan. Es gibt ja genügend andere Fleischsorten und ab und zu mal ein kleines Stück Schweinefleisch ist auch da mal nicht ganz so schlimm, wenn ich auch am nächsten Tag direkt mehr Schmerzen habe.
    Habe irgendwo bei Google -die Adresse weiss ich leider nicht mehr, das man grundsätzlich denaturierte Lebensmittel verwenden sollte. Ich habe bei mir auch gemerkt, das mir Süssigkeiten nicht so gut bekommen.
    Denke aber auch wie all die anderen das jeder sein eigenes Ding fahren muss, was Ernährung angeht. Wenn man sensibel genug ist für seinen Körper, dann weiss man auch was einem gut tut.
    Das Gläschen Alkohol tut mir übrigens auch mal ganz gut, denn es hilft Spannungen abzubauen.Was mir überhaupt nicht bekommt sind Körner -ob nun im Brot oder anderswo. Bei anderen sind wiederum die Körner wichtig und sehr bekömmlich.
    Wenn du bei Google unter Rheuma und Ernährung schaust wirst du bestimmt auch fündig.

    [%sig%]

  6. #5
    Werner
    Gast

    Re: Geht schon !!

    Hallo Helmut,
    bei Polyarthritis gibt es wohl in Bezug auf Ernährung wohl wenig Empfehlungen, bis auf den Verzicht auf Zusatzstoffe im Essen.
    Bei Psoriasis kann das allerdings anders sein. Ich gehe mal davon aus, daß Psoriasis und Psoriasis Arthritis ähnliche Symptome auf der Haut haben.
    Eigentlich handelt es sich bei Psoriasis Arthritis aber um zwei eigenständige Krankheiten, die auch gesondert behandelt werden müssen. Die Krankheit wird daher auch vom Dermatologen und Rheumatologen gemeinsam behandelt.
    Deswegen ist bei Psoriasis auch mit Ernährung einiges zu machen. Es gibt da einige Gewürze, wie Senf, Paprika, Cheyenne usw., die man meiden sollte.
    Es gibt hierüber umfangreiche Literatur oder auch Hinweise im Internet.
    Gleichzeitig kann die Psoriasis mit Salzbädern und UV Strahlung in vernünftigem Maß positiv beeinflußt werden. Möglicherweise wirkt sich die Abheilung der betroffenen Hautstellen auch auf den Schmerzpegel der Gelenke aus.
    Wenn Du über die Ernährung nichts findest, kann ich Dir gerne noch etwas raussuchen.

    Ich hoffe, ich konnte helfen.

    Alles Gute und viele Grüße

    Werner

  7. #6
    Angie Opitz
    Gast

    Re: geht?

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    Hallo Werner,

    auch ich habe Psoriasisarthritis, die sich allerdings wie eine cP benimmt. Zudem habe ich seit meiner Kindheit Schuppenflechte, die nach der Pupertät deutlich besser wurde bzw. nur noch in einzelnen Schüben blüht.

    Meine Erfahrung ist: Es ist völlig egal, was ich esse bzw. meide. Schuppenflechte und Pso-Arthritis lassen ebenso wie cP wenig bis gar nicht durch eine bestimmte Ernährung beeinflussen.

    Die Vermeidung von Zusatzstoffen, die ausreichende Aufnahme von Vitaminen und Mineralstoffen und ein sparsamer Umgang mit Zucker, Fett und Fleisch ist generell nicht falsch - für Gesunde und Kranke gleichermaßen.

    Grüßle von Monsti

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