Ergebnis 1 bis 5 von 5
  1. #1
    Angela
    Gast

    medis absetzen

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    hallo, ich hab mal ne frage an die "experten" :-) :
    wenn mal längere zeit medis nimmt, gewöhnt sich der körper doch daran, oder? wie entwöhnt man ihn denn wieder? ich weiß, dass man cortison ausschleicht. aber wie isses mit den ganzen basismedis? (MTX, Imurek, etc.)?
    hat da schon jemand erfahrungen? ich interessiere mich wegen meiner eigenen familienplanung besonders für imurek.
    vielen dank schon mal
    angela

  2. #2
    kukana
    Gast

    Re: medis absetzen

    hi angela,

    ich reduziere mtx und das muss genauso langsam passieren wie man es anfängt zu nehmen, denn es dauert eine zeit bis die wirkung eintritt. genausolang dauert es wohl auch bis man merkt es geht mit der reduzierung oder nicht.
    insofern musst man wohl bei mtx lange im voraus planen falls es zu einer schwangerschaft kommen soll.

    ob es bei imurek genaus ist, wird dir sicher eine andere erzählen können.

    gruss kukana

  3. #3
    Collie
    Gast

    Re: medis absetzen

    ich reduziere mtx und das muss genauso langsam passieren wie man es anfängt zu nehmen, denn es dauert eine zeit bis die wirkung eintritt. genausolang dauert es wohl auch bis man merkt es geht mit der reduzierung oder nicht.
    insofern musst man wohl bei mtx lange im voraus planen falls es zu einer schwangerschaft kommen soll.

    So ein Quatsch habe ich lange nicht mehr gelesen

    Alleine schon der erste satz... hahahah.... das kann ja nicht angehen, wenn MTX z.B bei einem ein halbs jahr dauert zum anschlagen muss es nicht bis zum halben Jahr dauern zum absetzen, wo hast Du es nur her?

    Kukan

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  5. #4
    kukana
    Gast

    Re: medis absetzen

    hi collie,

    das obige ist lediglich meine eigene erfahrung und es geht ja um den austausch von erfahrungen.

    wenn du andere erfahrungen mit der reduzierung von medikamenten gemacht hast, wäre es schön davon zu lesen.

    gruss kuki

  6. #5
    kukana
    Gast

    nachtrag für collie

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    kleiner auszug aus einer info bezüglich mtx


    zitat********************************************* **********
    Kinderwunsch nicht unter MTX
    Der Wirkstoff kann zu Mißbildungen und zu dauerhaften Veränderungen der Spermien führen. Bei zeugungswilligen Männern und während der Schwangerschaft und Stillzeit darf der Wirkstoff nicht angewendet werden. Bei Frauen im gebärfähigen Alter sollte deshalb vor Beginn der Therapie mit geeigneten Maßnahmen (z. B. Schwangerschaftstests) eine bestehende Schwangerschaft sicher ausgeschlossen sein. Sowohl Männer als auch Frauen müssen während und mindestens drei Monate nach einer Behandlung mit MTX wirksam Empfängnisschutz praktizieren.



    Anwendung

    Die Therapie setzt die Akzeptanz des Patienten voraus. Sie sollte nur begonnen werde, wenn die Indikation durch einen Facharzt gestellt wurde. Wichtig ist, Kontraindikationen auszuschließen. Der Patient sollte sich präzise über die Behandlung aufklären lassen. Die Therapie setzt ein großes Maß an Zuverlässigkeit voraus und erfordert regelmäßige ärztliche Kontrolluntersuchungen.

    MTX wird einmal in der Woche (stets am gleichen Wochentag) oral in Form von Tabletten eingenommen oder mit einer Injektion (parenteral) in die Vene (intravenös) oder in Muskelgewebe (intramuskulär) verabreicht.

    Die Tabletten werden nicht zu den Mahlzeiten, sondern am besten morgens nüchtern oder beim Auftreten von Übelkeit am Abend eingenommen. Die Tabletten-Einnahme in drei Einzeldosen im Abstand von 12 Stunden wird ebenfalls praktiziert. Die parenterale Anwendung von MTX wird genutzt bei ungenügender Wirkung der oralen Therapie, bei Magen- und Darmunverträglichkeit oder bei unzuverlässiger Tabletten-Einnahme.

    Zur Gabe von MTX gehört auch die Einnahme von Folsäuretabletten. Die Gabe ist notwendig, da die Menge an Folsäure, die mit der Nahrung aufgenommen wird (Milch, Hefe, Leber, Niere), nicht ausreicht.

    Von der Folsäure werden häufig fünf Milligramm gegeben, wenn durch die Einnahme von MTX Beschwerden im Oberbauch auftreten, deren Zusammenhang nicht erklärt werden kann. Die Tagesdosis Folsäure ist sowohl körpergewichts- als auch MTX-dosisunabhängig und an sieben Tagen in der Woche einzunehmen. Manchmal gibt es allergische Reaktionen, die unbedingt und sofort dem Arzt gemeldet werden müssen. Das seltene Lyell-Syndrom (=Syndrom der verbrühten Haut), auch toxische Epidermolyse (großflächige Blasenbildung) genannt, kann eine lebensbedrohliche Situation darstellen.



    Dosen und Wirkung

    Die wöchentliche therapeutische Dosis liegt bei der Behandlung der Psoriasis zwischen 10 und 20 Milligramm (maximal 30 Milligramm) und bei der Psoriasis-Arthritis bei 10 bis 15 Milligramm. Die Höhe der Dosis hängt von der Verträglichkeit und der individuellen Wirksamkeit des Medikaments, von der Schwere des Krankheitsbildes und vom Erfolg der Behandlung ab. Bei guter Verträglichkeit kann die Gesamtdosis von 1 bis 1,5 Gramm auch überschritten werden. Diese Therapie wirkt nicht sofort. Bei der Psoriasis ist mit einer erkennbaren Wirkung erst nach zwei bis sechs Wochen, bei der Psoriasis-Arthritis frühestens nach vier bis acht Wochen zu rechnen.

    Eigenmächtig darf weder die Dosierung geändert noch das Medikament abgesetzt werden. Dies gilt auch für den Fall, daß die Psoriasis abgeheilt ist und die Gelenkbeschwerden abgeklungen sind. Ein plötzliches Absetzen des Wirkstoffes ist nicht zu empfehlen. Dadurch könnte ein schwerer Psoriasisschub ausgelöst und Gelenksituationen deutlich verschlechtert werden. Deshalb wird die Therapie in der Regel auch vor großen Operationen nicht mehr beendet.



    Schrittweise reduzieren

    Wurde der gewünschte Therapieerfolg erreicht, kann der Arzt die Dosis schrittweise in größeren Zeitintervallen (meist in Monatsschritten) bis auf die niedrigste, noch wirksame Erhaltungsdosis reduzieren. Stabilisiert sich das Ergebnis der Behandlung, kann die Therapie ganz beendet werden.


    ************************************************zi tat ende

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