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  1. #1
    Roland Knoll
    Gast

    Naturheilkunde

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    Hallo zusammen,
    wer hat welche Erfahrungen mit welchen Mitteln aus der Naturheilkunde gemacht (speziell rheumatische Entzündung im Sprunggelenk)? Im voraus besten Dank und ein schönes Wochenende.
    Gruß
    Roland

  2. #2
    Uschi
    Gast

    Re: Naturheilkunde

    Hallo, Roland.

    Ich habe cP seit 9 Jahren und mein re Sprunggelenk ist extrem stark angegriffen worden - egal, welches Mittel ich nahm, es ist kaputt und die Schmerzen sind nur mit einem orthopädischen Schuh und einer entsprechenden Geheinlage zu lindern.

    Manchmal, wenn es zuviel wird, nehme ich Voltaren Gel oder Eis oder einfach eine Tablette mehr.

    Vielleicht haben andere bessere Ideen.

    Alles Gute, Pumpkin

  3. #3
    Werner
    Gast

    Re: Naturheilkunde

    Hallo Roland,
    bei mir hilft gegen die ständigen Entzündungen im Sprunggelenk nur Kortison - leider. Aber es hilft.
    Bei jedem ist das aber auch anders.

    Viele Grüße

    Werner

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  5. #4
    Schoko
    Gast

    Re: Naturheilkunde

    Hi, Roland und Ihr anderen,

    auf jeden Fall lohnt sich ein Versuch mit der Homöopathie! Gerade Entzündungen (allgemein) lassen sich manchmal gut mit Belladonna behandeln, alles an Gelenken (besonders bei Verletzungen) behandelt Arnica - jeweils in homöopathischer Potenz. Bei Gelenkschmerzen (eher allgemeiner, weniger gegen Entzündungen) ist Rhus toxidendron. Ob dies für Dich geeignet ist, welche Potenz Du probieren solltest und ob es wirklich was nützt muss jede/r selbst ausprobieren, allerdings nur mit einem erfahrenen Homöopathen. Manchmal findet man praktische Ärzte mit dieser Zusatzausbildung, die dann auch über Kasse abrechnen. Ich habe damit schon sehr gute Erfahrungen gemacht, habe aber auch zeitweise mit den herkömmlichen Medikamenten - vor allem Schmerzmitteln ergänzen müssen.

    Viel Erfolg und berichtet uns von Euren Erfahrungen!
    Grüße von Schoko

  6. #5
    eli
    Gast

    Re: Naturheilkunde

    Hi Roland, habe gerade am Donnerstag eine RSO des rechten Sprunggelenks und des rechten Knies gemacht bekommen. Ist zwei meilenweit von Homöopathie entfernt, soll aber gut helfen. Das stellt sich allerdings erst nach Wochen bis Monaten raus. Meine Knochen sind derzeit noch alle heil, die Entzündungen sind - außer mit Kortison, das aber bekanntlich das Rheuma nicht heilt - mit noch keiner Basis in den Griff zu bekommen. Gruß eli

  7. #6
    Bea
    Gast

    Re: Naturheilkunde

    homoeopatische Mittel würde ich nur begleitend einnehmen.
    Hierbei sollen die Schüssler Salze - Silicea -große Erfolge verbuchen können. Ich selbst nehme es auch und es hat überhaupt keine Nebenwirkungen.
    Bei den Schüssler Salzen gibt es mehrere Möglichkeiten für die div. Erkrankungen. Sie sind in Nummern aufgeteilt.
    Was im einzelnen -bei welcher Krankheit hilft, kannst du dir anschauen unter http://www.pflueger.de/bio.html

    Dann gibt es noch das Propolis -
    unter anderem : Prozesshemmend in den Entzündungen der Schleimhäute, der Gelenke und Haut.

    anschauen unter http://www.ticino.com/usr/propolis/tedesco.htm

    Dann wäre da noch der Grünlippmuschelextrakt für die Gelenke

    anschauen unter http://www.nature.de/artikel/nahrung/descript/gruenlip.htm

    Nicht alles schlägt bei jedem gleich an deswegen muss jeder
    "seinen" Weg finden.

    Gruss Bea

  8. #7
    Werner
    Gast

    Re: Naturheilkunde - aber nur begleitend !!!!

    Hallo Schoko,
    Naturheilmittel in homöopatischer Potenz können agressive Entzündungen der Gelenke nicht behandeln.
    Deswegen wäre ich vorsichtig, diese Mittel alleine einzusetzen oder zu große Hoffnungen darauf zu setzen.
    Begleitend ist dagegen nichts einzuwenden.
    Einige haben eben sehr agressive Verläufe, die auch entsprechend bekämpft werden müssen, weil sonst unwiederbringliche Gelenkverluste die Folge sein können.

    Viele Grüße

    Werner

  9. #8
    monsti
    Gast

    Re: Naturheilkunde - aber nur begleitend !!!!

    Hallo Werner,
    hast Recht! Hatte - ehe ich wusste, dass ich Rheuma habe - gegen Hautausschläge Rhus tox C30 genommen. Das Ergebnis war der erste große Rheumaschub meines Lebens. Nun, dachte ich, Rhus tox ist ja bekannt für Erstverschlimmerungen, nur dauerte dieser Schub über 4 Wochen.
    Habe auch andere homöopathische Mittel versucht, aber leider immer mit eher negativem Ergebnis, jedenfalls, sofern ich sie in C-Potenzen genommen habe.
    Heute reduziere ich die homöopathische (mittlerweile Eigenbehandlung) auf akute Prozesse jenseits des Rheumas. Also: Knie geprellt, fetter Bluterguss (Arnica D6 und/oder Silicea D6), Erkältung mit akut hohem Fieber (Belladonna D6), eitrige Mandeln ohne Fieber (Hepar sulfur D3).
    C-Potenzen aktivieren meiner Ansicht nach das Immunsystem sehr stark, was bei entzündlichem Rheuma sicher nicht erwünscht ist. Meine eigene Erfahrung zeigt mir das auch.
    Grüßle von
    monsti

  10. #9
    Werner
    Gast

    Re: Naturheilkunde - aber nur begleitend !!!!

    Hallo Monsti,
    ich kenne diese homöopatischen Mittel nicht. Nur bei Silicea weiß ich nicht, ob das reicht. Bei dieser Verdünnung denke ich, wirkt es nicht, weil es ein Mineral ist und der Körper es direkt braucht. Ich nehme das gleiche als Kieselerde, jedoch 480 mg täglich. Es bindet Giftstoffe im Darm und inoffiziell soll es auch den Knorpel wieder aufbauen.
    Ich kann es nur empfehlen.

    Viele Grüße

    Werner

  11. #10
    Claudia
    Gast

    Re: Naturheilkunde - aber nur begleitend !!!!

    Hallo!

    wie meine Vorredner schon beschrieben handhabe ich es auch.

    Gegen das Rheuma (Mischkollagenose) nehme ich normale Medikamente, gegen die Wehwehchen des Lebens und auch gegen Begleiterscheinungen von Kollagenosemedikamenten gehe ich mit Naturheilmitteln an.

    ich habe sehr gute Erfahrungen mit Schüsslersalzen gemacht, so hat zum Beispiel Silicea gegen cortisonbedingten Haarausfall gewirkt.

    Entzündungen (Erkältungen, Blasenentzündungen) bekämpfe ich zusätzlich mit riesigen Mengen heissem Wasser.

    Entzündliches Gelenkrheuma würde ich auf keinen Fall nur mit Homöopathie behandeln, dazu sind die Mittel zu schwach.

    Wenn schon, würde ich einen Versuch mit radikaler Ernährungsumstellung und zusätzlich Homöopathie machen. Dazu braucht es allerdings einen eisernen Willen, und es hilft auch oftmals nicht!

    Hier in Frankfurt scheint die Sonne, ich hoffe wir bekommen alle einen schönen Herbsttag,

    Claudia

  12. #11
    monsti
    Gast

    Re: Naturheilkunde - aber nur begleitend !!!!

    Hallo Werner,
    es ist natürlich ein grundsätzlicher Unterschied, ob man ein Naturheilmittel oder aber ein homöopathisches Mittel zu sich nimmt. Das homöopathische Prinzip ist gänzlich anders als das der Naturheilkunde: Je höher es potenziert (verdünnt) ist, desto tiefgreifender ist seine Wirkung. Der Körper erhält keinen "Stoff", sondern lediglich eine Art "Idee", die ihn zur Aktivität anregt. Dabei ist es völlig egal, ob die Basis des Mittels mineralisch, tierisch oder pflanzlich ist. Insofern können hochpotenzierte homöopathische Mittel bestehende Autoimmunerkrankungen durchaus verstärken.
    Übrigens ist homöopathisches "Silicea" ein sog. "Konstitutionsmittel" für überempfindliche, leicht überforderte, stark wetterfühlige, sehr wärmebedürftige Menschen, die zudem zu eitrigen Hautprozessen neigen.
    Grüßle von
    monsti

  13. #12
    monsti
    Gast

    Re: Naturheilkunde - aber nur begleitend !!!!

    Hallo Claudia,
    Homöopathie hat mit Naturheilkunde nichts zu tun. Zudem sind hochpotenzierte homöopathische Mittel keinesfalls zu schwach - eher das Gegenteil ist der Fall. Schwach bzw. nur kurzfristig wirken die niedrigen D-Potenzen.
    Für Menschen mit Autoimmunerkrankungen kann es deshalb gefährlich sein, hochpotenzierte homöopathische Mittel zu nehmen, weil sie die Immunreaktion des Körpers so stark anregen, dass heftige Schübe die Folge sein können.
    Anders schaut es bei den sog. "Akut-Mitteln" (D 3-12) aus, mit denen auch Rheumatiker kurzfristige Alltagswehehchen behandeln können. Die rheumatische Autoimmunerkrankung selbst homöopathische zu behandeln, halte ich für ziemlich riskant.
    Liebe Grüße von
    monsti

  14. #13
    baba
    Gast

    Re: Naturheilkunde - aber nur begleitend !!!!

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    Hallo Roland

    Ich habe seit 7 Jahren cP, und werde seit vier jahren nun anthroposophisch behandelt (das ist ähnlich der Homöopathie)(hab voher noch keine Schulmedizin genommen).
    Diese Behandlung führt ein Arzt in HH durch der eine Zusatzausbildung in der Anthroposophie hat.

    Ich habe sehr gute Erfahrungen gemacht, allerdings hat sich mein Arzt auch dazu geäußert, das es durchaus auch Fälle gibt denen dies Art der Medizin nicht hilft.

    Man sollte die anthroposophische /homöopatische Medikamente nicht einfach so nehmen. Sie haben vielschichtige Wirkungen und das kann auch mal als Gegensatz zu dem wirken was du erreichen möchtest.
    Also immer zu einem erfahrenen Arzt oder Homöopathen ))))

    Lg
    baba

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