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  1. #1
    Michael
    Gast

    Psyche eines Rheumakranken

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    Liebe Gemeinde,
    meine Frau hat starkes Rheuma -Vaskulitis Typ Wegener- (GdB vom 50 %) und soll zukünftig Endoxan (statt MTX) bekommen. Da ich kein Rheuma habe, frage ich mich manchmal, ob ich mich in sie "hineinversetzen" kann. Ich denke, da ich diese Schmerzen noch hatte, kann ich manchmal nur ahnen, was da in ihr oftmals s o vor sich geht.

    Gibt es da ein Allgemeinrezept? Ich kann ihre "Wutausbrüche" und "Kälte" nicht mehr ertragen.

  2. #2
    Sia
    Gast

    Re: Psyche eines Rheumakranken

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    Hallo Michael!

    Ähnliche Probleme haben wir wohl alle.

    Durch die starken Schmerzen und die Beeinträchtigungen fühle ich mich manchmal wirklich nutzlos und zum alten Eisen geworfen. Da ich mit 40 Jahren schon in Pension bin, hab ich das Gefühl, ich muss wenigstens den Haushalt perfekt machen. Doch leider ist das auch nicht immer möglich. Wenn mir mein Mann dann helfen will, nehme ich das als Bestätigung, dass ich nichts mehr richtig machen kann und das tut weh. Ich reagiere wütend und kalt und ziehe mich zurück, weil ich denke ich kann das alles nicht erklären und er versteht das sowieso nie.

    Mein Mann ist wirklich toll. Er ist immer für mich da und hilft mir, wo er kann. Leider bekomme ich das manchmal in den falschen Hals, aber er weiss das auch. Manchmal sind ehrliche Gespräche nicht möglich, weil ich denke ich würde dann zuviel von mir zeigen und nicht mehr stark sein.

    Ich glaube nicht, dass es ein Allgemeinrezept gibt. Aber es sind sicher viele Gespräche, so ehrlich wie möglich, notwendig. Außerdem wirst du viel Geduld brauchen.

    Ich wünsche euch viel Kraft um diese Kriese zu meistern

    Gruß Sylvia

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