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  1. #1
    Roland Knoll
    Gast

    Erfahrungen gefragt

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    Seit Ende Mai habe ich Schmerzen im rechten Sprunggelenk. Diese
    traten unmittelbar nach einem 4 stündigen Schlagzeugspielen auf.
    Mein Ortho. stellte bei einer Blutuntersuchung den Wert HLA27pos.
    fest. Daraufhin erfolgte die Überweisung ins Krankenhaus mit
    rheumatologischer Abteilung. Der Rheumatologe verabreichte mir mehrere Cortison-Infusionen und eine Cortison-Spritze direkt ins
    Sprunggelenk. Die Schmerzfreiheit dauerte nur ca. 1-2 Tage an.
    Er war sich auch nicht klar, ob ich Rheuma hätte. Nachdem ich eine leichte Schuppenflechte (auch nicht eindeutig von Hautärztin
    geklärt)haben könnte, riet er zur Basistherapie. Mein Ortho.
    riet mir erstmal aufgrund der nicht eindeutigen Lage hiervon ab.
    Er versuchte es mit Diclophlogont, einer Spritze ins Gelenk und neuen Einlagen. Der Schmerzpegel ging zwar zurück, verharrte jedoch auf niedrigem Niveau. Nach ca. 3 Wochen meinte er, daß ich evtl. doch Rheuma hätte und verschrieb mir Rantudil forte (Mittel bei akutem Rheuma). Das Mittel schlug trotz doppelter
    Menge über mehrere Tage nicht an (höherer Schmerzpegel). Jetzt soll ein Neurologe die Nervenleitfähigkeit überprüfen. Ein
    Chirurg riet mir zur Elektro-Synovio-Orthese oder zur Radio-Synovio-Orthese. Was tun, mit welchen Chancen?

  2. #2
    flora
    Gast

    Re: Erfahrungen gefragt

    Hallo Roland,
    im September 2000 hatte ich das gleiche Problem wie Du:starke Schmerzen im linken Sprunggelenk.Nach einer Odyssee von Orthopäden zu Neurologen und zurück,war fast ein Jahr vergangen.Erst dann bin ich bei einem Rheumatologen gelandet,leider zu spät.Der stellte dann fest,dass ich Rheuma habe (bin auch HBLA27 pos)und begann eine Basistherapie mit Sulfasalazin.Mein Sprunggelenk war inzwischen durch Arthrose so zerstört,dass es versteift werden mußte.Zumindest hat die medikamentöse Therapie die Arthrose im rechten Sprunggelenk aufgehalten,welche sich durch die einseitige Belastung und Schonhaltung dort breitmachte.
    Schade dass soviel Zeit vergeudet wurde,vielleicht hätte das die Op überflüssig gemacht.Denn bis die Basistherapie greift,gehen ja auch noch viele Wochen ins Land.
    Ich kann Dir nur raten,lass Dich von einem vernünftigen Rheumatologen durchchecken und Dich ordentlich medikamentös einstellen.Dann kannst Du ja immer noch entscheiden,ob Du eine Synovio-Orthese machen lässt.
    Ich wünsch Dir ganz viel Glück und eine schmerzfreie Zeit Flora

  3. #3
    nati
    Gast

    Re: Erfahrungen gefragt

    hallo, roland

    du solltest einen internistischen rheumatologen aufsuchen und abklären lassen, um welche erkrankung es sich handelt. es gibt auch psoriasis arthritis ohne psoriasis. es kann aber auch ein morbus bechterew mit gelenkbeteiligung sein. von chirurgen und reinen orthopäden würde ich mich an deiner stelle fernhalten. die sind mit der ganzen angelegenheit überfordert. du gehst ja auch nicht mit zahnschmerzen zum urologen. also ein facharzt muß her, auch wenn der weg etwas weiter sein sollte.


    viel glück wünscht nati

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  5. #4
    Sia
    Gast

    Re: Erfahrungen gefragt

    Hallo Roland!

    Ich kann mich Nati nur anschließen. Geh unbedingt zu einem Rheumatologen oder in eine Rheumaambulanz. Die haben dort sicher genung Erfahrung um die richtige Diagnose zu stellen und dann eine geeignete Therapie einzuleiten.

    Kopf hoch, das wird schon wieder.

    Gruß Sylvia

  6. #5
    Roland Knoll
    Gast

    Re: Erfahrungen gefragt

    Herzlichen Dank.

  7. #6
    Sanne
    Gast

    Re: Erfahrungen gefragt

    Hallo Roland,

    wo Du gerade auch von Schuppenflechte schreibst:
    bei Psoriasis arthritis ist wichtig, dass die Ärzte sich damit auskennen. Manche Orthopäden behandeln nur auf Rheuma und mit Cortison, wobei Cortison bei der Pso. Arthritis nicht hilfreich ist. Also auch mein Rat: internistischen Rheumatologen unbedingt aufsuchen!
    Viel Erfolg und gute Besserung!
    Sanne

  8. #7
    monsti
    Gast

    Re: Erfahrungen gefragt

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    Hallo Roland,
    bei mir ist noch nicht klar, ob ich cP oder Psoriasis-Arthritis (habe schon seit der Kindheit Psoriasis) bzw. beides zusammen habe. Cortison hilft mir aber hervorragend, wobei ich es in Tablettenform nehme, da bei mir über 30 Gelenke von den Entzündungen betroffen sind. So, wie ich meinen Rheumatologen verstanden habe, werden cP und Pso-Arthritis nahezu identisch behandelt. Nur Antimalariamittel scheinen bei Pso-Arthritis wirkungslos zu sein. So war es auch bei mir (hatte Quensyl genommen). Seit 2,5 Monaten kriege ich MTX, und neuerdings scheint sich eine leichte Besserung der Morgensteifigkeit und der chronischen Müdigkeit abzuzeichnen.
    Dein Problem kann sicher nur ein erfahrener Rheumatologe abklären. Glaube nicht, dass ein Orthopäde dafür geeignet ist.
    Liebe Grüße aus Tirol von
    monsti

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