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Thema: Hüftarthrose

  1. #1
    Angela Heinevetter
    Gast

    Hüftarthrose

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    Hallo!

    Mein Name ist Angela. Ich bin 39 Jahre alt und habe seit 24 Jahren ( nach Hüft.OP) Schmerzen in den Hüftgelenken. Irgendwann soll ich mal künstliche Gelenke kriegen. Jetzt suche ich Gleichgesinnte imm jüngeren Alter, denen es genauso geht.
    Was kann ich gegen die ständigen Schmerzen tun. Wie verhält man sich im Alltag, in der Partnerschaft, Freizeit u.s.w., um das Leben wieder lebenswerter und etwas schmerzfreier zu gestalten.

    Ich bin für lieb gemeinte Nachrichten und eventuellen privaten Kontakt mit Gleichgesinnten sehr dankbar.

    Bis dann.
    Angela.

  2. #2
    Hardy Herzog
    Gast

    Re: Hüftarthrose

    Hallo!
    Ich heiße Hardy und bin 45 Jahre alt. Aufgrund siebenfacher Bandscheiben-OP bin ich seit 11 Jahren Frührentner. Ich bin so gut wie nie schmerzfrei und muß täglich starke Medikamente nehmen.
    Seit einigen Monaten plagen mich Schmerzen in der re. Hüfte sowie im Oberschenkel. Bei einer Untersuchnung teilte man mir mit, das ich Hüftarthrose hätte und eine OP wohl notwendig wäre.
    Ferner sagten mir die Ärzte aber auch, dass ich solange wie möglich mit der OP warten solle, da ich noch zu jung wäre.
    Es ist sehr schwierig für mich, hier jetzt eine Entscheidung zu treffen, denn die Schmerzen machen nicht nur mir zu schaffen, sondern belasten auch meine Beziehung sehr. Durch die ständigen Schmerzen bin ich sehr verschlossen geworden und habe auch mein fröhliches Naturell verloren. Meine Partnerrin versucht mir zu helfen wo es geht, aber auch sie hat nicht auf Dauer die Kraft dazu. Momentan weiß ich noch nicht, was ich tun soll-die Schmerzen werden immer stärker.
    Liebe Grüße, ihr Hardy Herzog

  3. #3
    melanie
    Gast

    Re: Hüftarthrose

    Hallo!

    Ich heiße Melanie,bin 30 Jahre alt und habe jetzt seit fast 6 Jahren auf beiden Seiten Arthrose. Neben den Medikamenten die ich nehmen muß hat mir Bewegung geholfen, die Schmerzen etwas erträglicher zu machen. Besonders gut bekommt mir das Schwimmen und eine leichte Unterwassergymnastik. Wichtig ist, sich trotz aller Schmerzen so viel wie möglich zu bewegen.


    Viele Grüße & nicht den Kopf hängen lassen ))

    Melanie

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  5. #4
    Detlef Scheermann
    Gast

    Re: Hüftarthrose

    Hallo ich bin Detlef (45) und habe mich entschlossen am 20.09.01 ein künstliches Hüftgelenk einsetzen zu lassen. Auch mir riet man immer abzuwarten und die Operation so lang wie möglich zu verschieben. Da die Lebensqualität durch die ständigen Schmerzen zum Teufel geht und ich nicht ständig meinen Körper mit Schmerzmitteln malträtieren möchte, habe ich mich nun zu diesem Schritt entschieden.
    Ein Mittel hat mir jedoch wirkliche Linderung gebracht und dafür gesorgt, das ich aus dem Teufelskreis von Schmerzmitteln und deren Nebenwirkungen für einen längeren Zeitraum heraus kam.
    Im November 2000 bekam ich ärztlich verordnet, jedoch von meiner Krankenkasse (Dt. Ring) nicht anerkannte Hochton-Therapie WADIT. Diese regt den Zellstoffwechsel im Arthrosebereich an und sorgt für eine bessere Durchblutung. Die wirkung nach 10 Behandlungen á 2 Std. spürte ich erst ca. 1 1/2 bis 2 Monate danach und habe bis auf wenige Ausnahmetage keine Schmerzmittel mehr eingenommen. In dieser Zeit gelang mir auch eine drastische Gewichtsreduktion von 20 kg. Nun müßte man wieder ansetzen, denn die Schmerztage nehmen wieder zu. Ich habe mich mit verschiedenen Ärzten beraten und mit vielen Leuten gesprochen die diese OP hinter sich haben (leider nur mit wesentlich Älteren) - Ich lasse mich nun operieren, denn ich möchte mit meiner Familie noch einiges Schönes erleben, wenn auch vorsichtig aber schmerzfrei.

    So viel vielleicht als Denkanstoss.
    Liebe Grüsse für Euch ebenso Betroffenen Detlef.

  6. #5
    Rita
    Gast

    Re: Hüftarthrose

    Hallo ihr Leidensgenossen!
    Mein Name ist Rita und ich habe seit Anfang diesen Jahres massive Beschwerden in der linken Hüfte(und Oberschenkel). Das Laufen geht ja einigermaßen, aber alle anderen Bewegungen, beispielsweise hinsetzen und wiederaufstehen, anziehen und ausziehen von Schuhen, Socken, über irgendwas drübersteigen machen mir große Probleme. Besonders beim Aufstehen aus Sitzposition habe ich dermaßen Schmerzen, daß ich glaube,es zerreißt mir den Oberschenkel. Ich habe (wahrscheinlich seit Geburt) eine Hüftgelenksdysplasie, die mir aber bis Januar diesen Jahres keine großen Schwierigkeiten bereitet hat, mit 2-3 Tagen Ibuprofeneinnahme war alles wieder in Ordnung. Aber diesmal dauert es schon über ein halbes Jahr. Die Ärzte haben sich zu irgendeiner Therapie nicht entschließen können, da ich zwischenzeitlich eine Borreliose hatte und erst ausheilen mußte. Vielleicht hängt es auch mit der Borreliose zusammen? Wer kann mir von ähnlichen Schmerzen berichten? Was hilft? Gruß Rita.

  7. #6
    Sabine
    Gast

    Re: Hüftarthrose

    Hallo!
    Ich heiße Sabine und bin 33 Jahre alt.
    Ich leide seit meinem 15. Lebensjahr an einer Hüftarthrose links, die durch eine zu spät erkannte Infektion des Gelenkes ausgelöst wurde.
    Mir geht es mittlerweile sehr schlecht, habe aber trotzdem noch irgendwie meine Schwangerschaft überstanden (Tochter 18 Wochen).
    Die Ärzte versuchen ja so lange wie möglich, eine OP hinauszuzögern und man hat mir auch empfohlen, vor der OP schwanger zu werden.
    Ich würde dies niemandem empfehlen und habe nun auch einen OP-Termin für diesen Herbst, denn ich möchte gern im nächsten Frühjahr zusammen mit meiner Tochter laufen könne.
    Würde mich über Kontakte freuen.

    Viele Grüße und eine schmerzfreie Zeit
    Sabine

  8. #7
    Bea
    Gast

    Re: Hüftarthrose

    Ich heisse Beate binn 36 Jahre alt und leide auch an Hüftathrose
    habe vor acht Jahren in Dortmund eine 3 fache Beckenosteotomie
    machen lassen
    die linke Seite wird am 19 September operiert

  9. #8
    Rita
    Gast

    Re: Hüftarthrose

    hallo Bea
    Was ist eine 3 fache Beckenosteotomie und wie verhält es sich mit den Beschwerden hinterher. Würde mich über eine Antwort sehr freuen. Habe mich in diesem Forum schon einmal zu Wort gemeldet und vergessen mein Alter anzugeben, ich bin 48 Jahre alt.
    Gruß an alle Rita.

  10. #9
    Bea
    Gast

    Re: Hüftarthrose

    Hallo Rita
    Bei der OP wird das Becken 3 mal aufgetrennt und über den
    Hüftknochen gezogen. Das alles wird mit Metall befestigt.
    Man Darf danach 6 Wochen nicht sitzen und 12 Wochen das Bein
    nicht Belasten.
    Bin an der rechten Seite fast schmerzfrei.
    Die linke Seite wird am 19 September in Dortmund gemacht.

  11. #10
    Bea
    Gast

    Re: Hüftarthrose

    Hallo Sabine

    Ich heisse Beate und bin 36 Jahre alt. Würde gerne mit Dir
    Kontakt aufnehmen. Ich habe von Geburt an beiderseitig Hüft-
    dysplasie.
    Vor acht Jahren wurde bei mir eine 3 fache Beckenosteotomie
    gemacht, die sehr gut verlaufen ist.
    Am 19 September wird die linke Seite operiert.
    Bin an der rechten Seite fast Schmerzfrei, werde aber um künstliche Gelenke nicht vorbeikommen.

    Viele Grüsse von Beate

  12. #11
    Bea
    Gast

    Re: Hüftarthrose

    Hallo Sabine
    Ich heisse Beate Kölsch bin 36 Jahre, habe zwei Kinder 12u4
    Jahre alt.Habe seit Geburt beiderseitig Hüftdysplasie
    wurde an der rechten seite am 16. August 1993 in Dortmund
    operiert. Die linke Seite wird am 19. September gemacht.
    (3fache Beckenosteotomie). Die rechte Seite war bis vor kurzem
    schmerzfrei habe aber jetzt in beiden Seiten Athrose.
    Würde mich über Kontakt zu dir sehr freuen


    liebe Grüsse von Beate

  13. #12
    Edmund
    Gast

    Re: Hüftarthrose

    Hallo,
    nachdem ich demnächst ein künstliches Hüftgelenk bekomme, habe ich mich besonders mit den Folgen für junge und sportlich aktive Menschen beschäftigt. (Selbst bin ich nicht ganz so jung!!)Fazit: Als alternative Lösung für TEP gibt es z.B. die sog. Schenkelhalstotalhüftendoprothese nach Dr. Baroud (Chemnitz), oder ähnliche Lösung (Schweiz). Dabei wird eine elastische Prothese (Schaft mit Buchse mit elastischem Kragen) nicht wie bei TEP in Längsrichtung des Femur, sondern schräg in den Schenkelhals eingesetzt. Langzeiterfahrungen für diese relativ neue Methode gibt es noch nicht. Experten halten aber diese Methode speziell für junge Leute geeignet, denn nach (hoffentlich) 20 Jahren ließe sich (notfalls) ein ganz normales künstliches Gelenk einsetzen (mit einer Mindestlebensdauer von mindestens weiteren 20 Jahren). Überdies bieten heute einige Kliniken (wie z.B. in Nürnberg - Dr.Erler, oder Aachen) Operationsunterstützung mit Fräsrobotern (pinless), die für die konventionelle Prothese einen extrem genauen Sitz (ohne Zement)garantieren und damit die Voraussetzung eine lange Haltbarkeit. Zudem wird weniger an Knochensubstanz verbraucht - wichtig für mögliche Ersatzoperation im hohen Alter! Der Nachteil: für diese Operation ist eine Vollnarkose notwendig, was bei manchen Allergieen nicht sinnvoll ist.

  14. #13
    Marion
    Gast

    Re: Hüftarthrose

    Hallo Bea

    Bei mir(33 Jahre) wurde im Januar festgestellt das ich Hüftgelenksdysplasie habe.Ich war in der Orthopädischen Klinik in Dortmund zur Untersuchung wo dann festgestellt wurde das bei mir eine 3-fache Beckenosteotomie gemacht werden muss.
    Die Klinik hat mich als Dringlichkeitsfall eingetragen und ich muss nun trotzdem noch mindestens 1-2 Jahre auf einen OP Termin warten.
    War das bei Dir auch so lange?
    Außerdem habe ich große Angst vor der OP und die Zeit danach.

    Ich würde mich echt freuen wenn Du mir antworten würdest

    Viele Grüße
    Marion

  15. #14
    Ricarda
    Gast

    Re: Hüftarthrose

    Hallo Sabine,

    ich bin 35 Jahre alt, und habe vor 8 Wochen eine künstliche Hüfte bekommen. Aufgrund eines Unfalls wurde bei mir eine Umstellungsosteotomie vor 20 Jahren vorgenommen. Nun war die Arthrose jedoch so weit fortgeschritten, daß ich nur noch ca. 15 Minuten gehen konnte. Weitere Stecken bin ich dann mit Stützen gegangen.

    Auch zu mir haben die Ärzte immer gesagt, daß ich mit der künstlichen Hüfte so lange wie möglich warten soll. Am Schluß waren sie jedoch auch der Meinung, daß in meinem Alter die Lebensqualität zu sehr leidet wenn man gar nicht mehr gehen kann.

    Schmerzen habe ich seit dem zweiten Tag nach der OP kaum noch, und ich bin mir sicher, daß ich bald auch wieder gehen kann. Auf Tennis, Ski Fahren ect. werde ich vorsichtshalber auch weiterhin verzichten, schließlich soll meine Hüfte ja möglichst lange halten!!!

    Wenn Du mehr wissen möchtest, melde Dich einfach,
    viele Grüße,
    Ricarda

  16. #15
    Sabine
    Gast

    Re: Hüftarthrose

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    Hallo Ricarda,

    würde Dir gern direkt mailen, aber Deine Email-Adresse ist
    nicht angegeben.
    Kannst Du sie mir noch mailen?
    Würde gern mit Dir in Kontakt treten.

    Viele Grüße
    Sabine

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