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  1. #1
    Silvia
    Gast

    Macht NSAR süchtig?

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    Hi Leute

    Ich habe cP und nehme seit 3 Jahren täglich 100mg Voltaren retard. Immer wenn ich Phasen einer Besserung habe, versuche ich die Voltaren zu reduzieren. Am Anfang ging das eigentlich recht problemlos, ich hielt die niedrigere Dosierung auch meist einige Wochen durch, bis dann halt die Schmerzen mal wieder stärker wurden. Aber in letzter Zeit stelle ich fest, dass ich es nicht mehr schaffe die Dosis zu reduzieren. Gehts mir mal ein paar Tage gut, und ich setzte die Dosis runter z.B. auf 75mg, dann bekomme ich unverzüglich die Quittung mit starken Schmerzen.

    Kann das sein, dass ich von dem Sch....zeug süchtig bin? Können das Entzugserscheinungen sein? Wer hat ähnliche Erfahrung mit Voltaren, bzw. anderen NSAR und wie schaffe ich es - in Zeiten der Besserung - die Dosis runter zu fahren?

    Danke für eure Tipps.
    Schöne Zeit - Silvia

  2. #2
    Uschi
    Gast

    Re: Macht NSAR süchtig?

    Liebe Silvia,

    also, ich habe cP seit 9 Jahren und davon habe ich gut 5 Jahre täglich 1-2 x 140 mg Kapseln Voltaren/Diclofenac genommen - und heute nehme ich keine mehr. Ich habe diese Medis von jetzt auf gleich abgesetzt. Das einzigste Problem, das ich unter Voltaren hatte, war extreme Schlaflosigkeit, die sich heute gelegt hat.

    Diclofenac ist keine Abhängigkeitssubstanz. Es ist einfach so, daß du eben dieses Mass an Schmerzdepressant brauchst und wenn du es reduzierst, kommen die Schmerzen wieder. Darüber solltest du aber mit deinem Arzt reden - immer rauf und runter ist bei entzündungshemmenden Schmerzmittel keine gute Idee.

    Also, denk mal darüber nach !

    Liebe Grüsse und eine schmerzfreie Woche
    Uschi Ch.

  3. #3
    Angie
    Gast

    Re: Macht NSAR süchtig?

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    Hallo Silvia,
    soweit mir bekannt ist, macht Voltaren nicht süchtig. Denke eher, dass Dein Rheuma schlimmer geworden ist, und da reicht Voltaren irgendwann halt nicht mehr aus.
    Bei mir war es jedenfalls so. Selbst Tramal (das macht tatsächlich süchtig) half kaum mehr, so dass ich eines Tages mit einer Cortison-Therapie begann (Anfangsdosis 30 mg), womit ich innerhalb allerkürzester Zeit so gut wie schmerz- und schwellungsfrei war. Im übrigen ist bei nachgewiesener cP eine vernünftige Basistherapie angesagt, die der Gelenkszerstörung entgegenwirkt. Hast Du denn einen guten Rheumatologen, der Dich diesbezüglich beraten und einstellen kann?
    Gute Besserung und liebe Grüße aus Tirol von
    Angie

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