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  1. #1
    BEO
    Gast

    Wer kennt das Medikament?

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    Hallo Leute mich gibt es auch noch.
    Frage wer kennt das Medikament Saroten 25 mg, und was bewirkt das??????????
    Bin im Moment in Sendenhorst in der Klinik. deshalb die andere email Adresse.Ich hoffe euch geht es gut.
    Viele liebe Grüsse aus Sendenhorst .
    cu BEO

  2. #2
    Angie
    Gast

    Re: Wer kennt das Medikament?

    Hallo BEO,
    Saroten ist ein Medikament zur Behandlung von Depressionen, Schlafstörungen und chronischen Schmerzzuständen.
    Viel Erfolg in der Klinik wünscht Dir
    Angie

  3. #3
    heike
    Gast

    Re: Wer kennt das Medikament?

    hallo Beo,

    ich selbst habe Fibromyalgie und nehme auch Saroten 25 abends 1. Die ständigen Schmerzen haben sich dadurch soweit verbessert, dass sie zumindest erträglich sind. Bei der Fibromyalgie wird Saroten geringer dosiert als wenn es bei Depressionen eingesetzt wird.

    Hier die Gebrauchsinformation:

    Saroten® 25 mg FILMTABLETTEN

    Z.Nr.11.735
    Hersteller: H. LUNDBECK A/S, Kopenhagen, Dänmark
    Vertrieb: LUNDBECK ARZNEIMITTEL Ges.m.b.H., 1201 Wien

    Zusammensetzung:
    1 Filmtablette enthält: Amitriptylin als Hydrochlorid entspr. 25 mg Amitriptylin. Hilfsstoffe: Maisstärke, Lactose, Cellulose microcristall., Silicondioxid, Croscarmellosesodium, Copolyvidonum, Magnesiumstearat, Opadry®, Polyethylenglycol 400

    Eigenschaften und Wirksamkeit:
    Als Modellsubstanz der psychomotorisch dämpfenden Antidepressiva (Arzneimittel zur Depressionsbehandlung) - mit sehr hohem Erprobungsgrad und im allgemeinen guter Verträglichkeit ohne Gefahr von Drogenabhängigkeit oder Sucht - ist Amitriptylin bei unruhig-ängstlichen depressiven Zustandsbildern das Mittel der ersten Wahl. Es wurde deshalb 1977 von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in die Liste der unentbehrlichen Medikamente aufgenommen. Saroten® wirkt stark stimmungsaufhellend, antriebsdämpfend, angst- und spannungslösend, beruhigend und schlaffördernd.

    Die entängstigende-beruhigende Wirkung tritt sehr rasch ein. Im allgemeinen ist schon in der ersten Nacht ein erholsamer Schlaf zu verzeichnen. Die stimmungsaufhellende-depressionslösende Wirkung beginnt schon nach einigen Tagen und verstärkt sich im Laufe von 1-2 Wochen immer mehr. Nach der anfänglichen Beruhigung und Abschirmung der Gemütsbewegungen bessern sich auch die krankheitsbedingten Störungen des vegetativen (dem Einfluß des Bewußtseins entzogenen) Nervensystems und des seelisch bedingten Bewegungsverhaltens.

    Mit zunehmender Stimmungsaufhellung wird der quälende Leidensdruck laufend gemildert, das gestörte vegetative Nervensystem als Brücke zwischen Körper und Gemüt ins Gleichgewicht gebracht und der unregelmäßige Schlaf-Wach-Wechsel (Rhythmus) wieder normal gestaltet. Je nach Art und Schweregrad der vorliegenden Erkrankung dauert die Wiederherstellung im gesamten seelischen und körperlichen Bereich eine gewisse - von Patient zu Patient unterschiedliche - Zeit. Die Behandlung ist solange fortzusetzen bis alle Krankheitserscheinungen völlig abgeklungen sind.

    Im allgemeinen ist eine wochen- bzw. monatelange Behandlung notwendig (Langzeit-behandlung). Diese kann auch ambulant (unter Überwachung in der ärztlichen Sprechstunde ohne Krankenhausaufenthalt) durchgeführt werden, wenn die regelmäßige Einnahme der vom Arzt festgelegten - von Patient zu Patient unterschiedlichen - Erhaltungsdosis gesichert ist.

    Anwendungsgebiete:
    Alle Formen und Schweregrade von ängstlich erregten Zuständen mit gedrückter Gemüts-stimmung (Depressionen) und Störungen mit

    Niedergeschlagenheit, Angst, Spannung, Unruhe, Getriebenheit, Schmerzen und Schlafstörungen,
    verdeckt (larviert maskiert) depressive Erscheinungen mit vordergründigen körperlichen Beschwerden,
    ängstlich-depressive Reaktionen (Rückwirkungen) im Gefolge von körperlichen Leiden,
    Störung der Nerven und des seelisch-körperlichen Befindens,
    Störung des normalen Spannungszustandes der Muskeln und Gefäße,
    Nervenschwäche,
    Beschwerden mit ständiger krankhafter Selbstbeobachtung und schwermütiger Überbewertung,
    unruhig-ängstliche Zustände infolge körperlicher und seelischer Überbeanspruchung (Streß),
    nicht körperlich (organisch) bedingte unruhige-ängstliche Schmerzen, häufig bei Frauen mit besonderer Anfälligkeit des Stütz- und Bewegungsapparates (Kreuz, Wirbelsäule, Bandscheiben),
    Formen des nichtentzündlichen Weichteilrheumatismus und langwierige (chronische) Schmerzen im Zusammenhang mit dem krankhaften depressiven Zustand,
    Ein- und Durchschlafstörungen (vorzeitiges Erwachen, Grübeln, Schlaf in Etappen mit häufigem Aufwachen, Morgentief = schlechtestes Befinden am Morgen)
    unruhig-depressive Erscheinungen bei schizophrenen Erkrankungen (Bewußtseinsspaltung) in Kombination (gleichzeitig) mit einem Neuroleptikum (Arzneimittel zur Behandlung seelischer Störungen) als Zweizügelbehandlung,
    Bettnässen, wenn organische Ursachen auszuschließen sind.
    Art der Anwendung:
    Die Filmtabletten sollen mit Flüssigkeit zu oder nach der Mahlzeit eingenommen und unzerkaut geschluckt werden.

    Dosierung:
    Maßgeblich ist ausschließlich die vom Arzt angeordnete Dosierung, die vom Patienten genau einzuhalten ist, da der Erfolg der Behandlung davon abhängig ist. Im Zweifelsfalle oder bei vermeintlichen Neben- oder Unverträglichkeitserscheinungen ist sofort der behandelnde Arzt zu befragen. In den ersten Behandlungswochen ist die fachliche Beratung und Kontrolle durch den Arzt besonders wichtig, auch im Hinblick auf evtl. notwendige Dosis-Erhöhungen oder Erniedrigungen und zur Festlegung der - von Patient zu Patient - verschiedenen Erhaltungsdosis.

    Die Anwendung von Tagesdosen über 150 mg sollte im allgemeinen der stationären Behandlung (im Krankenhaus) vorbehalten bleiben. Ambulant im allgemeinen zu Beginn 25-50 mg als Abenddosis ca. 2 Stunden vor dem Schlafengehen. Die übliche Tagesdosis von 75 mg (in mehreren Gaben) kann langsam auf 150 mg erhöht werden, je nach Wirkung.

    Erhaltungsdosis: 20-100 mg täglich in mehreren Gaben.
    Chronische Schmerzen: 40-150 mg täglich (beruhigend, schlaffördernd, schmerzdistanzierend).
    Schlafstörungen : Je nach Alter und Zustand des Patienten 10-30 mg, bei Notwendigkeit 25-75 mg als Abenddosis ca. 2 Stunden vor dem Schlafengehen.
    Ältere Patienten und psychoreaktive (nervöse) Störungen: Tagesdosis 10-30 mg. Bei Notwendigkeit langsame Dosiserhöhung je nach Wirkung und Verträglichkeit.
    Bettnässen : unter 6 Jahren: 10 mg vor dem Schlafengehen, 6-12 Jahre : 10-20 mg täglich, 12-16 Jahre: 25-50 mg täglich
    Vorsicht bei Kindern unter 12 Jahren!
    Gegenanzeigen:

    Überempfindlichkeit gegen Amitriptylin
    Akute Vergiftung mit zentraldämpfenden Mitteln, z.B. Schlafmitteln (Barbiturate) oder opiumähnlichen Mitteln und Alkohol
    Akute Delirien (Verwirrtheitszustände mit herabgesetztem Bewußtsein, Orientierungsverlust, Zittern, Unruhe, Schweißausbrüchen, Sinnestäuschungen u.dgl.)
    Kombination mit MAO-Hemmern (siehe “Wechselwirkungen" und “besondere Warnhinweise"!)
    Akuter Erholungsabschnitt nach Herzinfarkt
    Erstes Drittel der Schwangerschaft
    Vorsicht bei:

    nicht behandeltem grünen Star (Engwinkelglaukom),
    Erkrankungen der Vorsteherdrüse (Prostataadenom) mit Restharnbildung, vorgeschädigtem Herzen und schweren Leberschäden (siehe auch “besondere Warnhinweise zur sicheren Anwendung"!)
    Schwangerschaft und Stillperiode:
    Während der Schwangerschaft strenge Heilanzeige. Im ersten Drittel ist die Anwendung nicht möglich (Gegenanzeige). Im 2. und 3. Drittel sollte stets der Nutzen der Behandlung gegen mögliche Gefahren sorgfältig abgewogen werden. Strenge Heilanzeige auch für die Stillzeit. Der Wirkstoff kann in die Muttermilch übertreten und eine Beeinträchtigung des Säuglings kann nicht ausgeschlossen werden. SAROTEN® soll nach vorhergegangener ausschleichender Dosisherabsetzung etwa 14 Tage vor der Geburt völlig abgesetzt und während der ersten 4 Wochen nach der Entbindung möglichst nicht und während der restlichen Stillzeit nur mit Vorsicht verabfolgt werden. Wenn es aber von der Mutter benötigt wird, sollte aus Vorsicht auf das Stillen verzichtet werden.

    Nebenwirkungen: Infolge der vielseitigen Wirkung von SAROTEN® sind vermeintliche Nebenwirkungen, z.B. Müdigkeit nach Ruhigstellung oder Schläfrigkeit, notwendig und für den Behandlungserfolg erwünscht, besonders zu Beginn der Behandlung. Derartige Erscheinungen lassen sich einschränken bzw. vermeiden, wenn die Hauptdosis abends gegeben wird. Außerdem sind eine Reihe von vermeintlichen Begleitwirkungen als Erscheinungen der vorliegenden depressiven Störung anzusehen, z.B. Mundtrockenheit, Schwindel, Verstopfung. Es ist allerdings möglich, daß derartige Erscheinungen zu Beginn der Behandlung durch SAROTEN® verstärkt werden können. Bei fortgesetzter Einnahme verschwinden diese Erscheinungen sehr häufig, z.B. schon nach einer Woche.

    Dosisanpassungen sind in solchen Fällen immer zweckmäßig (nach Rücksprache mit dem Arzt). Vor allem im oberen Dosisbereich können die bei allen trizyklischen Antidepressiva beobachteten Nebenwirkungen auftreten, die größtenteils auf die anticholinergische Wirkung dieser Präparate zurückzuführen sind, z.B. Beschwerden beim Harnlassen, Harnverhaltung, Anpassungsstörungen beim Sehen, Zittern, verstärkte Schweißabsonderung, Blutdrucksenkung in aufrechter Körperhaltung, Milchfluß (Galaktorrhoe), Veränderung der sexuellen Lust, Verwirrtheit. Selten sind Reizleitungsstörungen, EKG (Elektrokardiogramm)-Veränderungen oder partieller Herzblock (teilweise Unterbrechung des Erregungsleitungssystems des Herzens). Sehr selten allergisch (Überempfindlichkeits) Reaktionen seitens der Haut und des Knochenmarks, Photosensibilisierung (Einlagerung lichtsensibilisierender Stoffe in der Haut), Ödem (Gewebswassersucht).

    Wechselwirkungen:

    Guanethidin, Bethanidin, Debrisoquin Abgeschwächte Wirkung dieser Präparate
    Katecholamine und katecholaminhaltige Lokalanästhetika Verstärkte Wirkung dieser Präparate
    Ephedrin Ephedrin - Wirkung abgeschwächt
    Zentraldämpfende Mittel Gegenseitige Wirkungsverstärkung
    L-Dopa L-Dopawirkung herabgesetzt, Risiko für Herznebenwirkungen
    MAO-Hemmer Krisen durch Erhöhung der Körpertemperatur oder des Bluthochdruckes, heftrige Krämpfe
    Alkohol Wirkung verstärkt
    Antihistaminika Antihistaminwirkung verstärkt
    Anticholinergika Anticholinerge Wirkung verstärkt
    Cimetidin Erhöhung des Plasmaspiegels von
    Methylphenidat trizyklischen Antidepressiva

    Gewöhnungseffekte:
    im Sinne von Anzeichen einer Medikamentenabhängigkeit sind bisher nicht bekannt.

    Besondere Warnhinweise zur sicheren Anwendung:

    Erste Anzeichen von Nebenwirkungen sind dem Arzt zu melden.
    Der Eintritt einer Schwangerschaft ist dem Arzt zu melden.
    Bei Langzeit- oder Dauerbehandlung sind regelmäßige Kontrollen von Blutbild und der Lebertätigkeit zu empfehlen besonders dann, wenn höhere Dosen verabfolgt werden.
    Bei Patienten mit gestörter Leber- und Nierentätigkeit ist die Dosis entsprechend zu erniedrigen, da die Wirkung verstärkt oder verlängert werden kann.
    Bei Verdacht auf Herzmuskelschwäche, bei Herzrhythmus- und Reizleitungsstörungen ist, wie allgemein bei der Arzneimittelbehandlung, vorsichtige Dosierung und sorgfältige Überwachung der Herzleistung durch den Arzt anzuraten, besonders bei der Langzeitbehandlung von Patienten im höheren Alter.
    Vorsicht ist geboten bei Kindern unter 12 Jahren, Patienten mit Überfunktion der Schilddrüse, Neigung zu Krampfanfällen, Fallsucht (Epilepsie) prädeliranten Zustandsbildern (innere Unruhe, Zittern, Orientierungsverlust, Schweißausbrüchen u.dgl.).
    Bei eventuellem Auftreten von zeitweiligem Nebelsehen und Augenschmerzen soll sofort eine augenärztliche Kontrolle durchgeführt werden, um einen nicht erkannten grünen Star (Glaukom) auszuschließen.
    Vor, während und bis zu 14 Tagen nach einer Behandlung mit MAO-Hemmern sollen SAROTEN® bzw. SAROTEN® RETARD nicht verabfolgt werden. Während einer solchen Behandlungspause können Neuroleptika mit antidepressiven Eigenschaften, z.B.: Truxal (bei Unruhe mit Schlafstörungen) oder Fluanxol (bei Müdigkeit zur Anregung) empfohlen werden.
    Eine gleichzeitige Elektroheilkrampfbehandlung ist möglich, aber nur auf unbedingt notwendige Fälle zu begrenzen (Gefahr erhöhter Krampfbereitschaft).
    Bei manisch-depressiven Patienten können Antidepressiva u.U. ein Umschlagen in die manische Phase (tobsüchtiger Krankheitsabschnitt) verursachen. In solchen Fällen ist das Antidepressivum durch ein geeignetes Neuroleptikum, z.B. CISORDINOL®, TRUXAL® etc.zu ersetzen.
    Vorsicht bei Kombinationen (gleichzeitiger Behandlung) mit Anticholinergika, Katecholaminen, adrenalin- und noradrenalinhaltigen Lokalanästhetika u.a. Präparaten (siehe Wechselwirkungen!).
    Vorsicht bei Selbstmordneigung. Bis zum Eintreten einer deutlichen Besserung besteht bei depressiven Patienten Selbstmordgefahr.
    Wie andere Arzneimittel kann auch SAROTEN® je nach Dosierung und individueller Empfindlichkeit das Reaktionsvermögen beeinflussen. Vorsicht ist daher geboten bei jeder Tätigkeit, die erhöhte (Aufmerksamkeit) Konzentration erfodert, wie dem Lenken von Fahrzeugen oder dem Bedienen von Maschinen.
    Dies gilt besonders bei gleichzeitiger Einnahme von Alkohol.
    Vor allem Autofahrer sollen auf das Risiko von Schläfrigkeit während der Arzneimittelverabreichung besonders zu Beginn der Behandlung aufmerksam gemacht werden.
    Verfalldatum beachten!
    Überdosierung/Vergiftung:
    Krankheitserscheinungen:
    Erregtheit, Schläfrigkeit, anticholinerge Erscheinungen, Herzjagen, Herzvergiftungs-erscheinungen, sehr starke Blutdrucksenkung, Erstarrung, Krämpfe, Bewußtlosigkeit, hohes Fieber, übersteigerte Reflexe, Muskelversteifung, Pupillenerweiterung, herabgesetzte Atmung. Beim Erwachen evt. Verwirrtheit und Sinnestäuschung (Sehen).

    Behandlung:
    Hinweise für den Arzt: Symptomatische Behandlung in der Klinik und Intensivüberwachung mit kontinuierlicher EKG-Kontrolle 3-5 Tage lang, auch bei scheinbar unbeeinflußbaren Fällen.

    Für Kinder unerreichbar aufbewahren.

    Packungsgrößen:
    50, 100 Filmtabletten

    Bei Unklarheiten fachliche Beratung einholen!

    Hoffe dir etwas geholfen zu haben. Solltest du noch Fragen haben kannst du dich gerne auch direkt per Email bei mir melden.

    Alles Gute und ganz liebe Grüße

    Heike

  4. Anzeige
  5. #4
    lara
    Gast

    Re: Wer kennt das Medikament?

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    Hallo Beo,

    habe das Medi auch bekommen. Habe u.a. auch Fibromyalgie. Mir hat es vor allem beim Schlafen geholfen. Durch Saroten hatte ich endlich wieder ein paar Stunden erholsamen Schlaf.

    Alles Gute und viel Erfolg in Sendenhorst

    Renti

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