Ergebnis 1 bis 7 von 7
  1. #1
    Angie
    Gast

    Chronische rezidivierend-eitrige Sinusitis und Basismedis

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    Servus Ihr Lieben,
    mein Problem ist, dass sich seit 30 Jahren immer wieder meine Nebenhöhlen vereitern, mal alle, mal nur die Kieferhöhlen, mal nur die Siebbeinzellen, Keilbeinhöhlen oder Stirnhöhlen. Wurde schon zig-mal punktiert, zweimal operiert (das letzte Mal erst kürzlich), alles ist weit wie Scheunentore, und trotzdem vereitert sich immer wieder alles, einschließlich der (noch vorhandenen, aber klitzekleinen Mandeln, und der Bronchien). Erreger sind Streptokokken oder Staphyl. aureus - letzterer scheint besonders hartnäckig zu sein.
    Habe eine noch nicht sicher diagnostizierte systemisch-rheumatische Erkrankung (vermutlich Pso-Arthritis), die mit 6,25 mg tgl. Cortison und demnächst 15 mg MTX per Spritze wchtl. in Schach gehalten wird.
    Wer von Euch hast sowas oder ähnliches auch, d.h. hat einen chronischen Eiter-/Entzündungsherd und muss gleichzeitig wegen Rheuma Immunsupressiva nehmen? Hat das jemand von Euch trotz allem im den Griff gekriegt? Erzählt mir bitte von Euren Erfahrungen, wäre Euch sehr dankbar.
    Ich frage das u.a. deshalb, weil ich vor anderthalb Jahren nach einem Durchbruch der Vereiterung in die Augenhöhle und Übergriff auf den Sehnerv fast krepiert wäre. Jetzt kriege ich natürlich bei jeder neuerlichen Vereiterung Panik (z.Zt. alle zwei bis drei Wochen).
    Bin für jeden Tipp dankbar! Danke schon mal im Voraus!
    Liebe Grüße von
    Angie (Monsti im Chat)

  2. #2
    Jutta Norden
    Gast

    Re: Chronische rezidivierend-eitrige Sinusitis und Basismedis

    Liebe Angie

    mir erging es vor einem Jahr so. Zu der Zeit bekam ich das MTX 15 mg. Ich hatte oft eine Mandelentzündung mit eiter in den nebenhölen. Mir ging es beschießen, so das ich mich entschied das MTX abzusetzten. Seit dem geht es mir gut. Ich will Dir damit aber nicht sagen das Zu das MTX absetzten musst.
    Sorry schreibe Dir morgen weiter Kind ist Wach geworden
    Jutta

  3. #3
    baba
    Gast

    Re: Chronische rezidivierend-eitrige Sinusitis und Basismedis

    Hi Angie

    Sag mal, hast du deine Mandeln noch? Es kann sein, wenn du die noch hast, und sie chronisch entzündet aber im Prinzip schon `tot´ sind,das die Streptokokken sich im Körper "verstreuen" und somit auch die Gelenke befallen oder chronische Vereiterungen, machen können.
    Dann müssen die Mandeln raus und eine Kur mit Penicillin gemacht werden. Wenn das für dein Problem veranwortlich sein sollte, wirst du es andersn nicht in den Griff bekommen.

    War nur so eine Idee....

    Ich drücke dich
    deine baba

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  5. #4
    Ulla
    Gast

    Re: Chronische rezidivierend-eitrige Sinusitis und Basismedis

    Hallo Angie,

    ich bin 4 mal an beiden Kieferhölen operiert worden, erst die letzte OP brachte den durchschlagenen Erfolg.
    Beim letzten Mal wurden auf jeder Seite zwei Fenster gemacht sowie die Nasenmuscheln verkleinert.
    Mir ging es zwar weitaus schlechter nach der OP und der Heilungs-prozess dauerte auch länger, aber der Erfolg war umso besser.
    Die OP ist jetzt ziemlich genau zwei Jahre her, die letzte Sinusitis hatte ich im letzten Winter, aber die war ganz schnell abgeheilt.
    Bei mir ist es unter Basismedikamente nicht schlimmer geworden.

    Gruß
    Liebe Grüße Ulla

  6. #5
    Maria
    Gast

    Re: Chronische rezidivierend-eitrige Sinusitis und Basismedis

    Hallo Angie,
    bei mir sinds die trockenen Schleimhäute, die der Grund für die Entzündungen in den Nebenhöhlen sind. Der HNO verschreibt eine Paste, die die Schleimhäute verbessert und das Sekret kann dann abfließen.. Nehme seit 1Jahr MTX 15 mg wöchentl u. 5mg Prednisolon, habe aber keine Änderung bei den Nebenhöhlen bemerkt. Ich habe auch Probleme mit der Tränenflüssigkeit und mein Augenarzt meint, es könne hormonell bedingt sein. Aber der Hinweis auf die Mandeln macht mich nachdenklich. Als Kind hatte ich oft sehr starke Mandelentzündungen. Inzwischen sind die wohl tot, weil Seitenstrangangina kriegt man wohl nur,wenn die Mandeln die Erreger durchlassen. Vielleicht sind die Dinger ja schuld? Aber das hätten die Operateure bei dir sicherlich doch berücksichtigt??
    Alles Gute
    Ciao Maria

  7. #6
    gisela
    Gast

    Re: Chronische rezidivierend-eitrige Sinusitis und Basismedis

    Hallo Angie,
    ich nehme jetzt seit 3 1/2 Jahren MTX (im Moment 15 mg), Cortison(5mg) und zusätzlich Folsäure. Ich hab mir vor 5 Jahren meine Mandeln entfernen lassen müßen, weil sie ständig eitrig waren. Die Lymphedrüsen haben schon verrückt gespielt. Und durch das Pfeuffersche Drüsen Fieber kam dann der totale Einbruch.
    Nach der Enfernung der Mandeln war dann eigentlich alles in Ordnung. Habe dann Anfang 1999 mit der MTX-Therapie begonnen und dann begann das Spielchen von vorne (auch ohne Mandeln). Hatte ständig igendwelche Infekte (in der ganz schlimmen Zeit ständig Harnwegsinfekte). Allerdings weis ich nicht wie schlimm es gekommen wäre, wenn ich die Mandeln beim Beginn der MTX-Therapie noch gehat hätte. Ich war ganz froh, das ich die eitrigen Dinger endlich los hatte.

    Mein Rheumadoc hat mir dann Zinktabletten verschrieben, da bei mir anscheinend das MTX mein Immunsystem extrem abbaute. Na ja seit 1 1/2 nehme ich nun die Tabletten und seit dem habe ich nur noch ganz normale Erkältungen 1 bis 2 mal im Jahr.

    Ich hoffe ich konnte dir etwas helfen.

    Viele Grüße und gute Besserung
    gisela

  8. #7
    Angie
    Gast

    Re: Chronische rezidivierend-eitrige Sinusitis und Basismedis

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    Hallo Ihr Lieben,
    zuerst an Baba 1000 Dank für den Tonsillen-Tipp! Hast ja auch noch ein paar andere Leute hellhörig gemacht.
    Stimmt, hatte als Kind alle Nase lang vereiterte Mandeln (zweimal anschließend auch noch Nierentzündungen plus einmal rheumatisches Fieber). Mit Beginn der ständigen Nebenhöhlenvereiterungen etwa im 17. Lebensjahr vereiterten sich zunehmend auch die Seitenstränge und die Bronchien, so dass es durchaus sein könnte, dass die "Polizei-Funktion" meiner Mandeln schon seit damals nimmer richtig funktioniert.
    Das Dumme ist nur, dass meine Mandeln nicht nur winzig klein sind, sondern auch noch ungewöhnlich tief sitzen (man sieht sie beim normalen Blick in den Hals nicht), und zwar direkt an größeren Blutbahnen. Ein Onkel von mir hatte das auch und wäre an der Mandel-OP beinahe verblutet (damals war er knapp über 30 Jahre alt).
    Ich werde dem aber trotzdem nochmals nachgehen, denn die Fensterungen bringen offensichtlich nix (hab mittlerweile vier große Fenster, verkleinerte Nasenmuscheln, begradigte Nasenscheidewand und größere Durchlässe zu den Siebbeinzellen). Mal hören, was mein HNO dazu sagt. Ich lass es Euch wissen!
    Danke Euch allen für Eure Antworten und ganz liebe Grüße aus Tirol
    von Angie

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