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  1. #1
    Frank
    Gast

    reaktive Arthritis

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    Hallo liebe Leidensgenossen,

    ich bin 36J und habe seit 6 Monaten eine reaktive Arthritis nach einen Yersinnien-Infekt. Außer Tabletten (Diclofenac 100 retard) und Besserungswünschen ist von meiner Rheumatologin nicht viel gekommen. Da ich nicht unbedingt bis an mein Lebensende diese Tabletten schlucken will wäre es schön wenn mir jemand mehr über diese Form des Rheumas
    (Rheuma A-Z habe ich schon gelesen) berichten könnte, evtl. Buchtitel oder ähnliches. Auch zum Thema Behandlungsmethoden bitte ich und Mithilfe. Selber habe ich bisher ganz gute Erfahrungen mit Original-Kumbucha aus der Apotheke gemacht, mit denen ich die Tabletten-Intervalle deutlich verlängern konnte

  2. #2
    Christoph
    Gast

    Re: reaktive Arthritis

    Hallo Frank,
    ich bin 37J und habe seit 15 Monaten eine reaktive Arthritis nach einem Yersinien-Infekt. Ausser Tabletten und Besserungswünschen sowie dem Hinweis, künftig gesund zu leben, ist noch nicht viel gekommen.

    Mein Arzt gab Vitamin E, Teufelskralle, riet zur Ernährungsumstellung, Darmreinigung und zur Akkupunktur.
    Der Hausarzt spritzte gegen das KO-Gefühl Thymuskin. Damit ging es mir in den vergangenen Monaten zeitweise wesentlich besser als im Moment, auch wenn die Beschwerden nie ganz weg gingen.

    Derzeit habe ich einen leichten Schub, der sich vor allem in Nachtschweiß und Kopfweh äussert.

    Rückblickend habe ich das Gefühl, dass eine konsequente Diät, kein Kaffee, keine Citrusfrüchte, kein Kunstpamp, wenig Fleisch,
    wenig Rauchen und Alkohol nach vielen Monaten einiges gebessert hat. Dann bin ich wieder etwas schlampig geworden. Fasten hat bei mir nichts gebracht. Im Gegenteil, ist es so, dass ich den gegenwärtigen Schub nach dreitägigem Totalfasten bekommen habe.

    Die Akkupunktur wirkt kräftigend, manchmal gehen hier und da Schmerzen für eine Zeit spontan weg. Die Ärztin gibt außsserdem ein homöopathisches Mittel, das so Gott will auch etwas hilft.

    Viel Glück
    Christoph

  3. #3
    Jutta
    Gast

    Re: reaktive Arthritis

    Hallo Christoph
    schreibe mir doch mal ich habe Deinen Text mit neugier gelessen, da Du von Heilfasten schreibst. Meine Frage ist nur wie hat sich das alles ausgewirkt mit den Medis und Heilfasten ?

    Ein Danke im voraus
    Jutta

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  5. #4
    Christoph
    Gast

    An Jutta: reaktive Arthritis

    Liebe Jutta,
    anfangs hatte ich ohne ärztichen Rat einige Tage bis auf Gemüsebrühe und viel Mineralwasser gar nichts gegessen.
    Effekt auf die bis dahin lediglich vorhandenen geringen
    Kniebeschwerden und gewisse Fingersteifigkeit = 0.

    Nach Arztbesuch gab es Diclofenac bzw. Ibuprofen. Der Arzt
    verschrieb ferner hochdosiertes Vitamin E und gag folgende Diätempfehlung:

    Essen sie nichts, wovon sie nicht wissen, was drin ist!

    Essen sie höchstens zweimal in der Woche Fleisch!

    Wenn Fleisch dann lieber Geflügel eher nicht Schwein!

    Meiden sie Kaffee, Tee, Citrusfrüchte, "alles was reizt"!

    Essen sie wenig weißes Mehl!

    Meiden sie Wurst, Sprühsahne (man wéiß nicht, was drin ist)!

    Trinken sie viel, am besten ein gutes Mineralwasser!

    Machen sie Darmreinigungen mit Glaubersalz oder per Einlauf!

    Versuchen sie es mit Fasten!

    Nikotin und Alkohol nur in Maßen!

    Essen sie Fisch, ggf. auch Fischölkapseln, nehmen sie Vitamine!

    Nach vielen Wochen dieser Diät ging es mit dann besser. Ganz weg hab ich es nicht mehr bekommen. Zusätzlich hat der Arzt Teufelskralle gegeben. Der Hausartzt spritzte Thymuskin, das gut gegen das KO-Gefühl hilft, aber aus der eigenen Tasche geht.

    Im Moment ist bei mir der Leidensdruck etwas geringer und ich bin mit meiner Diät etwas schlampig. Vielleicht deshalb hatte
    ich vor einigen Wochen einen kräftigen Rückfall, der vor allem
    durch Kopfweh, Erschöpfung und wandernde leichte Gelenkschmerzen
    gekennzeichnet ist.

    Beim Blick in alternative Heilmethoden werden solche und vergleichbare Diäten als das Wundermittel gepriesen. Ob es wirklich hilft, ist wissenschaftlich schwer zu beweisen, denn
    wer hält sich schon auf Dauer an so eine Diät?

    Gruß
    Christoph

  6. #5
    Heike
    Gast

    Re: reaktive Arthritis

    Hallo Frank,

    bei mir wurde vor 3,5 Jahren eine reaktive Yersinien-Arthritis festgestellt. Daraufhin wurde ich für 3/4 Jahr mit Antibiotika behandelt und zusätzlich mit Azulfidine und dem Schmerzmittel Beofenac (ähnlich Diclofenac). Leider gab es nicht den Durchbruch! Jetzt nehme ich nur noch Beofenac und Vitamin E. H15, Homöopathie und eine Störfeldanalyse haben nichts gebracht. Auch einen wurzelbehandelten Zahn habe ich mir ziehen lassen - ohne Effekt. Zeitweise habe auch ich versucht, mich stark an die oben von Christoph erwähnten Ernährungstipps zu halten, aber auch das hat nichts gebracht und irgendwann hatte ich keine Lust mehr. Inzwischen bin ich schon etwas resigniert, will es aber demnächst mal mit Akupunktur versuchen.
    Ich hoffe, dass ich dich mit meinen Erfahrungen nicht zu sehr frustriere, aber leider habe ich nichst positiveres zu bieten. Mir geht es aber besser als am Anfang, seitdem ich mich davon verabschiedet habe, dass die Krankheit völlig zu besiegen ist. Natürlich hoffe aber auch ich noch auf eine Wunder...

    Viele Grüße Heike

  7. #6
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    Frage Wie geht es mittlerweile?

    Hallo Heike,

    mich würde es interessieren, wie es Dir nach so langer Zeit nun mittlerweile geht?

    Viele Grüsse

    Marko

  8. #7
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    Frage Wie gehts?

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    Hallo Frank,

    wie gehts denn mittlerweile? Neue Tabletten, neue Erkenntnisse?

    Viele Gruesse

    Marko

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