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  1. #1
    Emil
    Gast

    Azidose-Therapie

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    Ich habe kürzlich einen Artikel gelesen, indem die Ursache chronischer Erkrankungen auf einen gestörten Säure-Base-Haushalt seit der Jugenzeit zurückzuführen sei.
    Zitat: "... es ist auch nicht verwunderlich, daß die Schübe des primär chronischen Gelenkrheumatismus immer unmittelbar nach dem Genuß von tierischem Eiweiß auftreten."
    Und an einer anderen Stelle:"... und was noch wichtiger ist, man kann cP-gefährdete Patienten mit positiven Rheumafaktor, bei denen sich die Krankheit gerade entwickelt, durch den Verzicht auf tierisches Eiweiß (ausnahme Fisch) vor dem endgültigen Ausbruch der Krankheit bewahren."

    Wer hat Erfahrung mit dieser Azidose-Therapie und Regulierung des Säure-Base-Haushaltes des Körpers.

    Emil

  2. #2
    Angela
    Gast

    Re: Azidose-Therapie

    Hallo Emil,
    ich habe Fibromyalgie, diagnostiziert seit Mai 2000.
    Seit November 2000 achte ich auf meinen Säuren-Basen-Haushalt, gebe meinem Körper rein pflanzliche Nahrungsergänzungsmittel um die zugeführten Säuren zu neutralisieren und um meine Mineralstoffdepots wieder aufzufüllen. Säuren räubern die Mineralstoffdepots und setzen sich als neutralisierte Salze im Körper ab. Diese Ablagerungen habe ich mit Kräutertee gelöst und mit Osmosebäder über die Haut abtransportiert.
    Nach ca. 4 Monaten konsequenter "Behandlung" hatte ich keine chronischen Schmerzen und auch keine andersgearteten Symptome (die zur Fibro gehören) mehr.

    Wie gesagt, ich habe Fibromyalgie, aber, ich bin der festen Meinung, dass es auch bei anderen rheumatischen Erkrankungen eine sehr große Erleichterung und Linderung bringen würde. Deine CP wird damit bestimmt nicht geheilt, aber dir würde es mit dieser Krankheit besser gehen.

    Leider werden zu meinem Posting bestimmt viele Stimmen laut, die mich als Charlatan abtun, die diese Art der Therapie aber leider nie konsequent oder gar nicht gemacht haben.

    Wenn du mehr Infos über meine Therapie haben möchtest, mail mich direkt an.

    Lieben Gruß

    Angela

  3. #3
    Uschi
    Gast

    Re: Azidose-Therapie

    Liebe Angela,

    wieso Scharlatan? Es ist doch auch von normal ärztlicher Seite erwiesen, daß gewisse Vorgänge im Körper auch für unsere Beschwerden verantwortlich sind und mit geeigneten Mitteln eingedämmt werden können. Allerdings reagiert eben jeder Mensch individuell auf jede Art von Medikamente, Therapien etc.

    Ich selbst weiss aus Erfahrung, daß wenn ich weniger tierisches Eiweiss essen würde (was ich mal richtig probierte ), meine rheumatischen Schmerzen wesentlich besser wären, aber ich liebe nun mal alles aus diesem Ernährungsbereich und bin nicht bereit, meine Lebensqualität für dieses blöde Rheuma einzuschränken.

    Diäten haben nichts gebracht. Ernährungsumstellungen wenig und viele von uns können das bestätigen. Das ein Zuviel an Eiweiss und Säure jeder Art für rheumatische Erkrankungen nicht gut sind, wissen wir glaube ich auch alle - letztendlich muss jeder für sich entscheiden, was er tun will und warum.

    Dir wünsche ich weiterhin Erfolg, Schmerzfreiheit und alles Gute.

    uschi ch. aus KA

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  5. #4
    Werner
    Gast

    Re: Azidose-Therapie

    Hallo Emil,
    das Thema Säure Basen Haushalt hat mich auch einmal beschäftigt und ist sicher für eine Vielzahl von Erkrankungen oder Störungen verantwortlich. Wenn man sich an die Regeln dieser ausgewogenen Ernährung hält, hat man mit Sicherheit gesundheitliche Vorteile.
    Dabei ist nicht die Rede davon, auf Eiweiß oder Fleisch zu verzichten, vielmehr sollte die Ernährung intelligenter zusammengestellt sein.
    Weiterhin sollte man nicht dem Fleisch die Schuld an gesundheitlichen Störungen geben, sondern der Zubereitung mit Fertigsoßen oder anderen Zusatzstoffen.
    Frisch zubereitetes, mageres Fleisch (Rind) in angemessener Menge schadet wohl niemandem. Im Gegenteil - gerade bei chronischer Polyarthritis hilft das, den Eisengehalt im Blut zu steigern und die ohnehin schlappen Muskeln wieder aufzubauen.

    Viele Grüße

    Werner

  6. #5
    Angie
    Gast

    Re: Azidose-Therapie

    Hallo Emil,
    ohne die anderen Postings dazu gelesen zu haben, möchte ich Dir folgendes sagen: 1. Ich habe u.a. cP, 2. in meiner Kindheit gab es nur äußerst selten tierisches Eiweiß, 3. auch heute esse ich kaum Fleisch, keine Butter und niemals Wurst (einfach, weil ich es net mag).
    Die cP-Schübe sind bei mir vor allem stress- und wetterabhängig. Ebenso werden sie z.B. durch schwerere körperliche Eingriffe oder Verletzungen ausgelöst (wahrscheinlich u.a. auch wegen des damit verbundenen Stressfaktors). Irgendeinen Zusammenhang mit der Nahrung konnte ich bisher nicht feststellen.
    Grüßle aus Tirol von
    Angie

  7. #6
    Dirk
    Gast

    Re: Azidose-Therapie

    Hallo,

    der Säurebasen Haushalt hängt ja nicht nur mit tierischem Eiweiß und der gleichen zusammen. Deswegen kann natürlich auch eine Übersäuerung vorliegen wenn man kein Fleisch oder Butter ißt.
    Wer mal genaueres zu diesem Thema lesen möchte besorgt sich am besten das Buch von Kurt Tepperwein, ich fand es sehr interessant.

    Kurt Tepperwein - Jungbrunnen Entsäuerung - ISBN 3-442-14207-5

    Gruß, Dirk

  8. #7
    Angela
    Gast

    Re: Azidose-Therapie


    Hallo Emil, hallo Dirk,

    Säuren die wir dem Körper zuführen sind im großen und ganzen folgende:

    Ernährung
    Medikamente
    Stress
    Muskuläre Überanstrengung
    Alkohol
    Zigaretten


    Einerseis können wir Säuren direkt zuführen, andererseits werden viele Situationen im Körper zu Säuren umgewandelt (z.B. Sress,
    Ärger, Kummer usw.)

    Ich kenne nur das Buch "Gesundheit durch Entschlackung" von
    Peter Jentschura und Josef Lohkämper.


    Lieben Gruß
    Angela

  9. #8
    Isa
    Gast

    Re: Azidose-Therapie

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    Hallo,

    an dem Säure-Basen-Haushalt ist sicherlich was dran, das gilt für gesunde Menschen und im Besonderen für kranke. Habe mich vor Jahren sehr lang und ausführlich damit beschäftigt - Ernährungsumstellung usw. und auch Erfolge damit erzielt. Allerdings muss ich sagen, dass es mir auf Dauer zu "stressig" wurde immer Säure bedeutet.
    Da ich über Jahre hinweg sehr starke Magen-Darm-Beschwerden hatte und dadurch schon ein recht "gestörtes" Essverhalten (Angst vor Lebensmitteln wegen Schmerzen) war es für mich irgendwann nur noch wichtig, DASS ich überhaupt esse und mir nicht mehr so nen Kopf drüber mache, ob das nun gesund oder ausgewogen ist.
    Mittlerweile esse ich Mischkost, verzichte weitgehend auf Fertiggerichte, esse aber auch gern Fleisch (ist für mich - habe Fibro - v. a. wegen dem enthaltenen Karithin wichtig) und Süsses, wenn mir danach ist.

    Wenn ich esse, was mir schmeckt und ich kein schlechtes Gewissen hab, wenn ich mal statt ner Hauptmahlzeit "nur" Chips und Schokolade esse (einkaufen, zubereiten, kochen usw. ist oft sooo mühsam *g*) - dann ist das ok und dann (und nur dann) vertrag ich das Essen auch gut.

    Für mich persönlich ist der gröste "Säurefaktor" der Kopf - ich musste wieder lernen nach Gefühl zu essen und nicht nach Verstand - übrigens: ich rauche auch, medis nehm ich so wenig wie es geht - und den besten Ausgleich hab ich über meinen Humor.

    Lachende Grüsse und ne Schokopraline für alle Naschkatzen

    Isa

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