Ergebnis 1 bis 3 von 3
  1. #1
    Biggi
    Gast

    wer kennt sich aus!

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    Hallo ,


    einige kennen mich ja schon vom chatten. Ich bin 41 J und habe seit 1995 cp. Ich arbeite als Verkäuferin und bin im Moment noch in Krankenstand. Bis 2000 bin ich gut über die Runden gekommen mit der cp. Hier und da mal Cortison Spritzen, so das ich sehr wenig krank war. Durch Mobbing und Umsetzung begann die cp wieder so richtig aktiv zu werden. Das ging auch wiederum gut bis Dez. 2001 da war ich am Ende. Psychisch und Körperlich. Bekomme seit Febr. MTX einmal die Woche, Resochin und Cortison. Jetzt bin ich eigentlich ziemlich schmerz frei, habe aber die körperlichen Kräfte noch nicht erlangt. Ich war auch zur Reha und dort hat man mir gesagt, ich solle versuchen innerbetrieblich zu klären, das ich 6 Std täglich arbeiten kann.
    Ich muß noch dazu sagen das meine Arbeitszeit 2-3 mal in der Woche von 7.45 - 19.15 Uhr ist. Aus dem Haus müßte ich 7.00 uhr und am Abend wäre ich 20.00 Uhr erst zu Hause. Mein Arbeitgeber hat mir schon geantwortet. Natürlich für mich im negativen Sinne. Es ist also nicht möglich so dort zu arbeiten. Obwohl ich diese ganze Situation nur ihm zu verdanken habe. Gleichzeitg habe ich jetzt einen Antrag auf Umschulung gestellt ( Büro ). Einen Behinderten Ausweis soll ich laut Reha auch noch stellen. Jetzt bin ich aber trotzdem in einer verzweifelten und unsicheren Lage. Nun meine Frage, vielleicht war ja auch schon mal jemand von euch in so einer Situation. Ich bin noch krank , aber eigentlich Arbeitsfähig(3-6Std). Mein Betrieb hat mir noch nicht gekündigt. Ich selber soll aber nicht kündigen. Wie lange wird die Krankenkasse da zu schauen? Die Reha sagt ich soll den Behinderten Ausweis noch nicht stellen und die Ärztin in der Reha sagt aber ich soll ihn beantragen. Welche Vor - und Nachteile hätte ich . Was ist wenn ich kein Krankengeld mehr bekomme aber auch noch nicht gekündigt bin ? Die alte Arbeitszeit halte ich nicht lang durch noch dazu sind schon Veränderungen an den Händen und Füßen zu erkennen. Ich bin echt verunsichert. Kennt sich jemand mit so einem Problem aus? Hoffe ich habe nicht alles zu durch einander geschrieben und bin für jede Antwort sehr Dankbar.
    Ich wünsche euch ein schönes und schmerzfreies Wochenende!!!

    Danke im vorraus!

    Biggi

  2. #2
    Biggi
    Gast

    Re: wer kennt sich aus!

    Sorry, eine kleine Berichtigung. Die Ärztin in der Rehaklinik sagt ich soll ihn beantragen und die Rehaberaterin sagte ich soll es noch nicht tun.

    Biggi

  3. #3
    Uschi
    Gast

    Re: wer kennt sich aus!

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    Liebe Biggi, hier ist Pumpkin.

    So, nun mal der Reihe nach -wie ich schon im Chat zu dir sagte-
    du holst dir beim Versorgungsamt die Anträge und füllst sie aus, reichst sie ein mit allen Angaben, den Rest machen die schon.
    Dann gehst du arbeiten, wenn es schlecht geht, lass dich 2-3 Wochen krankschreiben und das so lange, bis dir der Arbeitgeber kündigt. Sollte das geschehen, mußt du darauf achten, daß du im Krankenstand bist und dann bekommst du Krankengeld - 70% des letzten Nettos auf 30 Tage - und das steht dir mindestens 12 Monate zu und danach kannst du ein Gutachten erstellen lassen und die Rente beantragen.
    Wenn du lt. ärztlichen Attesten nur noch maximal 6 Stunden arbeiten kannst, mußt du dir einfach einen Job suchen, der bis zu dieser Zeit geht ! Ist das nachweislich in dem Rahmen nicht machbar, den du gesundheitlich erfüllen kannst, wird das Arbeitsamt dich von vornherin "unvermittelbar" einstufen und dann gehst du eh in Rente ! !

    Der Behindertenausweis ist eh erst ab mind. 80% wirklich was wert, aber um das zu haben, müssen wir schon tot sein, beide Arme und Beine fehlen, der Kopf abgehackt sein und möglichst noch irgendwelche Erbschäden vorweisen können

    Biggi, ich war in Rente ! Ich habe den Ausweis mit 60 % ! Ich kann max. 20 Stunden arbeiten ! Ich bin 30 Stunden gegangen und jetzt seit 15.10. wieder auf "unbestimmte Zeit AU" direkt vom Medizinischen Dienst und denke, daß ab 11/02 die Rente wieder eingereicht wird.

    Mach dir doch nicht so viele Gedanken! Lebe das Leben jetzt, pfeiffe auf Arbeitgeber, auf Mobbing und anderes, leg dir ein dickes Fell zu - guck dich um, mach dich schlau und lass alles seinen Gang gehen. Je mehr du dich sträubst, desto schlimmer wird alles. Das sagt dir eine, die das alles mitgemacht hat !

    Kopf hoch, Biggi. Auch du findest deine Lösungen und auch du wirst wieder dabei sein ! Es braucht seine Zeit - Rheuma ist der Begleiter in Guten Zeiten Schlechten Zeiten, vergiss das nie.

    Ein schönes Weekend trotzdem
    Deine Uschi Ch.

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