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  1. #1
    Sonja
    Gast

    Welcher chronisch kranke Studierende hat Erfahrung mit den (BaföG)-Ämtern???

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    Bin 23 und habe seit 7 Jahren chronische Polyarthritis.
    Studiere Psychologie, und versuche leider erfolglos BaföG zu beantragen. Da es durch die Krankheit und die Medikation zu verzögerungen im Studienverlauf kam, habe ich den Anspruch auf BaföG verloren, es sei denn: Ich würde für die Fehlzeiten und Termine, an denen ich nicht an den Vorlesungen teilnehmen konnte, Atteste vorlegen. DAS KANN iCH NICHT, denn es geht ja hier nicht um 2 oder 3 Termine an denen man krank ist, und zum Arzt geht, sondern allgemein um das Problem, dass man als chronisch kranker weniger belastbarer, dafür müder oder schmerzgeplagter ist, und so nicht wie ein gesunder am normalen Tagesablauf teilnehmen kann.
    Leider weiss ich nicht, wie man das Ämtern begreiflich machen kann, denn einen Behindertenausweiss habe ich ja schon.

    Vielleicht hat jemand bereits Erfahrungen mit Ämtern gemacht, und kann mir einen Tipp geben.

    Sonst müsste ich das Studium abbrechen...

  2. #2
    Andrea
    Gast

    Re: Welcher chronisch kranke Studierende hat Erfahrung mit den (BaföG)-Ämtern???

    Hallo Sonja

    Ich habe vor 4 Jahren mein Medizinstudium zum Glück mit Erfolg
    abgeschlossen. Die ersten Jahre habe ich auch über das Bafögamt finanziert. Da ich mein Physikum nicht in der Regelstudienzeit machen konnte. Hat mir das Bafögamt zweimal aufgrund der Härtefall-Regelung Aufschub gewährt. Das ging folgendermaßen :
    Ich mußte ein ärztliches Attest vorlegen , in dem stand , daß ich von dann bis dann krank war. Und dann habe ich schriftlich erklärt, daß in einer Pflichtveranstaltung maximal 1 oder 2 Fehltermine erlaubt sind. Da ich aber länger krank war nicht den notwendigen Leistungnachweis erbringen konnte. Da aber dieser Schein nur einmal im Jahr angeboten wird, brauche eben noch 2 Semester länger. Zusätzlich habe ich mir von einem Prof. eine Bescheinigung besorgt, daß ich trotz meiner Erkrankung gute Aussichten habe das studium zu beenden.
    Auf diese Art und weise habe ich insgesamt 4 Semester länger Bafög erhalten, was auch gereicht hat.
    Als Schwerbehinderte habe ich zusätzlich Unterstützung vom Landschaftsverband in Form eines Autos (plus Spritkosten und Haftpflicht)und Büchergeld erhalten.
    Alles Gute. Andrea

  3. #3
    Sonja
    Gast

    Re: Welcher chronisch kranke Studierende hat Erfahrung mit den (BaföG)-Ämtern???

    Hallo Andrea,

    vielen, lieben Dank für die schnelle Antwort.
    Das mit den Pflichtveranstaltungen und den 2 Fehlterminen ist bei mir genauso, nur habe ich leider kein Attest für zwei Wochen.
    Denn ein chronisch Kranker ist ja eigntlich die ganze Zeit benachteiligt, und hat täglich schmerzen, ist müde, kann die Hände nicht Bewegen um zu Schreiben...etc. (so ist es bei mir)
    Nur gehe ich da nicht sofort zum Arzt, und lasse mich krankschreiben, denn ich weiss ja, dass ich dann mehr Ruhe brauche, die Gelenke kühlen muss. etc. Das gleiche rät mir der Arzt ja dann auch.

    Liebe Grüsse,
    Sonja

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  5. #4
    Sonja
    Gast

    Danke für die Auskunft, aber...

    Hallo Andrea,

    vielen, lieben Dank für die schnelle Antwort.
    Das mit den Pflichtveranstaltungen und den 2 Fehlterminen ist bei mir genauso, nur habe ich leider kein Attest für zwei Wochen.
    Denn ein chronisch Kranker ist ja eigntlich die ganze Zeit benachteiligt, und hat täglich schmerzen, ist müde, kann die Hände nicht Bewegen um zu Schreiben...etc. (so ist es bei mir)
    Nur gehe ich da nicht sofort zum Arzt, und lasse mich krankschreiben, denn ich weiss ja, dass ich dann mehr Ruhe brauche, die Gelenke kühlen muss. etc. Das gleiche rät mir der Arzt ja dann auch.

    Liebe Grüsse,
    Sonja

  6. #5
    Andrea
    Gast

    Re: Danke für die Auskunft, aber...

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    Liebe Sonja

    Habe mich auch nicht direkt krankschreiben lassen. Doch mein damaliger Arzt war sehr verständnisvoll und hat mir nachträglich eine Bescheinigung für irgendeinen Termin ausgestellt. Sprich doch einfach mal mit deinem Arzt über dein Problem. Die meisten kennen solche Probleme und sind dann recht hilfsbereit.
    Alles Gute,
    Andrea

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