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  1. #1
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    Weihrauchkapseln

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    Hallo Ihr!

    Kennt sich hier jemand mit dem Thema Weihrauch-Kapseln aus? Hat schon Erfahrungen damit gemacht?

    Bis jetzt hab ich nur mitgekriegt, das man die hier nicht in Apotheken bekommen, da sie in Deutschland nicht zugelassen sind.

    Hm, jetzt habe ich aber Weihrauchkapseln gesehen in einem Ayurvedischen Bereich.

    Hm? Wißt Ihr was? Bin für alle Tips dankbar.

    Kiara

  2. #2
    Registrierter Benutzer Avatar von Gitta
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    Bärlin :-)
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    Hey du

    das wurde bisher darüber geschrieben:
    http://www.rheuma-online.de/phorum/s...ihrauchkapseln
    Ich bekomme rote Augen und Atemnot, wenn ich Weihrauch nur rieche. Ich muß es, wie oft sehr beliebt, in Blumenlästen angepflanzt wird.
    Liebe Grüße
    Gitta
    Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren der Liebe die wir hinterlassen, wenn wir gehen.

    Albert Schweizer

    Ich schreibe keine Fehler,
    ich schreibe Freestyle.

  3. #3
    ibe
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    Hallo Kiara,

    ich kann die nur mitteilen, dass mein Sohn Weihrauch vor ein paar Jahren lange Zeit genommen hat. Leider war es ohne Erfolg. Das sind nun unsere Erfahrungen. Vielleicht gibt es ja noch positives. Also viel Geld zum Fenster hinaus geworfen.

    Lieben Gruß ibe

  4. #4
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    Hallo,

    da ich mich auch für das Thema interessiert habe, hier mal meine Ansicht dazu. Vielleicht hilft es dir ja weiter.
    Ich habe cp und das wurde vor 4 Jahren festgestellt, als ich einen Schub an so ziemlich jedem Gelenk meines Körpers hatte und mich so gut wie nicht bewegen konnte - selbst zum Klo musste ich getragen werden und das Draufsetzen hat dann nochmal 5 Minuten gedauert. Zum Glück geriet ich recht schnell an einen Rheumatologen, der dann mit hohen Cortisongaben das Ganze erträglicher machte und auch sofort eine Basistherapie (MTX) ansetzte. Ich hatte zwar auch Angst davor, aber mir ging es so elend, dass ich wohl ALLES genommen hätte. ...... Jedenfalls nach einem halben Jahr ging es mir viel besser und nach einem knappen Jahr war alles vorbei und ich durfte alles absetzen. Mir ging es dann fast 4 Jahre supergut - keine Spur von Rheuma.
    Im Frühjahr diesen Jahres ging es dann wieder los. Diesmal ging ich schon bei den ersten Anzeichen zum Dok - daher wurde es nicht mehr so extrem. Cortison gab es gleich - aber diesmal überwogen dem MTX gegenüber meine Vorbehalte. Also entschloss ich mich, es erstmal alternativ zu versuchen. Die hier schon dazu geschrieben Beiträge, die dir auch schon empfohlen wurden, haben mir geholfen und weil ich kein Rezept erbetteln wollte, nahm ich die hier von Zandara erwähnten Kapseln, die kannst du im Internet bestellen.
    Jetzt (also wieder ein halbes Jahr später) nehme ich kein Cortison mehr und habe nur noch sehr geringe Bechwerden - fast täglich wird es besser. - ALLERDINGS: Irgendwie habe ich nicht den Eindruck, dass das unbedingt vom Weihrauch kam, da der Verlauf genau wie beim ersten Mal in das Schema "Superstress - Krankheit - Urlaub - beginnende Besserung" passt.
    Fazit: Die Kapseln gaben mir das Gefühl, irgendwas tun zu können, ob diese nun irgendwas zu der Besserung beigetragen haben, werd ich wohl nie rausbekommen. Geschadet haben sie aber auch nichts und so habe ich den Versuch nicht bereut. Das Ganze kostete mich ungefähr 60 Euro im Monat, das war MIR der Versuch wert. Aber das muss jede(r) für sich entscheiden.
    ..... Wichtig fand ich, dass ich die ganze Zeit regelmäßig beim Dok war - sowie irgendetwas Kritisches passiert wäre, sei es in den Gelenken, sei es in den Blutwerten, hätte ich sofort wieder zu MTX gewechselt.
    .... Ich hoffe, mein "Roman" hilft dir ein bisschen weiter.
    Sei herzlich gegrüßt und alles Gute für dich ..... muck alias Jeannette

  5. #5
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    Ich kann etwas darüber berichten:


    Nachdem ich mit Cortisontherapie heftige Nebenwirkungen hatte, Schmerzmittel teilweise nicht mehr wirkten, habe ich mich auf die Suche nach Weihrauchkapseln gemacht und nehme sie seit wenigen Wochen, habe sie parallel zum Ausschleichen von Cortison genommen.

    Ich habe dies mit Rücksprache zu meinem HA, Internist, getan, der mit Weihrauch und Rheumapatienten schon gute Erfahrungen gemacht hat.

    Ich habe meine hier bestellt:

    http://www.schloss-apotheke-koblenz.de/

    da hier ein Wirkstoff von 400 mg/Kapsel beinhaltet ist und man mit 3 Kapseln pro Tag auskommt.

    Zumindest die Morgensteifheit ist bisher zurückgegeangen, wobei man erst nach einer Einnahme von 2 - 4 Wochen eine Wirkung verspürt und man, nach Auskunft meines HA, sie mindestens 6 Monate einnehmen sollte.

  6. #6
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    Oh, sehr interessante Hinweise!


    Ich les hier auch so noch mal rum und ein Apotheker macht sich auch noch schlau, ich werd mich mal wieder melden, wenns was Neues gibt.

    Die 400mg Kapsel merke ich mir.

    Möglichst viele schmerzfreie Tage

    wünscht
    Kiara

  7. #7
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    Hallo Kiara,

    nahm am Anfang meiner Erkrankung auch Weihrauchkapsel, die konnte ich mir in der Apotheke bestellen. Sie hießen glaube ich H 12 oder H 15 oder so ähnlich, kann mich aber auch täuschen.
    Geholfen haben mir diese Kapseln überhapt nicht, obwohl ich mir das ganz toll gewünscht hatte. Eigentlich muss ich gestehen, dass sich durch diese zusätzliche Therapie, zur damaligen Quensyleinnahme, das Rheuma nur noch verschlechtert hatte.
    Wenn du die Weihrauchtherapie ausprobieren möchtest, kann ich das gut verstehen, möglicherweise hilft es dir ja auch besser. Jeder Mensch reagiert ja anders auf Medis.
    Kann mir aber nicht vorstellen ,dass du unter diesem Medi eine Remission erreichst und dies sollte meiner Meinung nach das oberste Ziel jedes Rheumatikers sein. Mit den modernen Therapien, die es heutzutage gibt, kannst du dieses Ziel vielleicht erreichen.

    LG Curie

  8. #8
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    hi kiara,

    weihrauch bekommst du in internationalen apotheken auch in deutschland.

    mir persönlich hat es bei einer anderen chronisch-entzündlichen erkrankung sehr gut geholfen.

    ich kenne auch einige leute denen der weihrauch beim *rheuma* half und die damit auskommen. anderen wiederum half es gar nichts, wie du ja hier bereits gelesen kannst.

    es ist wichtig, dass es INDISCHER weihrauch ist. dass es die richtige SORTE ist, H 15 oder das viel günstigere sallaki.

    die menge muss stimmen, sonst hilfts nix oder geht der schuss auch angeblich ma nach hinten los.

    schau doch nach einem arzt oder klinik, die sich auskennen, damit das ganze richtig gemacht wird!!

    kliniken bieten auch studien und dann musst du den weihrauch nicht zahlen.

    ah ja, ich nahm keine kapseln, sondern tabletten, die sich auflösen in wasser. . . mein arzt meinte, wenn sie nicht GANZ aufgelöst sind können sie auch nicht helfen. ich zerstampfte sie vor dem trinken noch.

    ich hoffe die tipps helfen dir, dass du das bestmögliche daraus ziehen kannst, das dein körper diesem mittel erlaubt.

    ich bekam das ganze von einer uniklinik, die meist mit morbus chron und rheumapatienten arbeiten.

    viel erfolg damit!!

    liebe grüße,

    lela



    Zitat Zitat von Kiara
    Hallo Ihr!

    Kennt sich hier jemand mit dem Thema Weihrauch-Kapseln aus? Hat schon Erfahrungen damit gemacht?

    Bis jetzt hab ich nur mitgekriegt, das man die hier nicht in Apotheken bekommen, da sie in Deutschland nicht zugelassen sind.

    Hm, jetzt habe ich aber Weihrauchkapseln gesehen in einem Ayurvedischen Bereich.

    Hm? Wißt Ihr was? Bin für alle Tips dankbar.

    Kiara

  9. #9
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    Hier die Beschreibung der Kapseln aus Koblenz:




    Die Stammpflanze des Weihrauchs ist der Weihrauchbaum. Er gehört zu der Gattung Boswellia,
    von der man 26 Arten kennt.
    Der Botaniker ordnet sie in die Familie der
    Balsamgewächse (lat. Burseraceae) ein.
    Zu dieser Familie gehören auch die Commiphora-Arten,
    die das Myrrhenharz liefern.
    Alle Burseraceae sind tropische Holzgewächse mit Dornen
    und Harzgängen in der Stammrinde.
    Die Weihrauchbäume wachsen alle in trockenen,
    warmen Gebieten in einem Gürtel von Ostafrika
    über Arabien bis Indien.
    Es handelt sich um kleine Bäume aus deren Stamm nach dem Anritzen ein Harz austritt, das an der Luft trocknet und die Droge Weihrauch ergibt.



    Weihrauch wird schon im alten Testament zu kultischen Zwecken eingesetzt. Für diese Zwecke wird bis heute der afrikanische Weihrauch, der in Ostafrika und Arabien wächst gesammelt.

    Dessen Stammpflanzen sind Boswellia carteri und Boswellia frereana.

    In Indien ist eine andere Art, Boswellia serrata heimisch,
    die seit alters her in der indischen Medizin Verwendung findet.
    Die Hauptbestandteile des Weihrauchs sind verschiedene Boswelliasäuren, ätherische Öle, Schleim und Harze.
    Neben den Boswelliasäuren (Abb.: 1), die zu der Gruppe der pentacyclischen Triterpene gehören, findet man auch ein tetracyclisches Triterpen, die Tirucallsäure.

    Die Ayurvedische Medizin Indiens setzte das Harz von
    Boswellia serrata bei folgenden Erkrankungen ein:
    Erkrankungen des Nervensystems, Ruhelosigkeit, Husten, Heiserkeit, Verschleimung, Atemnot, Durchfälle, Erbrechen, Hautausschläge.


    Bei der Suche nach neuen Heilmitteln in der traditionellen Medizin anderer Kulturen untersuchte der Tübinger Pharmakologe Professor Ammon einen Extrakt aus dem Indischen Weihrauch mit dem indische Mediziner Arthrose, Rheuma und Gicht behandelten, ohne zunächst die wissenschaftliche Grundlage der Wirkung zu kennen. Er setzte Methoden der modernen Medizin ein und konnte so nachweisen, dass dieser Weihrauchextrakt die Bildung von Leukotrienen in seiner Versuchsanordnung verhinderte. Bei der Suche nach den dafür verantwortlichen Inhaltsstoffen erkannte er, dass diese Wirkung auf die im Weihrauchextrakt vorhandenen Boswelliasäuren zurückzuführen war. Diese sind in der Lage an das Enzym 5-Lipoxygenase zu binden, das bei einer Entzündung die Bildung von Leukotrienen aus Arachidonsäure katalysiert.

    Durch diese Bindung kann kein Leukotrien gebildet werden, die Entzündung geht zurück. Entzündungen im Körper erzeugen eine Rötung, Wärme, Schwellung und Schmerz. Diese Entzündung wird durch mehrere Substanzen hervorgerufen, die in dem entzündeten Areal freigesetzt werden. Die wichtigsten sind neben den erwähnten Leukotrienen die Prostaglandine. Die üblichen Medikamente gegen eine Entzündung sind Glucokortikoide und nichtsteroidale Antiphlogistica. Glucokorticoide sind in der Lage die Bildung von Prostaglandinen und von Leukotrienen zu hemmen.


    Abbildung 2: Angriffspunkt der Boswelliasäuren




    Weiteres hier : http://www.de-apotheke.de/schloss_koblenz/inhalte/angebot/weihrauch/weihrauch.htm

    Ich denke auch, dass es individuell ist, ob man damit zurecht kommt, oder nicht.
    Selbst bin ich guter Hoffnung, erst heute habe ich deshalb wieder ein Gespräch mit meinem Internisten geführt, der sonst eher pharmazeutischen Mitteln zugetan ist und er versicherte mir noch einmal, dass er einige Patienten hat, die sehr gut mit diesen Kapseln zurecht kommen.

  10. #10
    seit Mai 2004 Diagnose cP
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    Donnerwetter!

    Danke schön! Ich werds auf jeden Fall ausprobieren und natürlich nur mit Wissen des Rheumatologen, das ist mir sehr wichtig.

    Kiara

  11. #11
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    Weihrauchkapseln H 15

    Also mittlerweile habe ich einige Infos dazu bekommen, von dem bekannten Apotheker.

    Es ist folgendes: Es gibt in der Tat nur eine einzige richtige Weihrauchkapsel, Nämlich dieses H 15 aus Indien. Alle andere Weihrauchkapseln haben keine Wirkung. Und auch dieses H 15 muß die richtige Dosierung haben (bei den 400 gr. pro Tag - frag ich noch nach).

    Man bekommt es über Privatrezept vom Arzt. Über den Preis informiere ich mich noch. Dem Hinweis, ob es über eine Klinikstudie zu bekommen ist und wo, mach ich mich auch noch schlau.

    Ich melde mich dann wieder.

    Übrigens: Es soll als o.g. Präparat hochwirkungsvoll sein und wirklich was ausmachen. Chemische Basismittel können dann unter Umständen zurückgenommen werden.

    Ich denke mal, ich probiers aus.

    Kiara

  12. #12
    Registrierter Benutzer Avatar von towanda
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    Ausrufezeichen sallaki bezugsquelle

    hallo,
    ich nehme seit einigen jahren weihrauchtabletten, anfangs die teureren H15, mittlerweile die Sallaki (sind original diegleichen von inhaltsstoffen und blisterverpackung, nur die umverpackung ist anders).
    ich beziehe Sie über die anker-apo-bruchsal.de dort kosten 100 tabletten Sallaki 400mg zur zeit 27 euro. man muss dort auch ein privatrezept hinschicken.
    lg
    Towanda
    Geändert von kukana (09.01.2011 um 20:59 Uhr)
    "Leben ist Wandlung - Lass los - Wirf dich in den Fluss des Lebens - Du wirst getragen"

  13. #13
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    Information zu Weihrauchkapseln

    Servus zusammen, bin neu hier. Der Thread ist auch schon etwas älter, aber vielleicht liest es ja doch noch jemand

    Bin auf der Suche nach Informationen zu Weihrauchkapseln. Welche Anbieter gibt es und was sind die Unterschiede?

    Zumindest sieht man hier verschiedene Hersteller. Aber hat wer Erfahrungswerte dazu?
    Hintergrund ist, das meine Mama seit längerem Rheuma hat und schwere Medikamente nehmen muss. Ich will ihr helfen und bin auf der Suche nach Alternativen bzw. Zusatzbehandlungen.

    Grüße
    Topsider
    Geändert von Doegi (22.08.2013 um 14:05 Uhr) Grund: Link

  14. #14
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    hallo,

    ich habe vor mehreren jahren einen vielmonatigen versuch mit boswellia serrata probiert u. hatte leider keine guten erfahrungen,meine rheumabeschwerden verschlechterten sich.
    doch ich denke auch,es wirkt bei jedem anders u. ein versuch ist es allemal wert.

    lg sunshinemomo

  15. #15
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    Danke für das Feedback

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    Erstmal danke für Dein Feedback. Welche Kapseln hattest Du genommen? Hersteller mein ich.

    Danke!
    Topsider

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