Sehr geehrter Ansprechspartner,

ich bin 28 Jahre alt un leide seit mehreren Jahren an Gelenkschmerzen, die sporadisch auftreten und mich in der Ausübung meines Berufes als Pianistin sehr stören und mich stark psychisch belasten, vorallem deshalb, weil die Schmerzen meist in den Finger- und Handgelenken auftreten. Nach einer Blutuntersuchung hat sich ergeben, daß bei mir eine undiff. Kollagenose vorliegt. Nach Meinung meines Arztes mit der möglichen Tendenz zu Lupus. (Lupus wurde aber nicht nachgewiesen.) Er hat mir eine Quensyl-Therapie empfohlen. (1/2 Jahr täglich 1,5 Tabletten). Seit fast zwei Monaten nehme ich jetzt Quensyl. Die Nebenwirkungen sind gering, bis auf daß seit der Einnahme starke Schmerzen in einem Fingergelenk auftreten. (Mittelfinger). Der Finger schwillt immer wieder an und wird steif. Das Klavierspielen ist für mich dann nicht mehr möglich.
Ich bitte Sie um einen Rat:
- Können diese Schmerzen eine Nebenwirkung von Quensyl sein? (Die Schmerzen waren vor der Therapie nie so häufig und so stark!)
- Ist eine Quensyl-Behandlung vielleicht noch zu früh oder ist es jetzt die beste Vorsichtsmaßnahme?
- Hinterläßt das Medikament schädliche Ablagerungen im Körper, wie etwa bei Cortison?
Da diese Krankheit mein Beruf bzw. meine Zukunft in Frage stellt, bitte ich um einen ernsten Rat.

Vielen Dank