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Thema: CP-R

  1. #1
    Sandra
    Gast

    CP-R

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    Hallo.

    Mein Hausarzt hat meine Blutwerte untersucht und festgestellt, dass diese nich OK sind. Besonders ist wohl ein Wert nicht so gut: CPR
    der liegt normalerweise bei 7 und ich habe ihn bei 144!

    Kann mir jemand sagen, ob das was mit Rheuma zu tun hat??

    Wäre schön, wenn jemand was darüber weiß!

  2. #2
    Sia
    Gast

    Re: CP-R

    Hallo Sandra!

    Du meinst wohl CRP (C-reaktives Protein).
    Das CRP ist ein Eiweis und reagiert bei Entzündungen sehr schnell. An der Höhe des Wertes, kann man die Stärke der Entzündungaktivität sehr gut ersehen.

    Wenn du zu deinem Blutbefund etwas wissen willst kannst du auch unter www.netdoktor.de oder www.netdoktor.at bei den Laborwerten nachsehen.

    Ist eine wirklich gute Seite.

    Schönes schmerzfreies Wochenende wünscht

    Sia

    P.S. Wenn du noch was wissen willst, kannst du mir auch gerne ein Mail schicken. Antworten kann ich aber erst nach dem Wochenende.

  3. #3
    baba
    Gast

    Re: CP-R

    Liebe Sandra

    Der CRP-Wert (C-reaktives Protein)ist Wert der oft bei Entzündungen im Blut gefunden wird auch wenn kein Rheumafaktor vorhanden ist. Laut meines Arztes ist er sogar aussagekräftiger als der Rheumafaktor.

    Folgendes findest du unter Rheuma von A-Z:

    CRP): Das c-reaktive Protein ist ein sehr empfindlicher Laborwert für krankhafte Veränderungen im Körper. Besonders findet man eine Erhöhung bei Entzündungen (speziell bei bakteriellen Infektionen, weniger ausgeprägt viralen Infektionen, außerdem in Abhängigkeit von den unterschiedlichen Diagnosen (s.u.) bei rheumatischen und immunologisch bedingten Entzündungen), desweiteren bei Gewebszerfall (z.B. Zellschädigungen bei Verletzungen, aber auch nach Operationen, Zellschädigungen oder Absterben von Zellen aus anderen Gründen.
    Das c-reaktive Protein hat in der Rheumatologie eine zweifache Bedeutung. Zum einen ermöglicht es die Unterscheidung zwischen ---> entzündlich-rheumatischen Erkrankungen und ---> nicht-entzündlichen rheumatischen Erkrankungen. Zum anderen ist es ein sehr wichtiger Laborwert für die Verlaufskontrolle und die Therapiekontrolle. So erkennt man beispielsweise die Wirkung einer ---> langwirksamen antirheumatischen Therapie an einem Abfall des CRP. Umgekehrt deutet ein Anstieg des CRP auf eine unzureichende Krankheitskontrolle durch die laufende Therapie. Das CRP wird sehr schnell und sehr stark durch ---> Cortison beeinflußt. Änderungen des CRP sind deshalb im Hinblick auf die Wirkung von therapeutischen Maßnahmen oder im Hinblick auf die Änderung der Krankheitsaktivität nur aussagekräftig, wenn an einer eventuell bestehenden Cortisontherapie keine Änderungen vorgenommen wurden (z.B. Dosisverringerung oder Dosiserhöhung). Das c-reaktive Protein ist weiterhin sehr bedeutsam in der Erkennung von Infektionen. Gerade bei Erkrankungen, die eher nicht mit einem hohen CRP einhergehen, muß eine plötzliche CRP-Erhöhung immer an eine Infektionskomplikation denken lassen (---> systemischer Lupus erythematodes).
    .....
    Bei der Kontrolle der Krankheitsaktivität und der Therapiewirkung (Verlaufsmonitoring) kommt es weniger auf die absolute Höhe des CRP an, sondern auf die Änderungen im Verlauf. Ein Patient A mit einer chronischen Polyarthritis und mit einem CRP von 10 mg/dl muß nicht kranker sein als ein Patient B ebenfalls mit einer chronischen Polyarthritis und einem CRP von 5 mg/dl. Vielleicht ist es sogar umgekehrt. Wichtig ist aber, ob bei Patient A unter einer Therapie das CRP auf < 0,5 mg/dl abfällt und niedrig bleibt oder ob es u.U. im weiteren Verlauf wieder zu einem Anstieg kommt. Jeder Patient mit einer chronischen entzündlich-rheumatischen Erkrankung sollte sich deshalb selber im Rahmen des eigenen Krankheits- und Behandlungsmonitoring eine Verlaufsdarstellung seiner CRP-Werte anlegen (entweder als Graphik oder als Tabelle).

    liebe Grüße von baba

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  5. #4
    Angie
    Gast

    Re: CRP

    Hallo Sandra,
    wie die anderen schon geschrieben haben, zeigen eine erhöhte Blutsenkungsgeschwindigkeit und ein überhöhtes c-reakives Protein, dass der Körper mit einer Entzündung kämpft.
    Das kann aber alles Mögliche sein, u.a. kann es auf Rheuma hindeuten.
    Wenn Du Gelenkbeschwerden, aber sonst nix anderes hast (akute oder chronische Entzündungen sonst wo, z.B. der Mandeln, im Unterleib ...), dann kann dieser Wert für die Diagnosefindung einer rheumatischen Erkrankung tatsächlich sehr wichtig sein, unabhängig davon, ob bei Dir Rheumafaktoren oder andere, spezifischere Blutbefunde nachzuweisen sind.
    Zur Zeit ist bei mir der CRP-Wert auch etwas zu hoch. Bei mir liegt es aber an einer chronischen Nasennebenhöhlenvereiterung ...
    Liebe Grüße von Angie

  6. #5
    Sandra
    Gast

    Re: CRP

    Herzlichen Dank für die ausführliche und wirklich kompetente Erklärung. Ihr habt mir alle sehr weiter geholfen!

    Liebe Grüsse

    Sandra

  7. #6
    Sandra
    Gast

    Re: CRP

    Herzlichen Dank für die ausführliche und wirklich kompetente Erklärung. Ihr habt mir alle sehr weiter geholfen!

    Liebe Grüsse

    Sandra

  8. #7
    Sandra
    Gast

    Re: CRP

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    Herzlichen Dank für die ausführliche und wirklich kompetente Erklärung. Ihr habt mir alle sehr weiter geholfen!

    Liebe Grüsse

    Sandra

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