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  1. #1
    Heike
    Gast

    Rheuma - Da kann man mit Ernährung viel machen

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    Hallo zusammen,

    als ich das erste mal meiner Hausärztin berichtete das mir beide Knie und beide Ellbogen schmerzten nahm sie mir erst einmal Blut ab und es zeigte sich, dass alles auf eine Rheumatische Erkrankung hindeutete.

    Ihre Anmerkung war das sich in diesem Fall viel mit Ernährung machen ließe.

    Von einer Kollegin hörte ich wenig später den gleichen Kommentar.

    Seit dem esse ich z. B. keine Schweinefleisch mehr aber ansonsten habe ich auch hier im Chat den Eindruck gewonnen, wenn z. B. bei einem cP ausbricht kann man sich mit der Ernährung auf den Kopf stellen und man bewirkt nichts.
    Ich habe jetzt seit dem 2. Januar zum 2 mal Probleme und den Eindruck das trotz Entzündungshemmende, schmerzlindernde Medikamente und einigermaßen guter Ernährung wird es gaanz langsam schlimmer statt besser.

    Gibt es jemand der sagen kann ich habe meine Ernährung so und so umgestellt und seitdem habe ich keine Beschwerden mehr ???

    Vielen Dank für Eure Anmerkungen und Eure Tipps


    HaiKE

  2. #2
    kukana
    Gast

    Re: Rheuma - Da kann man mit Ernährung viel machen

    hallo heike

    da kann ich dir nichts wirklich positives zu sagen. mit einer guten ernährung die rundum gesund ist, mit viel grünen salaten, vitaminen und weniger fleisch ist das schon gut für den körper.

    aber das rheuma , hier also cp ist eine auto immunerkrankung, bei der dein körper nicht mehr gut und böse auseinander halten kann und somit sich selbst angreift. die entzündungen die dabei entstehen kann man mit der ernährung nicht aufhalten. statt dessen benötigt man evtl. eine gute schulmedizinische basis mit leider ziemlich starken medikamenten. diese können aber die zerstörung zum teil aufhalten, leider nicht vollkommen. doch jelänger du zögerst umso schwieriger wird es,weil das rheuma möglicherweise schon zu weit fortgeschritten ist.

    ich drücke dir die daumen dass du die richtige entscheidung treffen wirst. alles gute
    kuki

  3. #3
    Mechthilde
    Gast

    Re: Rheuma - Da kann man mit Ernährung viel machen

    Hallo Heike,

    auf meiner kürzlichen Reha wurde uns gesagt, daß es keine spezielle Ernährung für Rheumatiker gibt - zuvor hatte ich auch schon davon in einem speziellen Rheumabuch gelesen.

    Man schlug allerdings eine gesunde fettarme Ernährung mit wenig Salz, Zucker, Fett, Eiern, Fleisch und Wurst vor. Zu empfehlen sind Gemüse, Hülsenfrüchte, Rohkost, Salate, Kartoffeln, Samen und Nüsse, Obst (roh und gedünstet), Fruchtsäfte, Vollkornbrot, Vollkornprodukte, Vollkorngetreide (gemahlen, geschrotet, als Flocken), magere Milch und Milchprodukte sowie Käse bis 30 % Fett, Fisch und Fischwaren.

    Also eine Ernährung, die nicht zu verachten ist. Würzen tue ich viel mit Kräutern und Gewürzen anstatt mit Salz. Essen tun wir eigentlich nur noch ganz magere Wurst, also speziell keine Salami, Fleischwurst, Leberwurst etc. mehr. Hauptsächlich nur noch Pute und Geflügelwurst. Fleisch sollte man nur 2 Mal pro Woche essen und zwar nur ca. 100 Gramm, Fisch ca. 2 - 3 Mal, aber auch nur die mageren Sorten.

    Liebe Grüße Mechthilde

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  5. #4
    christoph
    Gast

    Re: Rheuma - Da kann man mit Ernährung viel machen

    Und was Mechthilde gesagt hat, hatte ich auch von meinem Arzt so oder ähnlich gehört. Vor allem wenig "Künstliches". Ob es neben Vioxx25 zu meiner Genesung beigetragen hat, und ob mein geringfügiger Fall mit den teilweisen schlimmen Geschichten hier im Board vergleichbar sind, kann ich nicht beurteilen.
    Als es mir viel besser ging, wollte ich die letzten 20 % wieder durch eine diesebezügliche Diät zwingen und bekam einen Rückfall. Selbst "Wenigeressen" im Sinne von nur jeweils eine Portion, die ohne jede Qual zur Gewichtsreduktion führt, bewirkt ein deutlich schlechteres Gesamtbild. Ich esse seit dem wieder, was ich mag, rauche und trinke gelegentlich und fühle mich gut.
    Dir das Beste

  6. #5
    VerenaHH
    Gast

    Re: Rheuma - Da kann man mit Ernährung viel machen

    Hallo zusammen;

    ich denke es gibt keine Ernährungsform mit der man rheumatisch Symptome lindern kann. Dass viel Zucker, viel Fett und viel Fleisch, sowieso nicht gesund sind weiß eh jeder.
    Ich denke man sollte sich auch hier nach dem richten, was einem der Körper signalisiert. Man sollte sich nix verkneifen und sich nicht kasteien. Essen das schmeckt, tut auch der Seele gut, das ist vielleicht manchmal vieeeeel wichtiger. Ich esse auf jeden Fall auch Süßes und "Ungesundes", versuche das aber einfach in Massen zu tun.
    Anbei bemerkt, wenn ich nur, von zum Beispiel dieser Fibro-Diät lese, wird mir schon schlecht, und ich kenne niemanden dem das geholfen hätte.
    Laßt es Euch schmecken. *gg*

  7. #6
    Uschi
    Gast

    Re: Rheuma - Da kann man mit Ernährung viel machen

    Guten Morgen, ihr Lieben.

    Zu diesem Beitrag kann ich nur sagen, daß eine gute Freundin von mir 1998 an einem plötzlichen Rheuma-Anfall litt, obwohl sie sich seit ihrer Jugend nur sehr vegetarisch und äusserst chemiefrei ernährt hat.

    Ich dagegen habe mein Leben lang geschlemmt, Alkohol genossen, Süssigkeiten in Massen gegessen und wurde auch krank.

    Ich denke, mich euch allen anschliessen zu können mit den Worten, dass Rheuma eine Teufelskrankheit ist und dem ist es egal, was wir tun oder nicht - du hast es, oder du hast es nicht.

    Schöne Woche euch allen.

    Uschi Ch.

  8. #7
    Ina-Maus
    Gast

    Gicht und Ernährung

    Hallo Angie,

    damit man bei Gicht über die Ernährung etwas erreichen kann, muß man schon zu dem Typ gehören, der täglich drei Riesenschnitzel verdrückt.

    Bei jemandem der sich weitgehend gesund ernährt (d.h. nicht mehr als 2-3 Fleisch/Fisch/Wurst pro Woche), ist auch im Falle der Gicht nichts mehr zu machen. Es ist leider ein weitverbreitetes Vorurteil, daß Gicht-Patienten alleine durch ihre Ernährung etwas erreichen könnten.

    Im Prinzip ist es nicht anders wie bei anderen rheumatischen Erkrankungen auch, ein gesunde Ernährung ersetzt in den wenigsten Fällen eine medikamentöse Behandlung.

    lg, Ina

  9. #8
    Sabine
    Gast

    Re: Gicht und Ernährung

    Ich habe mich einmal 4 Monate lang nur von Rohkost ernährt und ich kann sagen das es mir sehr gut ging. Jetzt habe ich auch schon 3 mal Heilfasten gemacht und ich kann auch sagen das es mir besser ging. Allerdings hatte ich in diesem Zeitraum nie einen akuten Schub. Trotzdem war es prima. Ich konnte Treppen steigen wie ein Jüngling, war stark wie ein Bär,hatte viel Power und war überhaupt nicht müde. Ich empfinde meine Schübe so: Wenn mein Körper von Lebensmittel "verseucht" ist, bekomme ich Schübe. Ich habe gerade Fasten hinter mir, ernähre mich normal, "versuche" auf Rohkost umzusteigen und fühle mich trotzdem gut. Beim nächsten Schub will ich mal mit Heilfasten daran gehen. Es soll einen Ernährungsfreak (Benner) meine ich geben, der seine CP geheilt hat, indem er sehr oft gefastet hat. So die Meinung einer Klinik.

  10. #9
    Angie
    Gast

    Re: Gicht und Ernährung

    Hallo Ina,
    das weiß ich wohl. Interessanterweise weiß ich in meinem Bekanntenkreis aber nur Gicht-Kranke, auf die eben das zutrifft, was Du schreibst: bis zum ersten Gicht-Anfall extrem fleischhaltige und fettreiche Ernährung in Kombination mit viel Bier und anderen alkoholischen Getränken sowie erhebliches Übergewicht. In diesen Fällen ist sehr wohl über eine veränderte Ernährung etwas zu machen. Oben habe ich übrigens nicht geschrieben, das dies für alle Gicht-Kranken gilt, ich denke aber, es gilt für die Mehrzahl.
    Die Gicht gehört nicht umsonst zu den klassischen Wohlstandskrankheiten. Während des 2. Weltkriegs und in der unmittelbaren Nachkriegszeit z.B. war es nur zu sehr wenigen Neuerkrankungen gekommen, ein Boom an Neuerkrankungen folgte dann mit der Verbesserung der Lebensverhältnisse zu Beginn der 50er Jahre.
    Im übrigens wollte ich in meinem Posting nur auf den grundsätzlichen Unterschied zwischen Autoimmunerkrankungen und Gelenkserkrankungen anderer Ursachen hinweisen. Viele Gichterkrankungen lassen sich durch eine strenge Diät positiv beeinflussen, die cP z.B. niemals.
    Liebe Grüße von Angie

  11. #10
    Heike
    Gast

    Re: Gicht und Ernährung

    Hallo zusammen,

    vielen Dank für eure Antworten. Wie ich es mir schon gedacht hatte, habt Ihr glaube ich meine Vermutung bestätigt.

    Zum Fasten braucht es glaube ich schon einiges an Überwindung und soviel ich weiß sollte man es ja zumindest beim ersten Mal nicht allein probieren.

    Ansonsten weiß ich jetzt, was ich antworten kann, wenn ein lieber Mensch in meiner Nähe super schlaue Bemerkungen macht.
    Na ja, ich bin im Augenblick vielleicht etwas empfindlich aber die guten Ratschläge hörten sich für mich wie folgt an:

    "Du hast Rheuma ??!!! Du rauchst zwar nicht und trinkst nichts aber irgendetwas mußt du ja falsch gemacht haben. Rheuma : Selber schuld !"
    Mein Fazit aus Euren Antworten:
    --
    Rheuma bekommt man von falscher Ernährung bzw. werde Vegetarierin und Du wirst diese Krankheit wieder los :

    So einfach ist das nicht !!!
    --
    Einen schönen und möglichst schmerzfreien Abend noch

    Eure HAIke

  12. #11
    Werner
    Gast

    Re: Laß die Zusatzstoffe weg

    Hallo Heike,
    auch mir hat man in den Rheumakliniken keinen passenden Ratschlag bezüglich der Ernährung geben können, außer daß im Schweinefleisch Archadonsäure (oder so ähnlich) ist und man es sowieso wegen der möglichen Antibiotikabelastung nicht essen sollte.
    Was ich Dir raten kann, laß die Zusatzstoffe in den Lebensmitteln weg und möglicherweise wird ein Teil Deiner Beschwerden besser.
    Ich will mich nicht länger darüber auslassen, weil das Thema auch nicht jeden anspricht. Aber versuch es mal ein paar Tage. Es schadet ja nicht und kannst trotzdem alles essen, eben nur selbst zubereitet. Du kannst ja auch mal ein paar Tage Bäckereiartikel weglassen.
    So, nun haut nicht alle auf mir rum, grinz.

    Alles Gute

    Werner

  13. #12
    Angie
    Gast

    Re: Laß die Zusatzstoffe weg

    Hallo Werner,
    keine Sorge, ich hau jetzt nicht auf Dir rum, weil Du Recht hast. Bei Autoimmunerkrankungen ist der Körper ständig in Alarmstimmung. Ich glaube auch, dass er besser klar kommt, wenn von außen nicht auch noch unnötig Belastendes zugeführt wird. Damit tust Du Deinem Allgemeinbefinden etwas Gutes. Und bei Rheuma ist es ja so: Fühlst Du Dich insgesamt gut, sind auch die Entzündungen besser bzw. zumindest leichter zu ertragen.
    Grüßle von Angie (monsti)

  14. #13
    Emma
    Gast

    Re: Laß die Zusatzstoffe weg

    Hallo Heike!

    Es gibt keine Ernährungsform, die allgemein bei Rheuma schmerzlindernd wirkt.
    Ich bin schon seit langen Jahren Vegetarierin und mal sind meine Beschwerden so gut gewesen, dass ich joggen konnte ohne Probleme und wenn ich in einem Schub bin, dann kann ich mich kaum gerade auf dem Sofa halten.
    Ich habe es auch schon mit Fasten versucht, da ich auch das Buch von dem Benner gelesen habe. 3 Wochen habe ich es durchgehalten, genützt hat es mir nichts. Gewichtsprobleme habe ich nämlich nicht, ausserdem ist das verlorene Gewicht auch schnell wieder da!
    Versuche einfach, möglichst gesund Dich zu ernähren und suche Dir einen GUTEN Rheumatologen.

    Liebe Grüsse

    Emma

  15. #14
    Sabinerin
    Gast

    Re: einfach austesten

    Hallo Heike, hallo an alle,
    ich habe so manchen Arzt auf die Ernährung angesprochen und alle winken ab: "Essen Sie was sie wollen, ist eh egal!"
    Selbst in Rheumakliniken gibt es täglich Schweinefleisch, obwohl jeder mittlerweile wissen sollte, daß man Schweinefleisch vermeiden sollte.

    Ich denke mit der Ernährung kann man zwar beeinflussen, aber keine Erkrankung komplett ausheilen. Wenn jemand mal über die Ernährung austesten möchte, was ihm bekommt und was nicht, so ist das sicher eine gute Idee. Letztlich muß jeder für sich selbst entscheiden, ob und was ihm guttut. Selbst wenn man merkt, daß gewisse Lebensmittel evt. mehr Schmerzen verursachen, ist es die Frage, ob man drauf verzichten möchte *bg*

    Ich bin seit vielen Jahren Vegetarierin, aber aus ethischen Gründen. Ob es mir gesundheitlich was bringt, weiß ich nicht, ist mir aber auch egal. Ferner habe ich für mich herausgefunden, daß mein Körper extrem auf süße Liköre, süße Weine und Zucker allgemein reagiert. Mit Likören und Weinen ist es so schlimm, daß ich nächsten Tag kaum noch laufen kann vor schmerzen. Mit Zucker allgemein ist es so, daß ich auch vermehrt Schmerzen feststelle, sobald ich zuviel gegessen habe. Liköre und Wein stellt kein Problem dar, da ich sowieso nur hin und wieder trockenen Wein trinke, aber Süßigkeiten...Kekse....Kuchen....Eis...ach *schmelzdahin* DASS ist wirklich ein Problem *bg* Ich schränke es stark ein, aber trotz Schmerzen esse ich all das ungesunde Zeug - in Maßen und nicht in massen wohlgemerkt.

    Ausserdem versuche ich mein Gewicht zu halten, denn derzeit habe ich 2,5 Kg zugenommen und merke, daß meine Knie mehr Probleme machen. Also: zusehen, daß die Kilos wieder runterkommen.

    Ob nun jemand "daran glaubt" oder nicht, es bleibt eine persönliche Sache. Ich versuche das ungesunde Zeugs einzuschränken, aber mal ein "Schmankerl" zwischendurch tut mir, meinem Körper, meiner Seele einfach nur guuuut.

    viele Grüsse
    Sabinerin

  16. #15
    kukana
    Gast

    Re: einfach austesten

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    sabinerin, du machst mir appetit.... ich futter auch alles, kuchen, kekse, schoki, weingummi, gutes essen gehen mag ich auch. aber ich leb schon immer mit rohkost vorweg, und jeden tag obst. sowie ein quark oder joghurtprodukt. fleisch eher weniger, ab und zu fisch.
    ich sündige mit litern von kaffee jeden tag. und fühl mich sauwohl dabei. ich habs mal ausprobiert während eines schubs total gesund gelebt und keinerlei auswirkung gehabt. deshalb futter ich weiter was ich mag.
    guten appetit allen sündigen rheumatikern

    kuki

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