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  1. #1
    Anja
    Gast

    welche Untersuchungen führen zur Diagnose CP?

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    Hallo,
    ich bin ziemlich unsicher, ob ich nun wirklich CP Habe oder nicht.
    Ich war jezt wegen meiner Beschwerden bei 3 Ärzten und habe 3 Meinungen. Meine Blutwerte sind bis auf den Rheumafaktor im Bereich des Normalen. Meine Röntgenbilder deuten eher auf eine Arthrose hin.
    Bei einem Rheumatologen habe ich CP und soll selbst entscheiden ob ich mit Sulfasalazin eine Basistherapie beginnen möchte. Der andere Rheumatologe will sich mit der Diagnose noch nicht festlegen, befürwortet aber auch den Beginn der Basistherapie mit verschieden Medikamenten.
    Der Internist meint die Symptome reichen alle noch nicht aus, und ich soll mich mit Diclofenac über Wasser halten.

    Welche Untersuchungen wurden bei Euch gemacht, bevor die Arzte eine eindeutige Diagnose und Therapie gestellt haben?

    Ich will nicht unnötig Medikamente nehmen, möchte aber auch mal wieder schmerzfrei sein.

    Vielen Dank schon mal
    Anja

  2. #2
    Angie
    Gast

    Re: Untersuchungen

    Hallo Anja,
    gute Frage ... denke, es kommt sehr darauf an, wie eindeutig der Fall ist. Die ersten Untersuchungen sind BSG, CRP und Rheumafaktoren sowie Röntgen. Bei mir war am Anfang auch nix festzustellen. Mein Rheumatologe meinte aber, dass die Anamnese und das klinische Bild für eine entzündliche rheumatische Erkrankung charakteristisch seien, worauf weitere Untersuchungen folgten: spezielle Bluttest bzw. Antikörperbestimmungen, CT, Skelettszintigraphie, Ultraschall, MRT und schließlich auch Gelenkpunktion. Zusätzlich: Ausschluss von Fibro, Lupus und reaktiver Arthritis.
    Schließlich bekam ich Cortison, dessen promptes Anschlagen für meinen Rheumatologen (neben dem Gelenkpunktat) ein wichtiger Hinweis zur Diagnosefindung war.
    Das Ganze zog sich über fast zwei Jahre hin. Ich wünsche Dir von Herzen, dass es bei Dir flotter geht!
    Alles Liebe und noch einen schönen Restsonntag
    von Angie

  3. #3
    Maria
    Gast

    Re: Untersuchungen

    Hallo Anja,
    bei mir ging das im letzten Jahr ganz flott. Mir taten die Hände so weh und der Hausartz stellte im Blut einen hohen Rheumafaktor fest. Dann bin ich zum Rheumadoc, der hat Röntgenaufnahmen von Händen und Füßen festgestellt und mich nach allen möglichen Dingen ausgefragt und nochmal Blut abgezapft. Damals hatte ich auch ziemliche Morgensteifigkeit. Nach 3 Monaten sollte ich dann wieder kommen. Dann ware in der Röntgenpraxis die Bilder verschlampt und ich durfte nochmal, aber er meinte schon ohne Bilder, dass alles auf cP hindeutet... Aber mit einer Therapie anfangen wollte ich dann nicht gleich, weil ich vorher schon über die Standardmedikamente und die Nebenwirkungen gelesen hatte.Dann war ich kurz im Krh wegen einer dort nicht gefundenen Zyste im Knie und auf Anraten meines Orthopäden wieder beim Rheumadoc. Seit dem kriege ich 5 mg Prednisolon und 15 mg MTX. Das MTX hat wirklich innerhalb von 3 Wochen geholfen. Die Müdigkeit und Steifigkeit sind weg, auch die Schwellungen an den Gelenken sind meistens weg. Schmerzmittel brauche ich keine!! Als Befund habe ich leicht seropositive cP noch nicht erosiv verlaufend mit leicht lupoider Prägung. Ich fand, am wichtigsten für den Artz war die Befragung und die ausführliche Schilderung aller Beschwerden, egal ob für mich auf Rheuma hindeuteten oder nicht. Die Müdigkeit hatte ich nämlich auf meine Schilddrüse geschoben. Teste doch einfach mal die Basismedikamente, und die Nebenwirkungen am besten erst gar nicht lesen! Ständige Schmerzmittel können es ja nicht sein, oder?
    Alles Gute für Dich
    Ciao Maria

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  5. #4
    Uschi
    Gast

    Re: Untersuchungen

    Liebe Anja,

    ja - das kenne ich. Beim Start meiner cP kam ich -gottseidank- gleich ambulant ins Rheumazentrum Baden-Baden, wo man trotz niedriger Blutwerte der Meinung war, das ist eine cP im Start.

    Der Professor dort empfahl mir, mich einer gezielten Kortison-Therapie zu unterziehen und fing damit das Schlimmste auf. Ich denke, daß es wirklich sehr schwierig ist, cP immer gleich zu erkennen, weil die Symptome sehr variabel und oft auch mit anderen Krankheitssymptomem gleich sind.

    Ich wünsche dir viel Glück und gibt nicht auf.

    Alles Liebe,
    Uschi Ch.

  6. #5
    Daniela
    Gast

    Re: Untersuchungen

    Hallo Anja,
    na, das erinnert mich ein bißchen an meine momentane Situation.
    Ich bin zwar mit Medis recht gut eingestellt, habe aber auch keine konkrete Diagnose. Anzeichen einer cP, aber die "typischen" wie Schwellung und Überwärmung fehlten. Anzeichen von Fibromyalgie, aber scheinbar noch nicht schlimm genug! Meine Gelenkschmerzen traten ca. 4 -6 Wo. nach einer Darminfektion auf. Nach Untersuchungen wie Szintigramm, Ultraschall, Blutu.,tender points,... gebe ich mich momentan mit der Diagnose reaktive Arthritis zufrieden, da meine Ärztin (Rheumatologin) sagt, daß beide Erkrankungen sich voraussichtlich in einem frühen Anfangsstadium befinden, wo eine eindeutige Diagnose ohne klar zu deutende Symptome/ Befunde schwierig sei und wir nun den weiteren Verlauf abwarten müssen.
    Das ist leichter gesagt als getan zumal ich seit Januar arbeitsunfähig bin, aber ich habe das Glück, dieser Ärztin vertrauen zu können und in ihr einen guten Berater und Gesprächspartner gefunden zu haben. Das scheint mir, ist bei vielen nämlich nicht der Fall und zeigt auch bei Dir das Problem, daß Du von einem zum anderen laufen mußt. Worüber ich bei Deinem Beitrag gestolpert bin, ist, daß Dein Arzt Dir Diclofenac verschreiben möchte, obwohl die Symptome nicht ausreichen. Denn so viel ich weiß, wird dieses Medikament vergeben, wenn entzündliches Rheuma vorhanden ist. So wie Du es schilderst, scheint aber gar keine Entzündung vorzuliegen, oder hab ich da was falsch verstanden? Also, was ich eigentlich sagen möchte, ist, daß ich an Deiner Stelle nicht einfach ein Mittelchen schlucken würde, ohne halbwegs Anhaltspunkte zu haben, in welche Richtung Deine Erkrankung geht. Zum anderen möchte ich Dir Mut machen, weil so verzwickt Deine Situation (und meine ja auch) auch ist, positiv scheint doch zu sein, daß Deine Erkrankung wohl erst im Anfangsstadium ist und so bekanntlich viel im Vorfeld gemacht werden kann.
    Wenn Du im Norden Deutschlands wohnst kann ich Dir gerne die Adresse meiner Rheumatologin geben. Meld Dich dann noch mal im Forum. Ich wünsche Dir viel Zuversicht und wenig Schmerzen,
    Daniela

  7. #6
    Gabi H.
    Gast

    Re: Untersuchungen

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    Hallo zusammen,
    habe einen Beitrag gelesen das eine vorangegangene Chlamydieninfektion,( im laufe des Lebens ) auch eine reaktive
    Athritis auslösen kann. Schau doch mal im Web zum Thema Chlamydien, oder frage deine Frauenärztin oder Arzt.Es gibt einen sogenannten Chlamydien-Titer der im Blut nachweisbar ist.
    Viele Frauen haben eine solche Infektion nie bemerkt und haben die Biester schon einmal gehabt.

    Gruß Gabi H.

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