Ergebnis 1 bis 5 von 5
  1. #1
    dde Mehlinger
    Gast

    Seminar für Junge Rheumatiker

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    Rheuma-Liga - just do it!

    Seminar für Junge Rheumatiker

    Zielgruppe: Rheumakranke Menschen im Alter von 18 bis 35 J.

    Termin: 20.- 22. September 2002

    Ort: Bonn, Gustav-Stresemann-Institut

    Kosten: Eigenbeteiligung 52 Euro, Fahrtkosten werden nicht erstattet

    Beschreibung: Gute Stimmung ist Programm an diesem Wochenende! In entspannter Atmosphäre wollen wir verschiedene Freizeitaktivitäten starten. Egal ob sportiver, kreativer oder kultureller Art - wir werden den Beweis erbringen: Rheumatiker sind einfach gut drauf ! Um "Freizeitstress" zu vermeiden, wollen wir nebenbei Ideen entwickeln, um unsere Altersgruppe innerhalb des Verbandes mehr zum Zuge kommen zu lassen. Unseren Elan und Einfallsreichtum dürfen wir den Arbeitsgemein-
    schaften auf gar keinen Fall vorenthalten ...

    Anmeldung und weitere Infos:
    Geschäftsstelle der DRL NRW e. V.,
    III. Hagen 37,45127 Essen,
    Tel.: 0201-827970, Fax 0201-8279727,
    e-mail: info@rheuma-liga-nrw.de

    ALCO

  2. #2
    Wolfgang
    Gast

    Re: Seminar für Junge Rheumatiker

    Hallo Jugend,

    verstehe ich dieses Thema richtig?

    Hast Du Rheuma, bist noch Jung
    gibt Dir Deine Gruppe schwung
    Doch bei Rheuma und schon alt
    stellt die jugend Dich gleich kalt

    Sorry ich war der Meinung das es um eine Krankheit geht, nicht um ein Generationsproblem.

    Gruss an Jung und Alt

    Wolfgang

  3. #3
    KARIN
    Gast

    @Wolfgang

    Lieber Wolfgang,
    es geht doch nicht um ein Generationsproblem! Wenn ich auch nicht Mitarbeiter des Veranstalters bin, so weiß ich, daß aus eigenen Erfahrungen, dass die "Jugend" auch ihren eigenen Raum braucht. Ich bin 32 Jahre alt und Mitglied der "Jungen Bechtis NRW". Die "Altersgrenze" dort liegt bei 40 Jahren (oder so alt wie man sich fühlt). Als ich mit 17 Jahren das erste Mal auf Leidensgenossen traf, die sich in der DVMB-Ortsgruppe organisiert haben, habe ich völlig schockiert auf dem Absatz kehrt gemacht. Ich war entsetzt und fühlte mich als Jugendliche ausgegrenzt. Die Jugend hat andere Probleme, Ängste und Sorgen. Sie befindet sich in einem Stadium, den andere schon hinter sich haben, sei es allgemein oder krankheitsbezogen. Durch Jugendgruppen soll keiner ausgegrenzt werden, jedoch soll den Betroffenen vermittelt werden, ihr seit nicht allein und wir verstehen euch, dies klappt untereinander manchmal besser.
    Die angebotene Veranstaltung ist sehr begrüßenswert!
    alles Gute KARIN

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  5. #4
    Wolfgang
    Gast

    Re: @Karin

    Hey Karin,
    natürlich habe ich nichts gegen die Jugend und auch nichts gegen Veranstaltungen die Angeboten werden.
    Jedoch möchte ich zu bedenken geben, was uns in diesem Forum, in unseren Fachkliniken wie auch in unserem täglichen Leben verbindet, Schmerzen, hervorgerufen durch Krankheit die von so so manchem "Gesunden" als Wohlstandskrankheit belächelt wird.
    Schmerzen die leider keinen Altersunterschied kennen, denn sonst würde ich die Schmerzen des 6 jährigen Lars P., den ich bei meinem letzten Klinikaufenthalt kennen gelernt habe, gerne für Ihn ertragen. Nicht das Alter ist in unserer Situation das primäre Problem, sondern vielmehr der Zusammenhalt, die Bereitschaft Hilfe zu geben und zu nehmen. Toleranz, auch für Kinder und Jugendliche die sich Orts- Landes- oder Bundesverbänden Organisieren fehlt mir gewiss nicht, denn als 52er fühle ich mich noch jung genug.

    Viele Grüsse Wolfgang

  6. #5
    KARIN
    Gast

    Re: @Wolfgang

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    Lieber Wolfgang,
    ich stimme dir zu. Aber gerade die Zusammenarbeit und die Bereitschaft, Hilfe zu nehmen, die gerade ein frisch Diagnostizierter im jugendlichen Alter braucht, nimmt dieser eher an, wenn er feststellt, er in seiner Altersgruppe ist nicht allein. Genauso brauchen Kinder oder Eltern dieser betroffenen Kinder den Kontakt zu Familien mit gleichen Problemen. Und auch für Familien im späteren Alter ist der Ausstausch zu andere Familien wichtig. Du und auch ich können (mittlerweile) mit der Situation umgehen, andere brauchen den ersten Anstoss und den ersten Kontakt.
    Auch wenn ich mich insbesondere bei den "Jungen Bechtis" sehr wohl fühle, so haben wir als Gruppe und auch ich als Einzelperson guten Kontakt zu anderen Betroffenen in allen "Altersklassen". Gerade bei Klinikaufenthalten stelle ich immer wieder bewundernswert fest, dass Jung und Alt nicht nur gemeinsam die Therapien durchschwitzen, sonderen auch gerne die Freizeit miteinander verbringen. So weit muss der Erkrankte jedoch erst kommen, dieses Angebot wahrzunehmen. Auch haben zum Beispiel erkrankte Frauen andere Probleme und Fragen als die männlichen Leidensgenossen, die diese nicht mit den Männern austauschen möchten. Den Männern wird es ähnlich gehen. Insoweit finde ich zum Beispiel das Frauennetzwerk im DVMB begrüßenswert.
    Am Ende sind wir ob jung ob alt, ob männlich oder weiblich doch alle eine grosse Familie und ich stimme dir zu, nicht das Alter ist unser Problem. Das dir die Toleranz für Jugendliche und Kinder nicht fehlt, glaube ich dir. Nur müssen wir diesen Kindern und Jugendlichen eine Chance geben, dieses festzustellen. Dies gelingt zunächst über den ersten Kontakt mit Altersgenosse.
    Ein schönes Wochenende, alles Gute KARIN

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