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  1. #1
    Chris
    Gast

    MTX selbst spritzen

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    Ich möchte mich kurz bei Euch vorstellen, bin 51 Jahre und bei mir ist vor 2 Jahren cP festgestellt worden. Ich war schon öfter auf dieser homepage, wenn ich mal total verzweifelt war und wußte, ich bin nicht allein mit meinen Problemen und keine eingebildete Kranke.

    Habe auch damals einige "interessante" Artzbesuche hinter mich bringen müssen. Da ich ständig starke Schmerzen und geschwollene Hände/Handgelenke hatte, suchte ich auch noch einen Orthophäden auf, der meinte sogar, ich solle für meine instabilen Handgelenke Hanteltraining machen, obwohl ich meine Hände gar nicht gebrauchen konnte. Nach 2 Monaten ist das Rheuma regelrecht ausgebrochen und ich konnte mich überhaupt nicht mehr bewegen.
    Dann ging`s zum Rheumatologen, dort habe ich gleich zu Anfang MTX in Tablettenform und Cortison bekommen, seit 5 Wochen werde ich gespritzt (MTX). Meine Frage an Euch. Wo bekomme ich das Medikament, um mich selbst zu spritzen? In unserer Apotheke konnte man mir auch nicht weiterhelfen und ich möchte nicht ständig auf einen Arzt angewiesen sein.

    Wer hat Erfahrung mit der Klinik in Bad-Bramstedt (psychosomatisch und Rheuma)? Muß demnächst zur Kur und habe mir diese Klinik ausgesucht. Ob es klappt, weiß ich natürlich nicht. Aber Vorschläge kann man ja machen.

    Es wäre schön, wenn ich ein paar Tips von Euch bekommen würde.

    Viele Grüße und einen einigermaßen schmerzfreien Tag wünscht Euch
    Chris

  2. #2
    Antje
    Gast

    Re: MTX selbst spritzen

    Hallo Chris,

    ich habe auch cP un bekomme MTX i.v. gespritzt. Ich habe hier im Forum gelesen, dass es Patienten gibt, die sich MTX selbst spritzen. Daraufhin habe ich meine Ärztin befragt und sie hat mir vom MTX-selbst-spritzen abgeraten. Sie meinte es wäre unverträglicher als die Tabletten, es könnte passieren, dass die MTX-dosis nach einer Zeit erhöht werden muss, weil die Wirkung nachlässt. Ihre Schliderungen haben mich veranlasst weiter zum Spritzen zu gehen und wenn es mal nicht möglich ist nehme ich die Tabletten.

    Antje

  3. #3
    Maria
    Gast

    Re: MTX selbst spritzen

    Hallo Chris,
    ich habe erst seit 1 Jahr cP und hatte bis Herbst die Spritzen immer vom Doc i.m. bekommen. Dann habe ich über Weihnachten Tabletten getestet und kriegte wieder Probleme. laut Arzt gibt es halt Leute, die Spritzen besser als Tabletten vertragen. Selber spritzen wollte er erst nicht ran, aber ich war wohl hartnäckig. die Arzthelferin hat es mir 1x gezeigt und dann war ich ganz mutig und habe abends kurz vom Zubettgehen mich getraut. Die Spritzen kriege ich vom Rheumadoc oder Hausarzt verschrieben, Methotrextat von Medac 7.5 mg 2 ml = 15 mg MTX.Das sind Fertigspritzen, Nadeln kaufe ich so (die für Diabetiker, ganz feine kurze). Das ist wohl auch die billigste Lösung, zum Aufziehen aus Ampullen ist teuerer und die Kasse stellt sich laut Apotheke quer. Mir geht es damit ganz gut, nur ein echter Angsthase wie ich muss jedesmal allen Mut zusammennehmen. Ich habe im Forum aber auch schon von Kindern und Jugendlichen gelesen, die selber spritzen - also was solls!
    In der Kur kannst du sicher ne ausführliche Einweisung kriegen.
    Alles Gute und wenig Schmerzen
    CIAO Maria

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  5. #4
    ddeMehlinger
    Gast

    Re: MTX selbst spritzen

    Hallo Chris,

    BAD BRAMSTEDT ist eines der deutschen Kinderrheumazentren mit großem
    Einzugsgebiet im norddeutschen Raum. Es waren m.E. aber auch schon etliche
    Forum- u. Chat-Teilnehmer dort zur Behandlung oder Reha. Du kannst Dir die
    Einrichtung auch hier direkt anschauen:

    www.rheuma-zentrum.de .

    Am Besten, Du wählst nochmals eine andere Überschrift, z.B. "Behandlung in Bad Bramstedt" und fragst so nochmal nach.


    Wegen "MTX selbst spritzen" kannst Du Dir hier mal einige Beiträge anschauen:

    http://people.freenet.de/alwin.corell/rmtx.htm

    Gruss
    ALCO

  6. #5
    Werner
    Gast

    Re: MTX selbst spritzen

    Hallo Cris,
    es gibt 3 Möglichkeiten, MTX zu spritzen.
    1. i.V. = intravenös - das darf nur ein Arzt machen.
    2. i.M. = intramuskulär - das sollte auch der Arzt machen, weil keine Nervenbahn getroffen werden darf. Es könnte Probleme geben.
    3. unter die Haut - wohl in die Bauchdecke, wie bei Trombosespritzen. Diese Art wird wohl auch den meisten Patienten, die es wollen, beigebracht.

    Aber warum willst Du das überhaupt selbst machen. Es besteht doch immer Infektionsgefahr.

    Normalerweise bekommt man MTX mit einem Rezept in jeder Apotheke.
    Das Medikament ist sehr teuer in Spritzenform.

    Nochwas zum Hanteltraining - hoffentlich solltest Du nur Übungen mit 1 oder 2 Kilo machen, weil richtiges Hanteltraining sehr große Schäden an den Gelenken anrichten kann.

    Viele Grüße

    Werner

  7. #6
    Annette
    Gast

    Re: MTX selbst spritzen

    Hallo Chris,
    ich mache es wie Maria: ich bekomme die Metex Methotrexat (15 mg) Fertigspritzen vom Arzt verschrieben. Über eine ganz normale Apotheke beziehe ich die fertigen Spritzen. (10er Packung) Lediglich die Nadeln brauche ich noch zusätzlich und etwas Alkohol zum Desinfizieren. Bisher waren in den Fertigspritzen die 15 mg MTX in 3 ml gelöst. Diese große Flüssigkeitsmenge hat mir am nächsten Tag schon Probleme beim Sitzen bereitet (hat etwas gedrückt). Jetzt gibt es kleinere Spritzen, wo die 15 mg MTX in 2 ml gelöst sind. Dies war beim Spritzen in die Bauchfalte kein Problem, da es weniger Flüssigkeit ist. (keine Probleme am nächsten Tag)

    Gruß
    Annette

  8. #7
    Frank
    Gast

    Re: MTX selbst spritzen

    Hallo Chris,

    aus den gleichen Gründen,
    spritze mir das MTX(7,5mg)auch schon länger selbst(subkutan-in die Bauchfalte).MTX- Fertigspritzen verschreibt dir der Arzt-die feinen, kurzen Nadeln u.die Alkoholtupfer kaufe ich mir in der Apotheke.
    Mit den feinen Nadeln,geht es sehr gut.Habe MTX in Tabl.nicht vertragen(Magen).
    Lasse es dir einfach beim Arzt zeigen u.mache es unter Aufsicht ein oder Zweimal selbst,damit du sicher bist.
    Schönen Gruß
    Frank

  9. #8
    Chris
    Gast

    Re: MTX selbst spritzen

    Vielen Dank für Eure Antworten, werde es nächste Woche gleich mal bei meinem Arzt ansprechen.
    Gute Nacht
    Chris

  10. #9
    Priv.Doz.Dr.med.H.E. Langer
    Gast

    Re: MTX selbst spritzen

    Hallo @alle,

    eigentlich will ich ja selber keine Beiträge ins Forum schreiben, da es ein Erfahrungsaustausch von Betroffenen ist. Was allerdings nicht bedeutet, dass ich die Beiträge im Erfahrungsaustausch regelmäßig lese.

    Manchmal frage ich mich dabei, ob es eigentlich Sinn macht, dass ich mich abends und am Wochenende hinsetze und Fragen von Usern beantworte und außerdem Monat für Monat rheuma-news schreibe, denn ich habe ab und zu schon den Eindruck, dass das überhaupt keiner liest.

    Als Beispiel:

    Gerade im April (=der laufende Monat) steht der folgende Beitrag auf der Startpage von rheuma-online, der eigentlich sehr klar und deutlich belegt, dass die Selbstinjektion von Mtx durch Patienten nach entsprechender Einweisung und entsprechendem Training eine ungefährliche Angelegenheit ist. In den ausgewählten Fragen und Antworten habe ich auch schon etwas dazu geschrieben. Im übrigen scheint es in dieser Frage ziemlich viel unsinnige Bemerkungen von rheumatologisch nicht spezialisierten Ärzten zu geben, da ich davon ausgehe, dass die Patienten das schon richtig wiedergeben, was ihre Ärzte ihnen gesagt haben. So zum Beitrag von Antje:

    "Daraufhin habe ich meine Ärztin befragt und sie hat mir vom MTX-selbst-spritzen abgeraten. Sie meinte es wäre unverträglicher als die Tabletten, es könnte passieren, dass die MTX-dosis nach einer Zeit erhöht werden muss, weil die Wirkung nachlässt."

    Wenn die Ärztin dies so gesagt hat: Es ist der blanke Unsinn. Mtx in Spritzenform ist üblicherweise wesentlich verträglicher als in Tablettenform, wenn wir von derselben Wirkdosis ausgehen. Was stimmt, ist, dass manche Patienten von der Tablette nur einen ganz geringen Teil überhaupt in den Körper aufnehmen. Das sind dann oft auch die Patienten, bei denen Mtx nicht ausreichend wirkt. Und da natürlich von der Tablette weniger als bei der Spritze im Körper ankommt, hat man entsprechend weniger mögliche Nebenwirkungen und kommt dann zu dem (irrtümlichen ) Ergebnis, Mtx als Tablette wäre verträglicher als Mtx in Spritzenform.

    Warum die Mtx-Wirkung nachlassen sollte, wenn man es selber spritzt, ist mir nicht klar. Die einzige Erklärung wären die die heilenden Hände der Ärztin, die für den kurzen Augenblick, in dem sie bei der Spritze in die Nähe des Patienten kommen, die Wirkung von Mtx unterstützen. Und warum die Wirkung von Mtx in Spritzenform nachlassen sollte und bei den Tabletten nicht, ist mir ebenfalls schleierhaft. Und auch weder durch wissenschaftliche Untersuchungen noch durch die tägliche Erfahrung zu belegen.

    Ich glaube, jetzt war ich etwas scharf, aber wenn ich etwas nicht abkann, ist es dummes Zeug, was in die Welt gesetzt wird und andere Patienten, die mit einer Therapie viel Freiheit und Selbständigkeit gewonnen haben, verunsichert.

    Ich wünsche allen einen schönen und vor allem schmerzfreien Tag und denke, dass wir am Thema Mtx-Selbstinjektion durch Patienten dranbleiben sollten.

    Beste Grüße an alle User,

    Priv. Doz. Dr. med. H.E. Langer (rheuma-online)

    Und nun der Beitrag von der Startpage (www.rheuma-online.de):

    Selbstinjektion von Methotrexat

    Schon länger wird im Forum über die Selbstinjektion von Methotrexat (z.B. Lantarel) durch die Patienten diskutiert. Wir haben dazu jetzt eine sehr interessante Studie ausgegraben, die sich mit den Sicherheitsaspekten dieser Behandlung beschäftigt.

    In dieser kanadischen Studie aus Vancouver wurden 40 Patienten trainiert, sich Methotrexat (und auch Gold) selber zu spritzen. Anschließend wurde über 3 Jahre die Sicherheit dieser Behandlungsmaßnahme überwacht.

    65% der Patienten spritzten sich selbst; bei 35% wurden die Injektionen durch Angehörige vorgenommen, die vorher ebenfalls entsprechend trainiert worden waren.

    Während einer durchschnittlichen Beobachtungsdauer von 34 Monaten kam es bei 2 der 40 Patienten zu einer oberflächlichen Reizung im Bereich der Injektionsstellen. 2 Patienten unterlief ein Dosierungsfehler, der aber glücklicherweise ohne Folgen blieb. Insgesamt war die Rate an Nebenwirkungen nicht höher als in einer Gruppe von Patienten, die die Injektionen im Rahmen einer klinischen Betreuung durch Krankenschwestern erhielten.

    Arthur AB, Klinkhoff AV, Teufel A. (Mary Pack Arthritis Centre and the University of British Columbia, Vancouver, Canada): Safety of self-injection of gold and methotrexate, J Rheumatol. 1999;26:302-5.

    Kommentar von rheuma-online: Die Selbstinjektion von Methotrexat durch Patienten wird immer häufiger praktiziert. Für die Betroffenen ist die damit verbundene Selbständigkeit vielfach von unschätzbarem Wert. Die Erfahrungen aus der täglichen rheumatologischen Praxis zeigen, dass diese Methode bei vielen Patienten nach entsprechender Einweisung völlig problemlos funktioniert. Die referierte Studie ist deshalb so wichtig, da sie auch wissenschaftlich belegt, dass solche Selbstinjektionen nicht mit einem erhöhten Risiko einhergehen.

    Und das folgende findet man, wenn man in den Fragen und Antworten des Monats nachschaut:

    Mtx selber spritzen?(Diskussion im Forum):

    Im Prinzip gibt es keine Gründe, warum ein Patient Mtx nicht selber spritzen sollte, dann allerdings nach entsprechender Anleitung und subkutan (d.h. unter die Haut). Wir schulen unsere Patienten, die sich Mtx selber spritzen möchten, entsprechend (so wie ja auch Zuckerkranke entsprechend geschult werden und sich ihr Insulin auch selber spritzen). Wir praktizieren dieses Verfahren jetzt schon seit mehr als 11/2 Jahren (Stand: Januar 2002) und haben bislang von unseren Patienten nur positive Rückmeldungen bekommen. Ernste Probleme, die auch nicht zu erwarten waren, sind bislang nicht aufgetreten.

    Zur Frage der Mtx-Gabe haben wir schon einmal eine Antwort gegeben (Priv. Doz. Dr. Langer bei den ausgewählten Fragen und Antworten im August 2001:

    Art der Methotrexat-Einnahme: Tablette oder Spritze? Wenn Spritze: Unter die Haut, in den Muskel oder in die Vene?

    Maja: Aufgrund einer diagnostizierten Arthritis Psoriatica wurde vor ungefaehr 6 Wochen meine Behandlung mit Sulfasalazin um die Behandlung mit Methotrexat erweitert. Ich weiss nun, dass die Verabreichung dieses Medikamentes entweder in Form von Tabletten oder als Spritzen moeglich ist. Bezueglich letzterer Variante moechte ich gerne in Erfahrung bringen, welche Aspekte einer vom Patienten selbst verabreichten woechentlichen Spritze (s.c.) entgegenstehen und ob diesbezueglich bereits Erfahrungswerte bzw. Forschungsergebnisse vorliegen

    Antwort: Wenn man Methotrexat in Form von Tabletten gibt, wird es von den einzelnen Patienten sehr unterschiedlich resorbiert, d.h. in den Körper aufgenommen. Man ist deshalb bei dieser Verabreichungsform nicht sicher, ob ein genügend hoher Wirkspiegel im Blut erzielt wird. Fängt man bei einer Mtx-Therapie mit der Tablettenform an und stellt nach einigen Wochen fest, daß es nicht ausreichend wirkt, muß man auf die "parenterale" Form umsteigen, d.h. auf eine Verabreichungsform "am Magen vorbei" (parenteral von para = griech. an, vorbei; enter = lat. Magen, Darm). Parenterale Verabreichungsformen sind die intravenöse Gabe (i.v., Spritze in die Vene), die intramuskuläre Gabe (i.m., Spritze in den Gesäßmuskel) oder die subcutane Gabe (s.c., Spritze unter die Haut). Bei allen drei Formen stellt sich die Frage der unterschiedlichen Medikamentenaufnahme durch den Magen-Darm-Trakt nicht, d.h. man ist sicher, daß soviel Methotrexat im Körper ankommt, wieviel auch ankommen soll. Generell gilt die grobe Regel, daß Mtx bei parenteraler Gabe etwa ein Drittel stärker wirkt als bei der Tablettengabe. Ein weiterer Vorteil der parenteralen Gabe liegt darin, daß es von vielen Patienten besser vertragen wird als die Tabletten.

    Die übliche Form der parenteralen Gabe von Mtx ist die intravenöse Gabe. Der Nachteil dieser Verabreichungsform ist die erhebliche Abhängigkeit des Patienten vom Arzt, da man dazu in der Regel einmal pro Woche in die Praxis muß. Deshalb wären andere Verabreichungsformen, bei denen der Patient nicht auf den wöchentlichen Arztbesuch angewiesen ist, angenehmer, abgesehen davon, daß bei Patienten mit schlechten Venen die intravenöse Gabe nicht nur für den Patienten, sondern auch für den Arzt eine Qual ist. Am attraktivsten ist bei den Alternativen die subcutane Gabe, da sich der Patient dabei das Methotrexat selber unter die Haut spritzen kann (ähnlich wie sich ein Zuckerkranker auch selber die Insulinspritzen gibt).

    Unseres Wissens gibt es keine Studie, die die intravenöse Gabe von Mtx mit der subkutanen Gabe oder der intramuskulären Gabe vergleicht. Wir selber führen in letzter Zeit wegen des oben genannten Vorteils immer häufiger die s.c.-Gabe durch. Unsere Erfahrungen damit sind sehr gut und die Patienten sind sehr zufrieden. Die Patienten lernen bei uns in der Praxis die Selbstinjektion und spritzen sich dann das Methotrexat einmal in der Woche selber. Natürlich bleiben die regelmäßigen notwendigen Kontrolluntersuchungen im Rahmen des Therapiemonitorings und Sicherheitsprogramms für Mtx.

    Sowohl aus theoretischen Überlegungen als auf Grund der eigenen praktischen Erfahrung dürfte die subcutane Gabe von Methotrexat in der Wirksamkeit ähnlich gut sein wie die intravenöse Gabe. Die Verträglichkeit ist ebenfalls vergleichbar gut.

    Experte: Priv. Doz. Dr. med. H.E. Langer

  11. #10
    Uschi
    Gast

    Re: MTX selbst spritzen

    Sehr verehrter Herr Doktor,

    obwohl ich -gottseidank- solche Mittel nicht benutzen muss, lese ich immer alle Beiträge und auch die Foren. Es ist durch Sie klar zum Ausdruck gebracht worden, worunter leider tausende von Patienten leiden: der Unfähigkeit und Unsicherheit ihrer behandelnden Ärzte.

    Ich bin mir als cP-Kranke sicher, daß einige von den Patienten andere Erfahrungen machen, wenn auch nur im sog. psychischen Bereich. Ich selbst hatte schon die Erfahrung, daß ein Medikament so nicht wirkte, nur weil man genügend auf mich eingeredet hat.

    Sicherlich lesen alle hier Ihre Beiträge - und ich bin mir sicher, daß es auch verstanden wird. Aber in unserer Welt gibt es zuviele Medien und Meinungen, als dass man gefestigt allem wiederstehen kann. Daher wird es immer unerlässlich sein, hin und wieder einzuschreiten.

    Das ist auch gut so und ich denke, daß ich für meine Mitkranken hier mal DANKE sagen darf für Ihre Arbeit, Ihren Einsatz und Ihre Mühe.

    Alles Gute für Sie wünscht aus KA Ursula CH.

  12. #11
    Pedi
    Gast

    Re: MTX selbst spritzen

    Hi, Chris
    auch ich spritze MTX 20mg schon fast 2 Jahre selber.Mit allerbester Erfahrung.Die superfeinen kleinen extra Nadeln gibt mir mein Doc sogar umsonst.Ich spritz mich am späten Nachmittag/abends und verschlafe so die Nebenwirkungen.Ich merk davon gottseidank gar nichts.Der Pieks kostet vieleich am Anfang etwas Überwindung aber es geht und spart viiiel Zeit beim Doc.Also nur Mut und viel "Spass".
    Pedi

  13. #12
    Verena
    Gast

    Re: MTX selbst spritzen

    Ich schließe mich meinem Vorschreiber an. Es spart seeeeehrrr viel Zeit und Nerven. Selbst ist der Rheumi!

    Zur Infektionsgefahr (von Werner): Was meint ihr, wenn der Arzt einmal sprüht und dann direkt wischt, dass da die Hautkeime abgetötet sind? Eigentlich muss Desinfektionsmittel ca. 20s einwirken. Das macht keiner, und da spritzt man nicht nur in eine Bauchfalte s.c., sondern in die Vene und damit in den Blutkreislauf. Bisher geht es mir prima. Unser Immunsystem ist ja nicht auf Urlaub, man kann sich auch bekloppt machen, da muss man aber auch seine Umwelt sterilisieren!

    Gruß, VERENA

  14. #13
    E.Schiemann
    Gast

    Re: MTX selbst spritzen

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    Sehr geehrter Hr.Dr.Langer,
    lassen Sie sich von fehlendem Feedback bitte nicht entmutigen - Ihre Beiträge werden gern gelesen und Ratschläge praktiziert.
    Das Thea MTX-Selbstinjektion habe ich, den Artikel der Studie aus Vancouver zur Stärkung unter dem Arm, mit meiner Hausärztin diskutiert. Sie ist allerdings der Meinung, daß ein Risiko (z.B Nekrosenbildung) nicht auszuschließen wäre, da der Hersteller der Fertigspritzen (2ml) eine subcutane Gabe (im Gegensatz zu iv und im) nicht ausdrücklich zuläßt. Sie will sich bei einem der Hersteller (evtl. Lederle) nach sc-Gabe erkundigen.
    Haben Sie (oder die cp-Fangemeinde) evtl. Herstellerangeben parat ?
    Das Leben ist schön !
    Eckhard

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