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  1. #1
    Gisi
    Gast

    Rheuma in der Familie?

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    Hallo miteinander,
    mich (44) beschäftigt als zweifache Mutter seit Beginn meiner Rheumaerkrankung vor drei Jahren die Frage, ob Rheuma nun weitergegeben wird oder nicht.
    Ich weiß, dass angeblich nur die Veranlagung, an Rheuma zu erkranken vererbt werden soll. Trotzdem bin ich beunruhigt, wenn ich mir überlege, dass meine Kinder (21 und 19) irgendwann mal diese schmerzhafte Erfahrung machen müssen. Leider weiß ich nicht, ob es in meiner Familie Rheumatiker gibt, da ich nicht bei der leiblichen Familie aufgewachsen bin.

    Deshalb meine Frage, wie ist das bei Euch?
    Gibt es Leute, die entzündliches Rheuma haben, obwohl niemand von den Blutsverwandten daran leidet?

    Oder haben alle von Euch Rheumatiker in der Familie?
    Wann ist Euer Rheuma aufgetreten, wenn es in der Familie liegt? Sind Eure Kinder betroffen?

    Sollte man den erwachsenen gesunden Kindern raten, vorbeugend irgendwelche Versicherungen abzuschließen, wenn ja, welche?

    Wäre nett, wenn mir jemand Auskunft geben könnte. Vielen Dank schon mal im Voraus.

    Einen schönen Tag noch...
    Gruß, Gisi

  2. #2
    Steffi
    Gast

    Re: Rheuma in der Familie?

    Hallo Gisi,

    auch ich habe Rheuma, Psoriasisarthritis und mich interessiert dieses Thema auch sehr, weil ich eine 6-jährige Tochter habe.
    Meine Großmutter hatte auch Rheuma, ziemlich schlimm und ich habe sie mit arg verkrüppelten Fingern in Erinnerung, sie ist aber schon 1976 relativ jung gestorben. Ich denke, ich habe von ihr sowohl das Rheuma (oder die Veranlagung) und meine Thrombosen geerbt. Meine Mutter ist aber keine Rheumatikerin und ich hoffe, es bleibt auch meiner Tochter erspart.

    Ich habe aber auch Vitiligo, diese Weißfleckenkrankheit und vor knapp 2 Jahren habe ich 2 kleinere weiße Hautflecke bei meiner Tochter entdeckt und bin sofort mit ihr zum Arzt. Bisher ist es aber bei den 2 Flecken geblieben, ändern kann man aber eh nichts.

    Die Frage mit den Versicherungen habe ich mir auch schon gestellt und ich werde sie auf jeden Fall abschließen, denn auch meine Eltern haben damals als ich noch gesund war für mich eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen, die mir heute zu Gute kommt und die ich damals sicherlich nicht abgeschlossen hätte, denn besonders wenn man ganz jung ist, hat man meist anderes mit seinem Geld vor.

    Bin auch mal gespannt, was die anderen hier im Forum noch so zu diesem Thema berichten.

    Liebe Grüsse,

    Steffi

  3. #3
    Emma
    Gast

    Re: Rheuma in der Familie?

    Hallo Gisi!

    Bei mir ist es so, dass mein Vater relativ spät erst Schmerzen in den Fingern bekam und eben die typischen Symptome einer cP ohne Blutbefunde.
    Bei mir ist eine Kollagenose diagnostiziert, auch bei mir sind die Blutbefunde noch relativ gut, obwohl meine Schmerzen etwas anderes sagen.
    Eine private Zusatzversicherung würde ich für meine Kinder auf jeden Fall abschliessen. Für mich wäre es auch schön, wenn ich immer ein Einzelzimmer im Krankenhaus bekäme.
    Die Wartezeiten bei den Ärzten sind oftmals viel kürzer als Privatpatient...
    Da ich mit Erkrankung keine Zusatzversicherung mehr bekomme, trauere ich ein wenig hinterher...

    Liebe Grüsse

    Emma

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  5. #4
    Renate
    Gast

    Re: Rheuma in der Familie?

    Hallo Gisi,
    meine Mutter hat CP, seronegativ, mein Vater hatte Morbus Bechterew, ich habe Psoriasis Arthritis. Meine Diagnose habe ich erst seit 6 Jahren, vorher bin ich von einem Arzt zum anderen...
    die übliche Geschichte. Für unseren Sohn haben wir schon mit 4 Jahren eine Zusatzversicherung abgeschlossen.Wir hoffen das er sie wenigstens in Bezug auf Rheuma nie in Anspruch nehmen muß.
    Liebe Grüße, Renate

  6. #5
    Babette
    Gast

    Re: Rheuma in der Familie?

    Hallo Gisi,
    ich habe Rheuma seit ich drei Jahre alt bin. In meiner Familie hat niemand Rheuma. Nur von einem Opa, der im Krieg gefallen ist, weiss ich nicht, ob er es noch bekommen hätte.
    Eine Zsatzversicherung konnte ich wegen des Rheumas nie abschließen, aber für mein Kind werde ich noch eine Berufsunfähigkeitsrente zu seiner privaten Pflegeversicherung abschliessen. Man weiss ja nie was noch kommt.
    Babette

  7. #6
    heike
    Gast

    Re: Rheuma in der Familie?

    hallo gisi,

    ich bin 46 jahre alt und habe seit 7 jahren PSO-Arthritis.
    in meiner gesamten familie gibt es keine rheuma-erkrankungen,
    ich bin die erste und hoffe, auch die letzte.
    meine tochter ist 23 jahre und erfreut sich bester gesundheit,
    ich hoffe von herzen, dass es so bleibt.
    an eine zusatzversicherung habe ich nie gedacht, aber das ist
    eine sehr gute idee.

    viele grüße heike

  8. #7
    SuMiKo
    Gast

    Re: Rheuma in der Familie?

    hallo gisi,

    ich bin 34 und habe seit ca. 14 cp und seit knapp einem jahr fibro. mein vater hat auch cp, meine ältere schwester hat was mit der hüft genau wie meine mutter. das ist auch unteranderem der grund warum ich keine kinder haben will, das risiko ist mir einfach zu gross! gruss sumiko

  9. #8
    Elke
    Gast

    Re: Rheuma in der Familie?

    Hallo Gisi,
    ich bin 37 jahre und hab wie meine Mutter, sowie meine Groß-und Urgroßmutter (alle Mütterlicherseits) CP. Bei mir fingen die Gelenkprobleme mit 8 Jahren an, dann war jahrelang ruhe.

    Meine Tochter wird 13 Jahre und hat Gott sei Dank keinerlei Anzeichen. Eine Versicherung habe ich auch für meine Tochter abgeschlossen da es mich etwas beruhigt, sollte etwas sein, wenigstens finanziell etwas getan zu haben.

    Ich wünsche dir und deiner Familie alles Gute

    ELKE

  10. #9
    Antje
    Gast

    Re: Rheuma in der Familie?

    Hallo Gisi,

    ich würde auf jeden Fall eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen.

    Mein Großvater hatte cP, mein Vater cP, seine Schwester MS und ich Lupus und Myasthenie. Insofern glaube ich schon an eine familiäre Disposition zu Autoimmunerkrankungen. Auch wenn es nicht sein muß, ist man mit so einer Versicherung doch auf der sicheren Seite und ich wünschte meine Eltern hätten früher daran gedacht.

    Liebe Grüße
    Antje

  11. #10
    teebaerchen
    Gast

    Re: Rheuma in der Familie?

    Hallo Gisi,

    meine Mutter hat auch cp seid sie ca. 1jahr alt war. Sie hat auch schon künstliche Kniegelenke, welche sie in Bad Bramstedt ( soweit ich es noch weis) bekam. Sie ist schon oft in Bad Bramstedt gewesen und sie ist begeistert. Nun mehr kann ich nicht dazu sagen, weil mit meiner Mutter kann man nicht wirlklich darüber reden.
    Zusatzversicherung würde ich auch auf jeden fall empfehlen, eine Kranken zusatzversicherung haben wir auch leider hat man uns in Bezug auf die Berufunfähigkeitsvers. falsch beraten. Darum haben wir keine Abgeschlossen und nun ist es zu spät.
    Achja ich habe auch cp und nun auch Verdacht auf Fibro.
    Liebe Grüße tee

  12. #11
    carol
    Gast

    Re: Rheuma in der Familie?

    Hey Gisi,
    meine Großmutter hatte Rheuma, bei meiner Mutter war es erst Arthrose und letztes Jahr wurde die Firbromyalgie diagnostiziert.
    Ich selbst habe mit 37 seit 26 Jahren cP. Am Anfang nur die Finger, dann jahrelang ruhe und seit der Geburt unserer Tochter (2.Kind) vor 6 Jahren verstärkt.

    Im Nachhinein würde ich auch sagen, daß es vererbbar ist.
    Unsere Tochter klagt ab und zu auch über Gelenkschmerzen. Hab schon einen Rheumatest machen lassen. War negativ. Aber das heißt ja nichts. Bin selbst auch seronegativ.

    Liebe Grüße
    Carol

  13. #12
    gisela
    Gast

    Re: Rheuma in der Familie?

    Hallo Gisi,
    ich bin 41 Jahre und habe seit drei Jahren Psoriasisarhtritis. In meiner Familie bin ich die Erste mit Rheuma. Allerdings habe ich die Schuppenflechte von meinem Vater vererbt bekommen.

    Also eine Zusatz-Kranken- und Berufsunfähigkeitsversicherung würde ich auf alle Fälle für die Kinder abschliesen. Ich hab damals versucht, als ich Rheuma bekam, noch eine Zusatz-Krankenversicherung abzuschliesen. Aber das macht natürlich keine Versicherung im nachhinein.

    Viele Grüße
    gisela

  14. #13
    Uschi
    Gast

    Re: Rheuma in der Familie?

    Hi Gisi,

    ich bin 52, habe cP seit 1993 und meine Oma mütterlicherseits hatte diese Teufelskrankheit ihr ganzes Leben - mein Kusin (auch mütterlicherseits) hatte Schuppenflechte und klagt seit Monaten über beginnende Beschwerden, die uns allen nur zu gut bekannt sind.

    Es ist richtig: die Veranlagung wird vererbt, nur - das reicht ja auch schon.

    Viel Glück euch allen in der Familie und den Kindern ein sorgenfreies und krankheitsfreies Leben.

    Grüsse aus KA Uschi Ch.

  15. #14
    Nixe
    Gast

    Re: Rheuma in der Familie?

    Hallo Gisi,

    ich habe ein rheumakrankes Kind, obwohl niemand bei uns in
    der Familie an Rheuma erkrankt ist. Auch die zwei Geschwister-
    kinder sind gesund.

    Abschliessen kann man keine Krankenzusatzversicherung sowie
    auch keine Berufsunfähigkeitsversicherung, wenn man erkrankt
    ist. Krankenzusatzversicherungen mit Tagegeld finde ich persönlich schon sehr sinnvoll, denn selbst wenn man mit
    aufgenommen wird, fallen immer zusätzliche Kosten an wenn das
    Kind im Krankenhaus liegt. Hat es eine chronische Krankheit,
    wie z.B. Rheuma, fallen teilweise lange und häufige Krankenhaus-
    aufenthalte an, die schon ganz schön ins Geld gehen können.
    Ich weiss von meiner Tochter, das schon Kinder mit Neurodermitis
    von Versicherungen abgelehnt werden, von daher sollte man sich
    überlegen, ob man nicht gleich nach der Geburt eine entsprechende
    Versicherung abschliesst.

    Für deine erwachsenen gesunden Kinder fände ich eine Berufsun-
    fähigkeitsversicherung schon sehr sinnvoll, ich würde ihnen zumindest empfehlen, sich einmal darüber zu informieren.

    Liebe Grüsse
    Nixe

  16. #15
    dde Mehlinger
    Gast

    Re: Rheuma in der Familie?

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    Hallo Gisi,

    VERSICHERUNGEN sollte man, auch im Hinblick auf die geänderten
    Bestimmungen im Sozialversicherungsrecht so frühzeitig wie möglich angehen.

    Empfehlung:

    BERUFSUNFÄHIGKEITSZUSATZVERSICHERUNG, d.h. Beitragsbefreiung und
    bare Monatsrente bei einem Behinderungsgrad von mehr als 50 % (Einstufung
    nach altem Recht) mindestens 1.000 Euro - sonst nach finanzieller Möglichkeit.
    Da diese Versicherungsart eine RISIKOVERSICHERUNG ist, d.h., passiert
    nichts - gibt es nichts, sollte man darauf achten, dass, ob mit oder ohne
    Inanspruchnahme, zumindest wieder annähernd die Beiträge zurückgezahlt
    werden. LAUFZEIT: mindestens bis zum 62. Lebensjahr, eher 65. Lebensjahr.
    Kombiniert man solche Vertragsformen z.B. mit Angeboten des Arbeitgebers
    (Betriebliche Altersversorgung, Riester), schmälert dies zwar die Altersrente,
    wäre u.U. aber auch eine Vertrags-Möglichkeit.

    KRANKENZUSATZVERSICHERUNG. Hier kommt in erster Linie eine ZUSATZ-
    VERSICHERUNG FÜR DAS KRANKENHAUS in Betracht (Chefarzt/Ein- oder
    Zweibettzimmer). Über diese Vertragsform ist man unabhängig vom
    "nächstgelegenen, geeigneten Krankenhaus" usw. Bei KINDERN würde ich
    ein KRANKENHAUSTAGEGELD dazu nehmen, für den Fall, dass eine
    Begleitperson am Klinikort erwünscht ist, eine Mitaufnahme aber nicht
    möglich ist (bei Kindern über 5 Jahre). Wir wohnen z.B. in Rheinland-Pfalz
    und sind in Bayern in Behandlung. Begleitperson muss
    sich dann jeweils für 2 - 3 Wochen - und das mehrere Male im Jahr in
    Garmisch-Partenkirchen auf eigene Kosten einquartieren.
    Für eine anschliessende AMBULANTE HEILBEHANDLUNG gibt es
    zwar auch Zusatztarife, die stehen aber nur Freiwilligen Mitglieder oder
    Mitgliedern über der Krankenversicherungspflichtgrenze der Gesetzlichen
    Krankenversicherung offen.
    Bei Privaten Krankenvollversicherungen ist das ganze etwas anders
    geregelt.

    Gruss
    ALCO

    http://people.freenet.de/alwin.corell/rrheuma.htm

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