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  1. #1
    Dadja
    Gast

    Homöopathie bei Rheuma?

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    Hallo na Alle,
    während meines ersten Schubes cp war ich auch bei einem Arzt für Naturheikunde, er hat mir Rheuma Select verschrieben u meinte vielleicht kann ich mir den Weg zum Rheumatologen sparen. Ich nahm die Tropfen ca 5 Tage und dann hatte ich solche Schmerzen bekommen, daß ich schon mein Testament aufsetzten wollte. Der Arzt meinte es wäre unwahrscheinlich daß diese Tropfen solche Beschwerden machen. Ich hatte das Mittel abgesetzt und es wurde deutlich besser, dann gab er mir etwas zur Entgiftuntg und das Spiel hat sich wiederholt, wieder Schmerzen ohne Ende. Danach habe ich nichts homöophatisches eingenommen weil ich Angst hatte.
    Hat jemand auch solche Erahrungen gemacht?
    Grüsse an Euch
    Dadja

  2. #2
    baba
    Gast

    Re: Homöopathie bei Rheuma?

    Liebe Dadja

    Ich werde anthroposophisch behandelt und das ist etwa gleichzusetzten mit der Homöopathie.
    Bei homöopathischen Medikamenten ist es oft der Fall das es zuerst zu einer Erstverschlimmerung kommen kann. Das ist immer von Person zu Person und von Medi zu Medi unterschiedlich. Diese Erstverschlimmerung tritt ein paar Tage nach der Ersteinnahme ein und sollte in den nächsten 14 Tagen aber überstanden sein.

    Vielleicht solltest du kein Kombipräparat wie "Rheumaselect" einnehmen sondern, wie ich, mehrere Mittel, die genau auf dich und deinen Symptome und Schmerzen abgestimmt sind.

    Auch ich habe mal eine Erstverschlimmerung und trotz dieser Medis, die gut anschlagen, immer noch Schmerzen. Aber es ist alles besser geworden.

    Vielleicht versuchst du es mal mit mehreren Sachen. Bei akuten Schmerzen nehme ich übrigens immer "Rhus toxicodendron" oder "Mandragora". Und wenn es gar nciht merh geht auch Ibuprofen 600.

    Du mußt wissen, das dein Rheuma nicht beseitig, sondern vielleicht, wenn du gut drauf ansprichst, es etwas gelindert wird.
    Dein Arzt muß sehr gut bescheid wissen, wenn du eine solche Therapie machen möchtest, such dir am besten einen kassenzugelassenen Anthroposophen (das ist eine Zusatzausbildung für Ärzte). Die Adressen kannst du durch deine Krankenkasse erfahren. Einfach mal anrufen.

    Noch etwas,wenn du einen guten Arzt gefunden hast und sollte es trotz intensiver Bemühungen nicht helfen, mußt du auf schulmedizinische Medis umsteigen, sonst gibst du deinem Rheuma noch mehr Möglichkeiten deine Gelenke oder deinen Körper zu zerstören, und das willst du doch nicht.

    Liebe Grüße von baba

  3. #3
    FEE
    Gast

    Re: Homöopathie bei Rheuma?

    Hallo liebe Dadja

    ...ich habe erst seit ca. 1 Monat erfahren ,daß ich Rheuma habe.
    Mein PRIVATER RHEUMA DOC. sagt es ist ein Weichteilrheumatismus.
    Auch er hat mir Homoöpathische Tropfen gegeben, ich soll nur bei Schmerzen nehmen. er will noch nicht mit den Medis anfangen.
    Weiteres meinte er noch er könnte mit den Medis mehr schaden anrichten als er gut machen würde.
    Wie ich im Chat herausbekommen habe ist aber Weichteilrheumatismus keine endgültige richtige Diagnose.
    Na ja........was soll ich denken oder machen.
    Wegen der Homoöpathie gehen die Meinungen sehr auseinander.
    Mache Menschen schwöhren darauf und andere sagen wieder das ist Unfug.
    Mir wurde auch schon gesagt wenn man glaubt darann........
    Ich denke mal es ist so schwer wirklich mal eine richtige Diagnose zu erhalten.
    Hoffentlich konnte ich ein wenig helfen.

    Liebe Grüße und alles Gute Christine-FEE

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  5. #4
    Dadja
    Gast

    Re: Homöopathie bei Rheuma?

    hallo baba,
    danke für deine Nachricht, mit Rhux habe ich schon oft Erfahrungen gemacht, vielleicht bin ich zu sensibel, aber ich habe immer so heftig reagiert also lasse ich es im Moment. Ich nehme öfters Arnika und Gelsenium das hilft mir. Du hast recht ich sollte es länger durchhalten aber die Schmerzen waren so heftig. Früher habe ich auch oft eine Blasenenzündung gehabt und bekam ständig Antibiotika, Urologe meinte ich muss damit leben. Dann war ich bei diesem Naturheilkudearzt und der hat bei mir eine Eigenbluttherapie mit Thymus. Es hat mir geholfen und bin jetzt seit 6 Jahre nicht mehr an Blasenentzündung erkrankt. Also hatte ich auch positive Erfahrungen gemacht.
    Alles Gute
    Dadja

  6. #5
    Ulrike
    Gast

    Re: Homöopathie bei Rheuma?

    Hallo Dadja,

    ich habe auch Homöopathie ausprobiert und zwar in allen verschiedensten Varianten. Da war ich bei einem normalen praktischen Arzt, der sich näher damit beschäftigt.
    Ich habe erst mal eine Haaranalyse gemacht und dadurch konnte er feststellen, welche Mängel ich habe. Er verschrieb mir etliche Spurenelemente und Enzyme. Das hat mir schon mal geholfen. Dann hat er mit Kupferplatten meinen Körper entgiftet, wobei ich aber sagen muß, dass ich keine Besserung spürte. Dann hab ich mich einer Bioresonanztherapie unterzogen. Das hat mir sehr geholfen. Bachblüten hab ich auch schon ausprobiert, hat aber nicht so angeschlagen.

    Ich muß Baba recht geben, dass es meistens erstmal zu einer Verschlimmerung kommt, aber das geht vorbei und es ist auch nicht bei jedem Menschen gleich.

    Die Therapie, die mir am meisten was brachte, war die Neuraltherapie. Da gehts darum, dass Narben am Körper "Störfelder" sein können und durch Einspritzen von einer bestimmten Flüßigkeit in die Narbe kann man die Narbe "entblocken".
    Ich habe durch einen Unfall eine ca. 20 cm lange Narbe am Bauch und ich kann nicht bestreiten, dass diese Spritzen sehr sehr schmerzhaft waren. Aber es ging mir dann lange Zeit sehr viel besser.

    Ich hab noch etliche andere Sachen ausprobiert und ich muß auch leider sagen, dass es viele Schwarze Schafe gibt, die den Kranken Menschen nur das Geld aus der Tasche ziehen wollen.
    Eines möchte ich noch anmerken, als ich dann regelmäßig Basismedikamente verschrieben bekam, hat die Wirkung der Homöop. Mittel nicht mehr angeschlagen. Ich schätze das liegt daran, dass Basismedikamente ein totaler Hammer sind und die Wirkung der Homöop. Mittel extrem unterdrücken.
    Falls du noch was wissen willst, kannst du mich gerne mal anmailen, ich wünsch dir noch einen schönen Tag, Ulrike

  7. #6
    Angie
    Gast

    Re: Homöopathie bei Rheuma?

    Hallo Dadja,
    ich selbst habe Erfahrungen mit Rhus Tox C30 und Ledum D6 gegen Gelenkschmerzen. Insbesondere bei Rhus Tox muss man mit einer, mitunter recht heftigen Erstverschlimmerung rechnen. Grad ich spreche auf homöopathische Mittel sehr stark an.
    Übrigens ist bei mir Rheuma überhaupt erst richtig ausgebrochen, nachdem ich längere Zeit wegen chronischer Nebenhöhlenvereiterung und immer wieder auftretender Hautausschläge homöopathisch mit hohen Potenzen behandelt wurde. Heute weiß ich, dass diese Hautausschläge mit Immunreaktionen zusammenhängen. Nehme ich Rhus Tox, kann ich darauf warten, dass ich wenige Stunden später ausschau, als hätte ich die Masern. Mir zeigt diese Reaktion, dass die Abwehrtätigkeit durch das Mittel mächtig angekurbelt wird. Dass das bei einer Autoimmunerkrankung erwünscht ist, wage ich stark zu bezweifeln.
    Heute nehme ich nur noch niedrige Potenzen zur Behandlung von frischen Verletzungen, banalen Erkältungen und Zyklusproblemen. Damit komme ich gut klar.
    Von einer homöopathischen Behandlung der cP lass ich besser die Finger, weil ich das Gefühl habe, dass dadurch mein Immunsystem Amok läuft.
    Liebe Grüße von Angie

  8. #7
    Werner
    Gast

    Re: Homöopathie bei Rheuma?

    Hallo Leute,
    ihr dürft nicht vergessen, daß bei z.B. einer chronischen Polyarthritis das eigene Immunsystem die Gelenke zerstört und auch Muskeln und Sehnenansätze in Mitleidenschaft zieht.
    Homöopatische Mittel können meiner Ansicht da nichts ausrichten.
    Im Gegenteil, bei der Bekämpfung der cP ist eigentlich ein nicht so aktives Immunsystem gefragt. Leider geht das nur mit entsprechenden Medikamenten, die die Entzündungen im Körper runtersetzen. Nimmt man keine Medikamente ein, kommen unweigerlich irreparable Gelenkschäden.
    Mit Homöopathie kann man wohl das Krankheitsbild mildern, aber ich denke, nur in Verbindung mit gut eingestellten Medikamenten.

    Wichtig wäre vielleicht, daß man sich vor zusätzlichen Verletzungen, Zahnherden, Pilzerkrankungen, Erkältungen oder Überbelastungen schützt. So muß das Immunsystem nicht immer auf vollen Touren laufen. Es macht dann nämlich keinen Unterschied zwischen der Bekämpfung von Krankheiten oder den eigenen Gelenken (Entzündungen).

    Ich denke, man sollte immer einen Mittelweg gehen und dabei auf seinen Körper hören.


    Alles Gute und viele Grüße

    Werner

  9. #8
    elmar (ameise)
    Gast

    Re: Homöopathie bei Rheuma?

    hi dadja

    ich hab mir nur deinen bief durchgelesen... nicht die antworten.
    ich kann nur sagen wenn ein solcher arzt sagt das du dir vielleicht den weg zum rheumatologen sparen kannst.. vergiss den ganz schnell!

    cu elmar, der das für unverantwortlich hält

  10. #9
    Heidi
    Gast

    Re: Homöopathie bei Rheuma?

    hallo dadja,
    ich nehme seit herbst 99 nur noch homoöphatische mittelchen und zuerst gibt es die sogenannte erstverschlechterung(hatte ich auch) und dann gehts stetig aufwärts.
    aber vielleicht solltest du deinen naturarzt wechseln,deiner taugt nichts.
    kannst mich gerne anmailen,wenn du lust hast.
    tschüss heidi

  11. #10
    Eveline
    Gast

    Re: Homöopathie bei Rheuma?

    Hi, an alle!

    Meine Erfahrungen mit der Homöopathie sind im Grunde seeehrr positiv. Häufig gibt es auch Kombinationspräparate, die nicht schlecht sind, aber nicht der klassischen Homöopathie entsprechen. Ansonsten kann uns die Homöopathie tatsächlich viele chemische Keulen ersparen, aber ich meine, es sollte nicht irgend ein Heilpraktiker sein, sondern ein Schulmediziner, der dann auch die Grenzen der Homöopathie erkennt und notfalls auch zur Chemie greift. Ich habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht und die Kasse zahlt dabei auch noch. Momentan befinde ich mich gerade auf der Suche nach einem anderen Mittel als Rhus tox., es nützt grad nichts mehr, es hat sich wohl was verändert bei mir. Das kommt manchmal im Leben vor. Wichtig ist, glaube ich auch den Prozess im Auge zu behalten, um Folgeschäden zu vermeiden. Doch nur Cortison & co. sind ja auch nicht die Lösung.
    Bin jetzt gerade in der Hoffnung, dass mit dem Sommer wohl auch wieder die Besserung kommt und der Seelenhaushalt schützt uns ja auch vor so manchem.

    Schreibt noch mehr zu Euren Erfahrungen mit der Homöopathie, als echter Fan bin ich an einem Austausch sehr interessiert.

    Eveline

  12. #11
    Phytonia
    Gast

    Re: Homöopathie bei Rheuma?

    Hallo Dadja,

    ich leide seit ca. 2,5 Jahren an cp und da ich bis zu diesem Zeitpunkt überzeugeter Naturheilkundler war, kam ich dann natürlich mit den schulmedizinischn ( Basis ) Medikamenten in einen ziemlichen Gewissenskonflikt.
    Ich habe mich belesen und gründlich informiert und habe nach anfänglichem Widerwillen eine Basistherapie mit MTX begonnen und nehme täglich eine kleien Gabe Cortison.

    Zusätzlich entgifte ich meine Körper mit homöopathischen Mitteln. Z.B. indem ich Leber, Gallen und Nierentätigkeit anrege und somit die Giftstoffe der Medis schneller aus dem Körper gewaschen weren. Ich achte darauf dass mein Körper nicht übersäuert ( z.b. mit Basenpulver ) und ami läßt es sich insgesamt swehr gut leben.

    ic hoffe Du findest für Dich den richtigen Weg.
    Ich wünsche Dir dabei viel Erfolg,

    Gruß Phytonia

  13. #12
    Angie
    Gast

    Re: Homöopathie bei Rheuma?

    Hi Phytonia,
    denke auch, dass eine homöopathische Therapie bei einer entzündlichen rheumatischen Erkrankung nur der Unterstützung anderer Körperfunktionen dienen kann, wohingegen die ohnehin schon übertriebene Körperabwehr z.B. bei cP oder Lupus nicht noch weiter forciert werden sollte. Ich bin kein Arzt, ist nur meine persönliche Meinung.
    Grüßle von Angie

  14. #13
    Bibo
    Gast

    Re: Homöopathie bei Rheuma?

    Hallo! Ich lese öfter - so auch hier wieder -, dieses oder jenes Mittel habe geholfen - o h n e daß gesagt wird, welche Krankheit vorliegt. Das ist aber doch ganz entscheidend, ob eine (und dann genau welche) Autoimmunerkrankung vorliegt oder Abnutzungs-Arthrose oder Überlastungs-Sehnenscheidenentzündung oder Fibromyalgie oder ...........
    Was für einen Wert haben dann die hier wieder mal genannten "Empfehlungen"??, wenn nicht zuvorderst geklärt ist, gegen welche Krankheit genau sie sich richten, auch wenn die Beschwerden äußerlich ähnlich sind (Schmerzen).

    Könnte man nicht mal vereinbaren, daß die genaue Diagnose in solchen Postings an erster Stelle genannt wird?!!!!!!!!!!

    Seid mir nicht böse, aber mich ärgert seit Jahren auch die unter Ärzten übliche Unklarheit: Jeder nennt sich "Rheumatologe" - ohne den Unterschied zwischen Orthopäden und Internistischen Rheumatologen klar herauszustellen. Das sollte in Deutschland endlich mal von oberster Stelle (welcher?) offiziell geklärt werden: Der Begriff Rheuma dürfte nicht mehr auf orthopädische Beschwerden angewandt werden dürfen, auch wenn sie ähnliche Schmerzen verursachen.

  15. #14
    Angie
    Gast

    Re: Homöopathie bei Rheuma?

    Hallo Bibo,
    zum Teil ist dies doch geschehen, oder bin ich neuerdings blind? Eigentlich muss sowas doch auch nicht unbedingt gleich am Anfang stehen, geht unsereins doch davon aus, das das gesamte Posting gelesen wird. Ich jedenfalls handhabe es so: Ein Posting, das ich lese, lese ich vollständig. Ich hoffe, Du und die meisten anderen ebenfalls.
    Grüßle aus Tirol von
    Angie

  16. #15
    Bibo
    Gast

    Re: Homöopathie bei Rheuma?

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    Tja, Angie, Deine(?) Diagnose steht zwar in Deinem Text, aber - ich hab nochmal die anderen durchgesehen - s i e b e n Mailer haben ihre eigene Diagnose nichts gesagt, sondern gleich ihre Empfehlungen oder Nachteile von Therapien(hier Homöopathie) genannt. Ich stelle das auch bei anderen Therapie-Empfehlungen (von Chatgroups oder populären Zeitschriften) immer wieder fest, daß anfangs nicht genau mitgeteilt wird, welche "Rheuma"-Form vorliegt. Schlimm finde ich eben, daß allgemein immer wieder nur von "Rheuma" (s.o.) die Rede ist (oft ohne Unterscheidung von arthrotischen Beschwerden und der autoimmunen Form)oder der Arzt habe Gelenk- oder Weichteil-"Rheuma" festgestellt. Das ist doch viel zu ungenau, meine ich. Findest Du nicht auch? (Also nochmaleine Angaben sind die Ausnahme - nämlich vorbildlich). Gruß B.

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