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  1. #1
    Melanie
    Gast

    Recht auf eine Diagnose?!

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    Hallo Ihr Lieben,
    habe ich ein Recht auf eine Diagnose oder hilft nur noch der finale Rettungsschuß? Aber bei wem, bei mir oder dem Arzt????
    Bin total wüüüüüüütenddddd!!!!
    Hatte heute um 18.00 Uhr Termin bei einem neuen Arzt, Dr. Rüping in Itzehoe.
    Der hat mich doch glatt aus der Praxis geschoben! Erstens hat er mich gar nicht untersucht, nur ein altes Röntgenbild angeguckt, er hat mir keine Fragen gestellt,einfach nix.
    Ich habe ihm eindeutig meine Symptome schildern wollen, er unterbrach mich, meinte mit Krankengymnastik werde ich alles in den Griff kriegen. Ich fragte, wie ich KG machen soll, kann mich kaum bewegen. Er meinte, ich kriege das schon hin.
    Eigentlich wollte ich endlich eine komplette, richtige Diagnose, aber wieder mal Fehlanzeige.
    Wie eindeutig soll ich einem Arzt meine Beschwerden noch schildern, Nachtschweiß, Ruheschmerzen, Morgensteifigkeit, Gelenkschwellungen..., ach was soll`s. Ein weiterer Arzt auf meiner Liste, den ich streiche. Der ist es doch gar nicht wert, daß ich mich so aufrege.
    Langsam verliere ich die Hoffnung, daß es "den" Arzt überhaupt gibt.
    Ach so, die sogenannte Untersuchung dauerte ganze 6 Minuten, aber nach ca. 4 Minuten war die schon von seiner Seite beendet.
    Ich habe so viele Sachen am Rücken, wollte nur eine umfassende Diagnose. Er sprach aber einzig und allein von Muskelverspannung.
    DAS ist aber wirklich nicht mein Problem.
    Ich habe Knochenschmerzen, wache nachts weinend und schweißgebadet auf. Toll.
    So, das tat mal richtig gut.
    Ich werde weitersuchen und irgendwann auch mal Glück haben.
    (Blindes Huhn findet... und so)
    Also, tschüs
    Eure z.Z. ziemlich wütende
    Melanie R.

  2. #2
    Ulrike
    Gast

    Re: Recht auf eine Diagnose?!

    Hallo Melanie,

    das tut mir leid für dich, dass dieser Arztbesuch so "unverschämt" verlaufen ist.
    Ich weiß zwar nicht, wie ihr das in Deutschland handhabt, aber bei uns in Österreich muß ich einen Krankenschein abgeben, wenn ich zum Arzt gehe.
    Den hätte ich an deiner Stelle nach der "Untersuchung" vor seiner Nase zerrissen und hätte ihm auch gesagt, dass er unfähig ist.
    Ich lasse mir nichts mehr gefallen, von Ärzten schon gar nicht.
    Ich wünsch dir noch einen schönen Abend, bis bald, Ulrike

  3. #3
    Melanie
    Gast

    Re: Recht auf eine Diagnose?!

    Hallo Pedi,
    ich wohne auch im Kreis Pinneberg. Habe hier im Forum schon von Dr. Wollenhaupt gehört, werde meinen Termin in B. Bramstedt jetzt erstmal absagen und dann zum AK Eilbek.
    Habe auch schon Gelenkschwellungen, Nachtschweiß, Morgensteifigkeit, taube Fersen, LWS-Schmerzen. Ganz schlimm.
    Aber, hast Du ja gelesen, immer schön Krankengymnastik machen, dann wird man auch gesund!!!!
    Vielen Dank,
    Melanie R.

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  5. #4
    Werner
    Gast

    Re: Recht auf eine Diagnose?!

    Hallo Melanie,
    viele von uns kennen Dein Problem und haben die gleichen Ärztewanderungen hinter uns.
    Normalerweise ist man am Besten in einer Rheumaklinik aufgehoben, bei der stationär der Krankheitszustand festgestellt und man auf die Medikamente eingestellt wird.
    Die Anwendungen machen einen wieder fit und man kommt den Rest des Jahres wieder ganz gut hin.
    Die Untersuchungen betreffen den ganzen Körper und alle Organe.
    Deshalb sollte man das als Rheumatiker ohnehin jedes Jahr machen.
    Sprich doch mal mit dem Hausarzt und lass Dich in eine Rheumaklinik einweisen.

    Alles Gute und viele Grüße

    Werner

  6. #5
    Mechthilde
    Gast

    Re: Recht auf eine Diagnose?!

    Hi Melanie,

    was Werner gesagt hat, dem stimme ich nur.

    Vor ca. 2 jahren ging es mir so dreckig wie Dir, wurde Gott sei Dank von meiner Orthopädin gleich in eine Rheuma-Klinik überwiesen. Obwohl ich keine Rheuma-Werte im Blut hatte!!!!!

    Dort war ich wirklich gut aufgehoben. Mußte aber fürs erste ca. 3 - 4 Wochen bleiben, bis mal mich mal so richtig gecheckt hatte - denn bis man feststelt, was Dir wirklich fehlt (es gibt ja viele Arten von Rheuma), das ist halt ein Puzzle-Spiel.

    Jetzt geht es mir den Umständen entsprechend gut - war zwischenzeitlich schon wieder mal in der Klinik und vor kurzem auf Reha.

    Also nicht verzagen - einfach mal alles richtig angreifen - kommst bestimmt zum Ziel.

    Liebe Grüße Mechthilde

  7. #6
    Myrine
    Gast

    Re: Recht auf eine Diagnose?!

    Hi Melanie!

    Meine Blutwerte waren auch völlig Ok!

    Mein Orthopäde hat mich aber gleich in díe Uniklinik geschickt zum Knochenszinti.

    Der Befund war positiv, und danach hat man mir geglaubt, daß ich schmerzen habe. :-)

    Meine Diagnose heisst Spondarthritis.

    Symptome waren Rückenschmerzen an der gesamten Wirbelsäule, Nachtschweiß, Müdigkeit, Morgensteifigkeit etc!

    Ich werde jetzt durch einen Rheumatologen behandelt und zum Glück auch ernstgenommen.

    Ich wünsche Dir für Deinen Weg viel Glück und wenig Schmerzen!

    Myrine

  8. #7
    Melanie
    Gast

    Re: Recht auf eine Diagnose?!

    Hallo,
    heute morgen bin ich schon etwas ruhiger geworden.
    Aber unverschämt war der Arzt schon.
    Sicherlich ist Kr.Gymn. auch ein guter Weg, um wieder beweglicher zu werden, aber sie ist auch kein "Allheilmittel" und schon gar keine Diagnose!
    Außerdem bin ich vor 4 Jahren schon damit angefangen.
    Ich bin ganz Eurer Meinung, daß ich irgendwann den richtigen Arzt finde. Es muß einfach so sein.
    Wenn doch mein Hausdoc nur Rheumatologe wäre. Der ist nämlich echt lieb und nett, hat Verständnis, gibt Überweisungen ...
    Nur auf Dauer ist es auch ganz schön nervig, immer wieder neue Termine bei neuen Ärzten zu machen. Erst hat man Hoffnung, dann wieder die Wut. Die Zeit...
    Ach, und Pedi, wir sind Nachbarn.

    Schönes Wochenende Euch allen
    Melanie

  9. #8
    Dadja
    Gast

    Re: Recht auf eine Diagnose?!

    Hallo Melanie,
    das habe ich auch schon erlebt, hatte tierische Schmerzen und der Arzt meinte nur daß es von der Kälte kommt ich soll Handschuhe anziehen, dann wollte ich eine Überweissung zum Rhemadoc. aber er meinte nur es ist kein Rheuma und die Überweissung hat er mir nicht gemacht. Dann bin ich einfach ohne Überweissung zum Rheumadoc. in Essen gegangen, war auch in 5 min. fertig und mit den Nerven auch. Nächste Artz war ein privat Arzt /musste ich selber bezahlen da ich Kassenpatient bin/ der war seht gut und gründlich, hatte eine Diagnose cp sofort nach lange Untersuchung gestellt. Ich sollte MIX spritzen. Da ich Angst davor hatte habe ich es nicht getan und dachte 2 Wochen spielen bei diese Krankheit keine Rolle. Und siehe in zwei Wochen waren meine Schwellingen weg und mir ging es spitzenmäßig gut. Dann habe ich diesen Doc. angerufen und ihm die Situation geschildert, bekam aber die Antwort /ziemlich verärgert/ ich muss MTX trotzdem spritzen weil sonst ein neuer Schub kommt. Es war mein erster Schub , habe diese Schmerzen erst im Januar bekommen nach einer Verbrennung, habe hier schon darüber berichtet. Jetzt bin ich bei einem anderem Rheumadoc. und der meint es könnte ein einmaliger Schub sein es gibt namchmal und rät mir mit dem MTX zu warten. Vielleich habe ich Glück und es kommtwirklich nicht mehr. Ich nehme 6 mg Cortison und reduziere wöchentlich und bin jetzt froh diesen Arzt gefunden zu haben.
    Also siehst du welche Meinungunterschiede es auch unter Ärzten gibt, einer sagt du muss es tun, andere wartet ab, was richtig ist weiss keiner, ich persönlich habe aber gutes Gefühl für mich daß es ein richtiger Weg ist. In de Klinik war ich noch nicht finde aber auch nicht schlecht für dich da dort mehrere Ärzte sind und man ist nicht nur auf eine Meinung angewiessen.
    Alles gute auf deine Suche
    Grüsse an Alle
    Dadja

  10. #9
    Elke
    Gast

    Re:an Dadja

    Hallo Dadja,
    ich komme aus Essen in NRW du auch? Ich würde gerne mal wissen bei welchem Doc du warst und nun bist, habe nämlich auch schon einen Rheuma Doc hier in Essen hinter mir!!!
    Würde mich über eine Antwort freuen!!!
    Elke


    Hallo Melanie,
    leider kennen wirklich die meisten diese Arztrennerei, ich habe nach Jahren einen guten Hausarzt gefunden (dem ich schon mein Leben verdanke) ich wurde auch immer als Simulantin und was noch alles hingestellt.
    Aber nach einer Herzkatheter Untersuchung wurde ich zu einem Prof. der Internistischer Rheuma Doc ist geschickt und der stellte dann sehr schnell eine meiner vielen Diagnosen - CP - und seit her werde ich zwar behandelt habe aber trotz allem noch eine Wanderschaft hinter mir um einen Orthopäden und einen Rheumatologen zu finden die sich mit meinem Internisten auch besprechen wegen den Medis (da ich nicht alles nehmen darf) und nun hab ich seit diesem Jahr Januar endlich einen Rheuma Doc gefunden der mich sehr ernst genommen hat und auch noch einiges an Diagnosen für mich hatte. Und noch Untersuchungen laufen.
    Und das alles obwohl ich Seronegativ bin und meine Blutwerte durch die vielen Medis nicht so reagieren wie sie es wohl ohne die Medis tun würden/sollten.

    Ich drücke dir die Daumen das du auch bald, wie das Huhn das Korn, den richtigen Doc für dich findest!!!!!!
    Eins ist auf jeden Fall sicher: DU HAST EIN ANRECHT AUF EINE DIAGNOSE, auch wenn es lange dauert.

    Viele liebe Grüße Elke


    PS. Du kannst dich über diesen Arzt bei deiner Krankenkasse und auch bei der Ärztkammer beschweren. Das habe ich bei meinem letzten Rheumatologen auch gemacht und ich habe gesagt bekommen, das nur wenn sich der Patient meldet auch etwas gegen diese "Ärzt" etwas unternommen werden kann.

  11. #10
    Gretchen
    Gast

    Re:an Dadja

    Hallo Melanie,
    könnte meine Geschichte sein. War diese Woche bei einem neuen Rheumarzt (gleichzeitig Orthopäde). Alle Untersuchungen begannen aufs neue (Blut, Urin). Er meint Gelenkschmerzen kann durch vieles verursacht werden, z.B. Schilddrüse usw. Er macht einen ganz netten Eindruck. Habe in 4 Wochen neuen Termin. Werde mir vorher einen Zettel machen wo alle Wehwehchen draufstehen. Ich habe sonst echte Schwierigkeiten zu erklären, was alles mit mir los ist (Morgensteifigkeit, Schulter-,Ellenbogengelenkschmerzen, Finger usw., ständiger Muskelkater). Festgestellt hat er jedenfalls chronische Sehnscheidenentzündung im linken Arm, dass ich mich schlecht auf der Untersuchungscouch umdrehen konnte und nicht richtig in die Hocke kann. Darf jetzt auch erst mal zur KG. Mal sehem wie es weitergeht. Irgendwo wird es ja wohl Ärzte geben, die einem vielleicht weiterhelfen können. Gib bloß nicht auf. Mach ich auch nicht.
    Alles Gute
    Gretchen

  12. #11
    Constanze
    Gast

    Re:an Dadja

    Hallo Melanie,
    wie dir und vielen anderen geht es mir auch.Nicht aufgeben!Aber ich kann mitfühlen,wie das ist.Diese endlose Warterei auf neue Termine und Untersuchungen-und dann wieder nichts außer Unverschämtheiten.Kämpf dich durch,gib nicht auf!Es wundert mich nur,wieviele Idioten die Arztausbildung geschafft haben-und dann denke ich an unsere ausländischen Mitbürger,die sich nicht so gut ausdrücken können und nichts verstehen-die sind doch ganz arm dran.Vor 10 Jahren war ich wegen einem winzigen Knoten in der Brust bei einer Kapazität im Krankenhaus und hatte promt für den nächsten Tag schon einen OP-Termin.Hätte ich diesem Arzt geglaubt,liefe ich jetzt mit zwei Brüsten weniger herum!Es war aber nur eine kleine Kalkablagerung.Deswegen-such weiter wie ich auch-und viel Erfolg-und nicht gleich jedem glauben und vertrauen!Herzlichst-Constanze

  13. #12
    VerenaHH
    Gast

    Re:an Dadja

    Hallöchen.
    Da Du ja offensichtlich aus dem Großraum Hamburg bist, kann ich Dir nur empfehlen nach Hamburg ins AK Eilbek zu gehen. Die sind total auf Diagnosestellung spezialisiert. Du kannst hier im Forum noch einige Beiträge finden in welchen die wärmstens empfohlen werden. Die haben wirklich Ahnung, nehmen sich ausreichend Zeit und Du mußt nicht sehr lange auf einen Termin warten.
    Wünsche Dir viel Glück

  14. #13
    Dadja
    Gast

    an Elke

    Hallo Elke,
    Ich komme aus Oberhausen NRW. In Essen war ich zuerst beim dr. Wärisch in Altenessen, die praxis ist absolut chaotisch, du bist noch mit deinem Satz nicht fertig und der doc. ist schon in der Tür. Ich habe bei ihm auch jede Woche eine neue Diagnose bekommen. Jetzt bin ich in Rüttenscheid bei doc. Hettenkoffer er ist an der Rüttenscheider str. ist sehr genau und hört sich auch alles an und ich glaube daß ich mit ihm besse klarkomme, war erst einam da, habe nächste Woche neuen Termin. Wenn willst schreibe ich dir seine Nummer auf. Kannst dich melden.
    Schöne Grüsse Deine fast Nachbarin
    Dadja

  15. #14
    Melanie
    Gast

    Re: Recht auf Diagnose?

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    Hallo Ihr alle!
    Danke für Eure Antworten. Ich sehe, es gibt meistens Schwierigkeiten bei der Arztsuche.
    Ich habe jetzt so einiges nachgelesen, ein Recht auf eine Diagnose sowie Erklärung der Krankheit und möglichen Behandlungen ist ein PATIENTENRECHT. Leider haben davon wenig Ärzte eine Ahnung. Normalerweise müßte man bei solchen "Ärzten" auf sein Recht pochen, bekommt man es nicht: bei zuständiger Stelle beschweren. Aber ich war einfach so wütend. Außerdem fühle ich mich auch jetzt noch persönlich beleidigt. Er sagte so etwas wie: nach 2 Schwangerschaften und in meinem Alter da würde der Körper und das Bindegewebe nachlassen, da hilft nur Sport.
    Also bitte! Ich bin 33 J., habe keine Figur wie eine 16jährige, kann aber zufrieden sein. Außerdem gehen ihn doch meine Oberschenkel nichts an, darauf zielte diese Aussage nämlich deutlich ab. Ich habe aber keine Lust mich zu beschweren, was soll ich mich noch zusätzlich belasten.
    Jetzt weiß ich aber, daß ich nicht die einzige "Kranke" bin die mit Ärzten Probleme hat.
    Danke, danke...
    Ach so, habe ich doch glatt vergessen. Ich suche überall nach einem int. Rheumatologen und habe tatsächlich einen am Ort. Und das tollste ist, daß er sich für jeden Patienten 1 ganze Stunde Zeit nimmt, das sei Standart bei ihm, sagte mir die Arzthelferin. Habe demnächst dort meinen ersten Termin. Also, wenn das nicht klappt, dann AK Eilbek.
    Bis dann,
    Melanie

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