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  1. #1
    Annegret
    Gast

    Ärzte und Diagnosen

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    Obwohl ich mich nie vorgestellt habe, antwortet ihr mir immer prompt und nett.

    Jetzt meine Frage: War bei 2 Rheumatologen, und die haben, trotz gleicher Blutbefunde unterschiedliche Diagnosen gestellt.

    Einmal: ich habe gar nichts.

    Zweitens: Sklerodermie und Sjörden
    Alles was ich bisher nachgelesen habe stimmt mit Nr. 2 überein. Auch mein Hausarzt hatte diesen Verdacht.
    Jetzt gehe ich am montag ins Krankenhaus; aber dieses Diagnosen-Wirr-Warr verunsichert mich doch sehr. Ich denke mal wieder ob es der Kopf ist, der kränkelt.

    Nett wäre es, wenn mich mal jemand mit seinen Erfahrungen trösten kann.
    Übrigens fand ich Arzt 2 sehr kompetent und menschlich nett, Arzt 1 besch.....

    Liebe Grüße Annegret

  2. #2
    Pedi
    Gast

    Re: Ärzte und Diagnosen

    Hi, Annegret
    zum Trost kann ich Dir mitteilen,dass es bei mir 5 Jahre gedauert hat, bis jemand wusste was mir fehlt.Als es anfing war ich ungefähr 20 Jahre alt.Mein linker Ellenbogen tat plötzlich höllisch weh und ich konnte ihn nicht mehr ganz durchstrecken.Dann hat mir ein Orthopäde den Arm 3 Wochen eingegipst.Super Idee ohne Erfolg.Der nächste Doc wollt mich narkotisieren und mir dann den Arm brechen.Auch ne Möglichkeit von der ich allerdings Abstand genommen habe.Es folgten einige Spritzen-ohne Erfolg,.......usw.Wie du siehst liegt es sicher nicht an Dir.Es ist allerdings wie ein sechser im Lotto den richtigen Doc zu finden.Und im laufe der Jahre lässt man sich auch nicht mehr alles gefallen oder hinterfragt mehr oder informiert sich hier z.B.Man muss ja heute schon fast mit seiner eigenen Diagnose zum Doc gehen und den drauf hinweisen.
    Lass dich nicht entmutigen und such dir einen guten Doc.Ich wünsch dir alles gute und baldige Klarheit
    Hoffentlich etwas zum Trost - Pedi

  3. #3
    Emma
    Gast

    Re: Ärzte und Diagnosen

    Liebe Annegret!

    Denk bloss nie, es sei Dein Kopf, der nicht ganz richtig ist!!!
    Mein erster Rheumatologe, bei dem ich wegen massiver Schmerzen und Bewegungseinschränkungen war, hat meine Beine bewegt, eine Hyperbeweglichkeit festgestellt und meinte: "Die Finger haben sicherlich auch eine Hyperbeweglichkeit und daher kommen die Schmerzen. Gerade auch, wenn Sie eine Erkältung bekommen, kann soetwas mal passieren. Nehmen Sie einfach mal ein paar Schmerztabletten und dann geht das schon in Ordnung."
    Meine Finger hat er nie untersucht! Und die Erkältung habe ich bis heute nicht gehabt!

    Also, Kopf hoch, halt Dich tapfer und informiere Dich redlich! Ohne dieses Rheumaforum ist man den Ärzten hilflos ausgeliefert!

    Liebe Grüsse
    Emma

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  5. #4
    Melli
    Gast

    Re: Ärzte und Diagnosen

    Liebe Annegret,

    erstens, es gibt nichts, daß es nicht gibt. Zweitens, sofern Ärzte mit ihrem Latein am Ende sind, ist es grundsätzlich nach ihrer Ansicht psychosomatisch. Das habe ich zur Genüge durch. Endweder wird ein sonniges Plätzchen unter einer Palme empfohlen (da wird es wohl eng für uns Rheumis) oder mal eben ein wenig abschalten, nicht so in sich hineinhören etc. Der Nächste meinte schlicht, ich lese zuviel. Ein anderer nannte nach fünf Minuten die Diagnose. In der Klinik habe ich hochgelobte Professoren erlebt, die nur "ratlos" am Bett standen und einen Arzt im Praktikum, der die Diagnose endgültig stellen konnte, die dann von den Koryphäen bestätigt wurde.

    Laß Dich nicht irre machen. Schmerzen sind nicht objektiv feststellbar. Das reicht für den Klinikleitfaden der Ärzte nicht ...

    Menschlich findest Du alles. Der beste Rheumadoc, den ich jetzt habe, ist fachlich hochkompetent und menschlich am Ende der Negativskala.

    Kopf hoch, glaube Dir und Deinem Körper!

    Viele Grüße,
    Melli

  6. #5
    Heidi
    Gast

    Re: Ärzte und Diagnosen

    Hallo Annegret,

    Ich habe 7 Jahre auf eine Diagnose warten müssen, heute habe ich ein 2 Bandscheiben Op. hinter mir gebracht, es wurde mir eine künstliche Bandscheibe eingesetzt. Ich galt als Simulantin und psychisch krank, man nahm mich einfach nicht ernst, was natürlich stark an den Nerven zehrt. Habe 3 Rentenanträge
    gestellt, 2 ohne Erfolg, 1 mit Erfolg. Habe gegen das Versorgungsamt geklgt und habe Recht bekommen. Ich will damit sagen, gebe nie auf lasse Dir nichts gefallen, kämpfe gegen das Unrecht. Der Erfolg stellt sich danach ein!

    mfg
    Heidi

  7. #6
    Angela Kau
    Gast

    Re: Ärzte und Diagnosen

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    Hallo Annegret,
    lass dich nicht verunsichern, Ärzte sind auch nur Menschen.
    Du kennst dich am allerbesten!

    Wünsche dir viel Mut und Kraft beim Kampf gegen die Krankheit und mit den Ärzten.

    Gruß Angela

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