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Thema: Leberbiopsie

  1. #1
    Mike
    Gast

    Leberbiopsie

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    Moin, moin!
    Ich wollte wissen, ob hier jemand Erfahrungen mit einer Leberbiopsie gemacht hat!?
    Nach einigen Untersuchungen, die keine Ursache der erhöhten Leberwerte zeigen konnten, meinte der Gastroenterologe das ich eine Biopsie machen lassen soll. Auf dem Infoblatt steht drauf, das nicht selten danach Schmerzen auftreten können, jetzt frage ich mich natürlich wie stark wohl die schmerzen sein können und ob es auch schmerzfrei sein kann.

    Danke schon einmal für die Antworten und Tipps

    Gruß
    Mike

  2. #2
    nati
    Gast

    Re: Leberbiopsie

    hallo, mike

    wie schmerzhaft oder unangenehm die biopsie der leber selber ist, kann ich dir nicht sagen. ich hatte mal vor jahren eine bauchspiegelung, dass bedeutet, die haben nur nachgesehen, ob etwas nicht in ordnung ist. dabei wird luft in den bauch gepumpt, damit sich die bauchdecke etwas abhebt und die ärzte die organe besser sehen können. diese luft bleibt natürlich drin und muss sich von alleine resorbieren. meist steigt sie unter die schulterblätter und das kann sehr unangenehm sein. aber nach 2-3 tagen ist dieser spuk verschwunden.


    mfg nati

  3. #3
    Düsi
    Gast

    Re: Leberbiopsie

    Hi Mike,Eine Leberbiopsie ist angezeigt, wenn ein histologischer Befund bei der Entscheidung über die Behandlung des Patienten notwendig erscheint.

    Bei der Leberpunktion, die meist einer Therapie der chron. Hepatitis C vorangeht, wird bei örtlicher Betäubung mit einer langen Nadel von der rechten Seite in die Leber gestochen und ein wenig Lebergewebe angesaugt. Die Stelle der Punktierung sollte zumindest vorher mit einem Ultraschallgerät festgelegt werden. Diese liegt i.d.R. zwischen den unteren Rippen.



    Bei Patienten, die nicht mit einer antiviralen Therapie behandelt werden, sollte die Leberbiopsie etwa alle 3 Jahre wiederholt werden, um eine Verschlimmerung der Krankheit zu bewerten.

    Über die Notwendigkeit einer Laparoskopie zur Leberbiopsie wird viel diskutiert. Fachleute empfehlen die Laparoskopie auf jeden Fall bei Patienten, bei denen eine Zirrhose vermutet wird, diese aber noch nicht bewiesen wurde. Hier bestände bei einer sonografisch kontrollierten Punktion die Gefahr, ein Stück unveränderte Leber zu gewinnen und so eine falsche Diagnose zu stellen.
    Zur Diagnose einer Hepatitis ohne Verdacht auf Zirrhose ist eine Blindpunktion ausreichend, es läßt sich aber durchaus auch vertreten, eine Erstpunktion laparoskopisch vorzunehmen

    Leberpunktion mit CT- Ansicht
    Die Leber selbst ist schmerzunempfindlich. In ihrer Umgebung liegen allerdings viele Nerven, und so kann es auch zu Schmerzen kommen.
    Dies passiert allerdings recht selten und dauert etwa 24 Stunden an. Ein Schmerzmittel mag hier Abhilfe verschaffen.
    Es kann auch zu sog. Nachblutungen kommen, was aber recht selten der Fall ist. Der Patient sollte deswegen nach der Biopsie noch einige Stunden unter Beobachtung bleiben.
    Um dieses Risiko auszuschließen, bevorzugen manche Ärzte eben auch die Laparoskopie.

    Grüßle manuela

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  5. #4
    Sianna
    Gast

    Re: Leberbiopsie

    Hallo Mike,

    vor ein paar Jahren hatte ich auch eine Leber-Blindpunktion.
    (bed., daß vorher mit Ultraschall geschaut wird, wo die Biopsie erfolgen soll, die Punktion selber erfolgt dann "blind", ohne daß dabei per Ultraschall oder CT / Röntgen geschaut wird, wo gestochen wird. Ist die häufugste Methode)
    Ähm, ehrlich gesagt tat das ganz schön weh. Bin sonst echt nicht zimperlich ! Der Dr, mußte, trotz großer Erfahrung mehrmals stechen......... Und hinter bekam ich starke Schmerzen, was wohl häufiger vorkommt... Du kannst Dir aber auch vorher was geben lassen ! Dormicum z.B., dann bekommst Du nicht viel mit.
    Laß aber vorher noch mal abklären, ob das echt notwendig ist, ob nicht ein Medikament an den erhöhten Werten Schuld sein kann ?
    Sind denn Auffälligkeiten im CT oder Ultraschall zu sehen ??
    Oder hast Du Antikörper, die es bei Kollagenosen mit Leberbeteiligung z.B. gibt ????????????

    Ich drücke fest die Daumen, daß Du drumherum kommst !!
    Und wenn es sein muß, hoffe ich, daß es nicht zu heftig wird !
    Liebe Grüße,
    Sianna

  6. #5
    klaudo
    Gast

    Re: Leberbiopsie

    Hallo Mike,

    ich hatte vor 25 Jahren (es gab noch keine Sonografie und dgl.) eine Leberbiopsie. Ich habe einen kleinen Einstich gespürt, sonst nichts.
    Auch keine Schmerzen danach, ich bekam für ca. 2 Stunden einen Sandsack auf den Bauch.
    Die erforderliche Luft kann man auch nach Beendigung der Biopsie -bis auf einen kleinen Rest- absaugen.

    Klaudo

  7. #6
    Uschi
    Gast

    Re: Leberbiopsie

    Was für Medikamente nimmst du denn auf Dauer? Bei meiner Freundin traten extreme Leberwerte ein, nachdem sie viele Monate bestimmte Medis eingenommen hatte gegen alle Arten von Schmerzen in den Knochen und gegen schwere Hüftprobleme.

    Vielleicht ist hier eine Ursache zu finden?

    Lass das auch mal checken, ok?

  8. #7
    Mike
    Gast

    Re: Leberbiopsie

    Moin!
    Ich nehme keine Medikamente zu mir, habe keinen Alkohol getrunken und auch keinen Stress und auch keine nachweisbaren Krankheiten, ausser halt cP.

    Danke schonmal an die die geantwortet haben und wie ich es lesen konnte hat es früher eigentlich nicht wehgetan. Das muntert ein wenig auf :-) Es dürfen aber ruhig noch mehr Erfahrungen geschrieben werden :-)

    Gruß
    Mike

    Immer nur lächeln

  9. #8
    Delia
    Gast

    Re: Leberbiopsie

    Hi Mike,

    bei mir wurde vor ca. 2 Jahren eine Leberpunktion gemacht, weil meine Leberwerte auch sehr hoch waren und es keine Erklärung dafür gab (ähnlich wie bei dir - kein Alkohol, keine Tabletten o.ä.). Anhand des Gewebes wurden dann Antikörper gegen glatte Muskulatur nachgewiesen (die vorher schon im Blutbild erkennbar waren), welche auf eine Autoimmunhepatitis schließen lassen.
    Die Punktion diente dem Nachweis, daß es tatsächlich so ist - was sich dann auch bestätigt hat.

    Der Eingriff als solches ist nicht schlimm. Davon habe ich kaum etwas gemerkt. Du liegst nur hinterher auf so einer Art Steinsack - an der Stelle, an der die Punktion vorgenommen wurde - damit keine Nachblutung ensteht. Aber das ist OK.
    Bei mir wurde an 3 Stellen punktiert. Wenn nur eine Gewebeprobe von einer Stelle entnommen wird, kann es sein, daß das Gewebe genau an der Stelle OK ist, aber an einer anderen nicht (kann sein, muß aber nicht).
    Habe aber nach Gesprächen mit mehreren Leuten festgestellt, daß es in den Kliniken unterschiedlich praktiziert wird.

    Also, laß´ dich nicht entmutigen! ;-))
    Lieben Gruß,
    Delia

  10. #9
    sabine
    Gast

    Re: Leberbiopsie

    Hallo Delia,
    bei mir sind auch Autoantikörper gegen glatte Muskulatur nachgewiesen worden, bei mir hieß es aber immer, das hätte nix zu sagen, dabei habe ich auch leicht erhöhte Leberwerte. Wie wird die Hepatitis denn bei Dir "bekämpft" und was für eine rheunatische Erkrankung hast Du?
    Gruß Sabine

  11. #10
    sabine
    Gast

    Re: Leberbiopsie

    Hallo Delia,
    bei mir sind auch Autoantikörper gegen glatte Muskulatur nachgewiesen worden, bei mir hieß es aber immer, das hätte nix zu sagen, dabei habe ich auch leicht erhöhte Leberwerte. Wie wird die Hepatitis denn bei Dir "bekämpft" und was für eine rheunatische Erkrankung hast Du?
    Gruß Sabine

  12. #11
    simi
    Gast

    Re: Leberbiopsie

    hallo delia und sabine,
    ich hab mit interesse euer posting gelesen.habe selber hepatitis c und vor 3 jahren eine leberpunktion gemacht mit gutem resultat.
    ich nehme seit 2 monaten zum enbrel jetzt arava und einer meiner leberwerte hat sich ungesund erhöht ( G.P.T.=38, normwert :unter 31 ).
    jetzt habe ich beschlossen, eine interferon-ribavirin therapie zu machen. wie verträgt diese sich mit anti-rheuma. mitteln??
    macht ihr diese auch???welches sind die resultate???
    bin gespannt auf eure antworten und würde mich über einen erfahrungsaustausch freuen.
    ( hab übrigens cp seit fast 10 jahren ).
    an alles : alles gute und liebe und nicht vergessen : der frühling hat angefangen...!!!!!
    simi

  13. #12
    Delia
    Gast

    Re: Leberbiopsie

    Hi Sabine,

    sorry, die späte Antwort. Habe eben erst wieder reingeschaut. ;-)

    Bis jetzt werde ich noch gar nicht mit Medikamenten behandelt. Eigentlich wird bei der Autoimmunhep mit einer Cortison Therapie begonnen. Bin ich bis jetzt drumherum gekommen. Die Aussicht darauf finde ich nicht so prickelnd...
    Die Werte sind mal schlechter, dann mal wieder besser - immer unterschiedlich - obwohl ich überhaupt keinen Alkohol trinke, nichts fettiges esse und mich zur Zeit nur von Reis, Kartoffeln, Gemüse und Vollkornbrot ernähre. Obst und Salat, Weizenmehl und einige Sachen mehr vertrage ich nicht.
    Meine Werte sind gammaGT 178, GPT bei 40.
    Nehme Zink und Selen und bekomme Vitamin B-Infusionen, wenn ich mich wieder so schlapp fühle.
    Wie sind denn deine Werte? Hast du irgendwelche Beschwerden?

    Lieben Gruß,
    Delia

  14. #13
    Delia
    Gast

    Re: Leberbiopsie

    Hi Simi,

    ich weiß leider nicht, wie sich Inferon mit Anti-Rheumamitteln verträgt. Eine Bekannte von mir hat vor einigen Jahren auch eine Inteferon Therapie gemacht - sie war nicht so begeistert. Aber ich kann sie gerne nochmal nach ihren Erfahrungen fragen und dir bescheid geben.

    Wie kommst du denn mit den Medikamenten, die du nimmst zurecht?
    Hattest du da Nebenwirkungen?
    Und waren deine Werte in den letzten 3 Jahren im Normbereich und sind jetzt erst wieder höher geworden? Hmmmmm - blöd!!

    Du hast völlig recht: laßt uns den Frühling genießen!!!! ;-))

    Liebe Grüße,
    Delia

  15. #14
    Düsi
    Gast

    Re: Leberbiopsie

    Hi Delia,
    habe seit sechs Jahren erhöhte Leberwerte obwohl ich keinen Alkohol trinke,
    meine Ärzte hat es aber bisher einen Scheiß interresiert.
    Keiner kann oder will mir sagen woher die erhöhten Werte kommen.
    Gibt es da einen bestimmten Marker ob meine Leber krank ist.
    Danke für eine Antwort
    Grüßle Manuela

  16. #15
    Delia
    Gast

    Re: Leberbiopsie

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    Hi Manuela,

    wie hoch sind denn deine Werte? Läßt du sie regelmäßig checken?
    Für erhöhte Werte kann es verschiedene Gründe haben und auch verschiedene Krankheiten.
    Ich habe meinen Arzt damals alle erdenklichen Tests und Untersuchen machen lassen, bis schließlich die Antikörper gefunden wurden, die auf Autoimmunhepatitis geschlossen haben.
    Aber wie gesagt: es kann -zig Gründe haben...
    Laß´ nicht locker bei deinen Ärzten; schließlich ist es ihr Job
    und deine Gesundheit!

    Alles Gute!
    Schöne Feiertage,
    lieben Gruß,
    Delia

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