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  1. #1
    Alien
    Gast

    Dr. Langer und alle Anderen!!

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    Hi!!

    Ich hab da eine, vielleicht ungewöhnliche, Frage. Meine "Fastschwiegermutter" hat Weichteilrheuma im ganzen Körper. Mitlerweile hat sie durch die ganzen Medikamente sehr große Magenprobleme. Ihr Hausarzt wartet praktisch jeden Tag darauf das es einen Magendurchbruch gibt!! Also es ist wirklich jeden Tag schlimmer!!
    Jetzt meine Frage: Ich habe gehört das man eine gewisse Menge Koks als Eigenverbrauch erlaubt ist. Ist das nicht vielleicht besser die Schmerztabletten einmal auszusetzten und den Magen sich mal regenerieren zu lassen?? In der Zeit könnte man ja Koks nehmen? Sorry wenn sich das doof anhört, aber ich weiss nicht ob das was bringt?? Ich hab noch nie gekokst und das muss ich auch lieber nicht selber testen!!

    Danke für alle Antworten!!!

    Alien

  2. #2
    Angie
    Gast

    Re: Dr. Langer und alle Anderen!!

    Hallo Alien,
    sorry, ich bin nicht DocL., aber bezüglich Koks will ich Dir folgendes sagen: Ich habe nicht nur einen Menschen erlebt, der daran physisch wie psychisch zum Krüppel wurde. Koksen ist garantiert nicht die Lösung. Vielleicht hilft ihr Cortison? Ist auch nicht der Hit, aber für mich war das Einsetzen der Wirkung, als hätte mir jemand ein neues Leben geschenkt.
    Grüße aus Tirol von Angie

  3. #3
    FrankHH
    Gast

    Re: Dr. Langer und alle Anderen!!

    Na, na, DocL wird sich wohl nicht dazu positiv äußern. Und Angie muß ich definitiv wiedersprechen. Ich weiß nicht was sie für Leute kennt aber an Koks bei normalen Gebrauch wird wohl niemand psychisch oder pysisch kaputt gehen. Da hab ich schon Leute gesehen die unter Cortison, NSAR und Antideprissiva den Löffel abgegeben haben. Angeblich ist die Aufklärung in Germany immer noch schlecht über Cannabis und alle bringen es als Einstiegsdroge mit Heroin in Verbindung. Wenn man sich mal mit der Wirkung und den Risiken vertraut und bekannt gemacht hat erklärt sich das von selbst. Ne Flasche Whisky ist meiner Meinung nach deutlich schlimmer. Und Cortison, ich bitte Dich Angie und ich will Dir da nicht zu nahe treten. Sicher ist Cortison richtig eingesetzt ein gutes Medikament aber in seinen Nebenwikungen gegenüber Koks geradezu eine Atombombe.
    Ob Koksen bei Schmerzen hilft muß jeder einfach mal selbst ausprobieren. Sicher ist auch Koks nicht auf Dauer zu empfehlen.
    Auf jedenfall entspannt es in der richtigen Dosis.

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  5. #4
    Emma
    Gast

    Re: Dr. Langer und alle Anderen!!

    Hi Alien!

    Zu Koks kann ich Dir auch nichts sagen, aber ich habe Kollagenose und Vaskulitis, grob gesagt auch Weichteilrheuma, und mir hilft Cortison bereits in einer Dosierung von 7 - 8mg pro Tag. Obwohl ich auch einen sehr empfindlichen Magen habe, ist es für mich kein Problem. Falls sie noch kein Cortison nimmt, ist es auf jeden Fall eine Möglichkeit.

    Viele Grüsse
    Emma

  6. #5
    Miranda
    Gast

    Re: Dr. Langer und alle Anderen!!

    Hallo,

    zum Thema KOKS kann ich nichts sagen. Nur hätt ich einen Vorschlag, der vielleicht weiterhelfen könnte.

    Wenn der Magen Deiner "Schwiegermama" wieder einigermaßen in Ordnung ist, dann kann die Mediakamentengabe auch über andere Medikamente erfolgen.

    Ich selbst habe ebf. Fibro und habe ebf. einen recht empfindlichen Magen. Seit ca. 2 Jahren bin ich auf regelmässige Medikamenteneinnahme eingestellt und habe recht gute Erfahrungen gemacht. Es gibt Medikamente, die KEINE Sucht hervorrufen und trotzdem helfen können.

    Ich schlage vor, einen Schmerzarzt aufzusuchen. Findet man in jedem größeren Krankenhaus.

    Meine Medikation ist folgende: 4x100mg Tramal long (ein "neuartiges" Schmerzmittel ohne Suchtgefahr, retard-Tabletten - Wirkstoffabgabe über 12h), 1x25g Saroten (Amitryptilin - wirkt direkt aufs Schmerzzentrum und hemmt den Transport von Schmerzinformationen ans Gehirn), 1x10g Bisogamma (wirkt gegen Kreislaufstörungen, Bluthochdruck - der bei mir allerdings von den beiden vorausgegangenen Medikamenten herrührt).

    Zusammenfassend folgendes: Mir gehts seither wirklich etwas besser. Natürlich muß man eine gewisse "Umstellungszeit" in Kauf nehmen. Doch denke ich, daß sich der Aufwand lohnt.

    Diese Medikation wurde auch von der "Rheuma-Klinik Bad Säckingen" für gut befunden. (Bad Säckingen ist das führende Haus in Sachen Fibro/ Weichteilrheuma)

    Ich hoff, ich konnt etwas weiterhelfen.

    Miranda

  7. #6
    Hannes
    Gast

    Re: Dr. Langer und alle Anderen!!

    Hi!!

    >Ich habe gehört das man eine gewisse Menge Koks als Eigenverbrauch erlaubt ist.<
    Das habe ich noch nicht gehört. Meines Wissens ist es nicht einmal eine Ordnungswidrigkeit, sondern eine Straftat.
    >Ist das nicht vielleicht besser die Schmerztabletten einmal auszusetzten und den Magen sich mal regenerieren zu lassen??<
    Ausser bei intravenöser Injektion landet auch das Koka im Magen, z.B. mit den Sekreten der Nasenschleimhaut (Nase schnaufen ist aus Kostengründen tabu!!!). Die beigefügten Streckmittel sind unbekannter Herkunft und sicher nicht unter dem Aspekt der Magenfreundlichkeit ausgewählt, sondern auch stark reizend. Wenn Du es nicht gerade von einem gewissenhaften Apotheker kaufst, weisst Du einfach nicht, was denn wohl die ca. 80% sonstigen Bestandteile sein könnten. Und ein gewissenhafter Apotheker wird es Dir wohl nicht verkaufen.
    >In der Zeit könnte man ja Koks nehmen?<
    Die Suchtrezeptoren, die im Hirn andocken, sind vergleichbar mit denen des Nikotins - nur um einiges heftiger. Aber wie wir wissen, kann sich jeder Raucher ja auch sofort von seiner Sucht trennen.
    >Sorry wenn sich das doof anhört,<
    Sorry wenn es sich noch döfer anhört, da wäre sie tatsächlich mit einem Opiat besser bedient. Und darüber lässt sich mit jedem Medizinmann diskutieren - auf legaler Ebene.

    Gruss,

    Hannes

  8. #7
    Uschi
    Gast

    Re: Dr. Langer und alle Anderen!!

    Hallo,

    was für eine Thematik. Wenn schon, dann Kanabis - und auch das ist bei uns leider verboten, wird aber in den pharmazeutischen Unternehmen schon getestet als Medikament.

    Also bitte, Leute - Koks! Das ist schon ein Hammer. Meine Mutter nimmt verordnete Opiate gegen Nervenschmerzen und wenn ich mir ansehe, wie sie sich psychisch und physisch verändert - nein, Danke. Dann lieber mein Rheuma, da bin ich zumindest klar im Kopf und Herr meiner eigenen Sinne.

    Der Schwiegermama alles Gute und es gibt sicherlich gute Schmerztherapien, die auch ihr helfen - ohne Rauschgift.

    Gruss aus KA

  9. #8
    Jutta Norden
    Gast

    Arzt wechseln !!!!!!!!!!!!!!!!!

    Hallo Alien,

    ich denke auch, dass es Deiner Schwiegermtter mehr bringt, wenn Sie einer Schmerztherapie bekommt. Noch besser wäre es das Sie mal den Arzt wechselt, denn wo kommt wir da denn hin, wenn der Arzt nur noch darauf wartet das der Magen nicht mehr kann. Das ist ne Sache des Arztes das zu verhindern und nicht darauf warten.
    Kopfschüttelnde Grüße Jutta

  10. #9
    VerenaHH
    Gast

    Re: Arzt wechseln !!!!!!!!!!!!!!!!!

    Ich vermute stark dass Alien Koks mit Gras,(cannabis) verwechselt hat. Geb doch einfach mal das Wort Canabis in eine Suchmaschine ein und informiere Dich. In vielen Ländern ist es inzwischen legalisiert. In der Schweiz wird inzwischen nach Wegen gesucht es richtig als Medikament einzusetzen. Es gab noch nie Tote, durch Überdosierung oder etwas derartiges. Es wird eingesetzt bei z. B. Spastiker, da seine Muskelentspannende Wirkung angenehm und Nebenwirkungsfrei ist. Ebenso wirkt es als Schmerzmittel in bestimmten Bereichen. Aber am besten selbst auf entsprechenden Seiten informieren, der Laie denkt sonst immer "aha das muß ein süchtiger sein" und das ist totaler Quatsch.
    Viel Glück und Spass beim Lesen

  11. #10
    Angie
    Gast

    Re: Koksen ruiniert nicht?

    Hallo Frank,
    der Ex-Partner meiner jüngsten Schwester und Vater eines Neffen von mir hat sich und seine Partnerschaft durch Koksen kaputtgemacht. Er hatte sich damit vor allem aufgeputscht und ist heute ein bedauernswerter seelischer und körperlicher Krüppel. Sorry, und er ist nicht der Einzige, dessen Koks-Karriere ich mitverfolgen durfte. Habe lange in der City von Berlin gelebt, wo sich die Drogenszene direkt vor unserer Haustür abgespielt hatte.Ich weiß also, wovon ich schreibe.
    Ich selbst nehme Cortison, hat auch Nebenwirkungen, keine Frage, hatte mir aber fast von einem Tag zum nächsten die unerträglichen Schmerzen genommen (und war auch eine diagnostische Hilfestellung, da ich bislang seronegativ war).
    Grüße aus Tirol von Angie

  12. #11
    Angie
    Gast

    Re: Arzt wechseln !!!!!!!!!!!!!!!!!

    Hallo Verena,
    das mit der Verwechslung von Kokain und Cannabis könnte ich mir auch vorstellen. Cannabis ist mit Sicherheit "gesünder" als so manches ärztlich verordnete Schmerzmittel. Nichtsdestotrotz gehört die Frau in die Betreuung eines erfahrenen Spezialisten.
    Grüßle aus Tirol von Angie

  13. #12
    Angie
    Gast

    Re: Dr. Langer und alle Anderen!!

    Öhm, kleiner Nachschlag:
    Koks ist Kokain, Cannabis ist Gras bzw. Haschisch. Ich will Dir auch nicht zu nahe treten: Sind zwei völlig unterschiedliche Stoffe mit unterschiedlichen Wirkungen.
    Und zum Cortison: Klar ist das nicht der Hit. Aber ich habe auch kein Fibro oder irgendein Weichteilrheuma, sondern cP. Die Schmerzen im akuten Schub, der lange andauern kann, sind schlimmer als bei einem Knochenbruch. Und auch da schreibe ich aus Erfahrung: Mein letzter Knochenbrecher liegt nämlich grad mal wenige Monate zurück. Was Cortison bedeutet, weiß ich selbst (bin ja net komplett blöd), aber wenn selbst Tramal (und auch Cannabis) nimmer hilft, akzeptiert man halt auch sowas und lebt mit den Nebenwirkungen.
    Servus aus Österreich von
    Angie

  14. #13
    Marie
    Gast

    Re: Dr. Langer und alle Anderen!!

    Hallo Uschi,

    wie hat sich Deine Mutter wegen der Opiate verändert? Du schreibt psychisch und physisch, aber wie sieht das konget aus? Bei mir sollen auch Opiate eingesetzt werden, darum interessieren mich diese Veränderungen.

    Liebe Grüße,
    Marie

  15. #14
    Uschi
    Gast

    Re: Dr. Langer und alle Anderen!!

    Hallo, Marie.

    Sorry, komme erst jetzt zum lesen. Also, meine Mutter war immer eine aufgeschlossene, helle, geistig sehr rege und aktive Frau, die das Leben im Griff hatte. Sie ist nun 82 Jahre - in der kurzen Zeit des Opiates hat sie geistig das Stadium von frühem Alzheimer; ihre Angstanfälle sind schon fast panisch; man kann sie nicht mehr alleine lassen, überall sieht sie Gefahren und sie ist körperlich sehr reduziert geworden, Appetit und Hunger haben sich um mehr als 30% reduziert (und sie war ein guter Esser, so wie ich) und ihr allgemeines Interesse am Leben ist unter den Gefrierpunkt.

    Meine Mutter gleicht in ihrem Allgemeinzustand mehr einer 10 Jahre älteren Frau und der behandelnde Schmerzarzt bestätigt mir auch diese Veränderungen. Depressionen, die sicherlich auch im Alter kommen, herrschen vor und ich fange an, mir Sorgen zu machen, wie das weitergehen soll.

    Es mag sein, daß du in jüngerem Alter bessere Chancen hast, aber hast du dir mal die Opianer in Asien angesehen? Genau das meine ich und leider helfen meiner Ma diese Medis auch nur bedingt. Ich wünschte, es wäre anders.

    Dir wünsche ich einen aufgeklärten Arzt, viel Glück und alles alles Gute.

    Uschi

  16. #15
    Angie
    Gast

    Re: Dr. Langer und alle Anderen!!

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    Hallo Frank,
    kein Kommentar mehr???
    Grüße von Angie

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