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  1. #1
    Petra
    Gast

    Fibromyalgie Diagnose falsch ?

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    Hallo Leidensgenossen,
    bin seit Jahren beim Orthopäden wegen Spondylarthrose der HWS und LWS, Arthrosen beider Handgelenke, beider Schultergelenke und beider Kniegelenke in Behandlung außerdem habe ich Osteochondrose. Weil ich aber innerhalb von einem halben Jahr
    5 extreme Schmerzschübe bekam schickte mich dieser zum Rheumatologen. Ich bekam aber von dem Orthopäden noch Cortision
    5 mg täglich verschrieben, welches ich bis zum Termin zum Rheumatologen schon 9 Tage genommen hatte. Dieser nahm Blut ab
    welches in Ordnung war. Er drückte mir auf alle T.-Punkte und
    stellte die Diagnose Fibromyalgie.
    Sehr seltsam finde ich aber, dass jetzt nach 15 Tagen Cortision-Einnahme meine Schmerzen wieder auf den Normalzustand zurückgegangen sind und das selbst der Gelenkerguss li. Handgelenk fast weg ist. Da ich leider auf Rheumamittel allergisch reagiere kann ich nur Cortision nehmen, jetzt soll ich dieses absetzen und Novoprotect nehmen.
    Da ich aber gelesen habe, dass kein Cortision hilft bei dieser
    Krankheit, möchte ich gern wissen was ihr dazu meint.
    Vielen Dank für eure Hilfe.

  2. #2
    Steffi
    Gast

    Re: Fibromyalgie Diagnose falsch ?

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    Hi Petra,

    die Diagnose Fibromyalgie gab es bei mir auch mal. Ganz zu Anfang als ich immer Schmerzen hatte und keiner irgendetwas feststellen konnte. Heute bin ich schlauer. Ich weiss heute, dass ich einen Anitkörper-negativen Lupus habe. Deshalb hat das auch niemand festgestellt, da man das durch Blutuntersuchungen nicht festmachen kann. Erst als ich einen Arzt traf der sich ziemlich gut mit dem Ganzen auskennt, wurden speziellere Untersuchungen gemacht ( Beispiel Organbiopsien ). So wurde der Lupus erkannt. Meine Blutwerte sind nach wie vor relativ normal, ausser leichten Entzündungswerten, die die Ärzte früher immer auf einen angeblich gerade vorhandenen Infekt geschoben haben.

    Da ich ca. 3 Jahre gar nicht bzw. falsch behandelt wurde, hatte ich zum Zeitpunkt der Diagnosestellung bereits einen beidseitigen chronischen Nierenschaden, der nicht mehr zu beheben ist.

    Kortison kann bei Fibromyalgie nicht helfen. Was auch logisch ist, wenn man bedenkt, dass Kortison ein Entzündungshemmer ist und sich bei der Fibro keinerlei Entzündungen abspielen. Da Dir das Kortison aber hilft ist anzunehmen, dass sich vielleicht doch entzündliche Prozesse in Deinem Körper befinden, die vielleicht nicht unbedingt zu Veränderungen in den Blutwerten führen, weil sie sich vielleicht nicht so sehr heftig bemerkbar machen. So war das bei mir am Anfang auch. Auch heute verschwinden die Entzündungsparameter immer mal wieder. Ich habe manchmal das Gefühl, Fibromyalgie ist manchmal eine Verzweiflungsdiagnose der Ärzte weil sie sich einfach nicht genug auskennen und nicht weiterkommen. Es gibt auch Ärzte die der Meinung sind, es gäbe keinen AK-negativen Lupus. Das stimmt aber nicht.

    Es gibt im Übrigen auch eine "sekundäre" Fibromyalgie, die zusammen mit einer weiteren rheumatischen Erkrankung auftritt. So zum Beispiel auch bei Lupus.

    Lass Dich nicht unterkriegen und geh vielleicht noch zu einem zweiten Arzt. Sag ihm dann dass das Kortison Dir hilft usw., dann wirst Du weitersehen.

    Viel Glück und berichte doch später mal...

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