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Thema: Diagnose

  1. #1
    Ninchen
    Gast

    Diagnose

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    Hsllo liebe Leute im Forum,

    nachdem ich seit 3 Tagen hier am lesen bin, habe ich mich entschieden mir meine Sorgen auch mal von der Seele zu schreiben.

    Als erstes zu meiner Geschichte:

    Im Februar 95 bin ich mit starken Schmerzen in eine Ambulanz gefahren wo man vermutete das ich einen Bandscheibenvorfall hätte. Während man mich zur Röntgendiagnostic überwies, veranlasste mein Hausarzt(Internist)paralell eine Laboruntersuchung meines Blutes weil er Verdacht auf Borelliose hatte. Siehe da mein Bfund war heftigst positiv. Gleichzeitig erfuhr ich das ich Schwanger bin. Icvh wurde dann mit einer infusionstherapie (rocephin, was damals ganz neu war) behandelt und alles war gut.
    Im Jahr 98 bekam ich plötzliche unerklärliche Rückenschmerzen die mit irgendwlchen Depotspritzen behandelt wurden. Danach ging es mir wieder gut.
    99 bekam ich dann heftige Schmerzen im linken Knie und als ich von einem Urlaub an der Nordsee zurückkam hatte ich plötzlich Tennisball große Schwellungen der Sprunggelenke. Man schickte mich zum Neurologen und dort stellte man fest das die Nervleitung in meinen Beinen mehr als schlecht war. Der Neurologe machte eine Lumbalpunktion bei der er feststellte das meine Zellzahl gefährlich hoch war...aber sonst kam nix raus. Daraufhin vermutete er das die Borelliose immernoch(wieder?) aktiv ist und behandelte mich wieder mit Rocephin- Infusion. Zusätzlich gab er mir hochgradigdosiertes Kortison in die Infusion. Ich fühlte mich pudelwohl. 6 Monate später kamen die Schmerzen diesmal noch verstärkter zurück. Zusätzlich hatte ich starke Missempfindungen in der linken Gesichtshälfte. Ernet Lumbalpunktion und siehe da, meine Zellzahl war immernoch wirklich stark erhöht(48 Drittelzellen). Da mein Neurologe gerade auf einer Vorlesung war auf der er hörte das eine Borelliose mit Rocephin auf jedenfall geheilt wird, war er nicht mehr bereit sich näher mit mir zu befassen und meinte ich solle zum Psychiater gehen da er sich wohl geirrt hätte. Meine damalige Hausärztin machte seit 2 Jahren in regelmäßigen Abständen großes Labor mit meinem Blut und äußerte sich auf einmal sehr besorgt das meine Eosinophile seit 2 Jahren Grenzwertig waren. Daraufhin überwies sie mich zum Hämatologen der mich Blutmäßig auf den Kopf stellte. Zu der Zeit waren meine Schmerzen schon fast ständig und sehr stark..ausgebreitet mittlerweile auch auf die Finger und Handgelenke. Er fand laut seiner Aussage nichts bis auf das ich wohl ml Yersinien hatte. Zusätzlich wurde ein Sintigram angeordnet und auch ein MRT mit Kontrastmittel für den Kopf. Das MRT ergab das ich einen kleinen weißen Fleck in der rechten Gehirnhälfte hätte, der aber nicht mehr aktiv sei und man daran nur erkennen könnte das ich "irgendwann mal" eine starke entzündung des ZNS gehabt hätte. Da mein Allgemeinzustand immer schlechter wurde veranlasste meine Hausärztin eine Überweisung zur DKD in Wiesbaden, von denen ich gerade meine Befunde bekam. Raus kam wieder NIX, auser das ich HLA-B27 träger bin, multiple Artralgien hätte. Borelliose wurde entgültig ausgeschlossen ebenso wie ankylosierenden Spondylitis oder Spondylartritis. Auch Ankylopoetica würde nicht vorliegen. Allerdings wären reaktive Artriden nicht auszuschließen. Ebenso ein sehr deutlicher IgG Defizit.
    Empfehlung Psychiater!!
    Mir geht es immer schlechter (ich nehme Valoron) und werde bald wahnsinnig was die in der DKD nicht interessiert hat.
    Zum Psychiater sei noch gesagt das ich eine sehr starke Persönlichkeit besitze, einen Job habe den ich liebe und in der Beziehung und auch mit den Kindern keinerlei Probleme vorliegen.

    Bin ich wahnsinnig? Vielleicht ein Hypochonder?

    Edwina

  2. #2
    sabine
    Gast

    Re: Diagnose

    Hey,

    Du bist weder wahnsinnig noch ein Hypochonder. Hast Du Dich mal bei einem Rheumatologen vorgestellt oder warst Du nur beim Neurologen? Und die Borreliose solltest Du auch weiterverfolgen, vielleicht liegt ja bei Dir doch ein Infekt vor. Falls Du die Internet-Seite noch nicht kennst: www.zeckenbiss-borreliose.de., vielleicht helfen Dir da ja einige Informationen weiter. Und bleibe hartnäckig bei den Ärzten, auch wenn es schwerfällt. Du brauchst aber eine vernünftige Diagnose, es gibt leider viele Ärzte, die vorschnell auf den Psychiater verweisen, wenn sie nicht weiterwissen.
    Gruß Sabine

  3. #3
    danny
    Gast

    Re: Diagnose

    liebe edwina,

    ich bin entsetzt!!!!! zum psychater schicken, das fällt denen wohl immer dann ein, wenn sie mit ihrem latein am ende sind!!
    WOZU STUDIEREN DIE LEUTE EIGENTLICH MEDIZIN???

    ich denke, nein ich bin mir sicher, dass du kein hypochonder bist, denn es ist ja auch im blut bewiesen, dass da was mit dir nicht stimmt! wahnsinnig? ja vielleicht vor schmerzen, das kann ich mir gut vorstellen!!!

    ich möchte dir nur den rat geben, weiter am ball zu bleiben mit der ärzte-suche! lass dir nur nix einreden (psychisch krank oder so). ich hoffe, dass du bald einen seriösen arzt findest, der dir helfen kann.

    warst du schon beim rheumatologen??

    edwina, ich wünsche dir alles erdenklich gute und viel glück, dass du bald einen guten doc findest! lass dich bloss nicht unterkriegen!!!!!!!!!!!!

    schmerzfreies wochenende

    lg
    danny

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  5. #4
    Eva
    Gast

    Re: Diagnose

    Hallo Edwina,

    auch ich kann mich meinen Vorrednerinnen nur anschließen: Du bis weder ein Hypochonder noch psychisch krank! Suche Dir einen Rheumatologen, der Dich eingehend untersucht.

    Bei mir hat es auch zwei Jahre gedauert, bis dann endlich ein Internist herausgefunden hat, das ich am Sharp-Syndrom leide. Bin auch von einem Arzt zum anderen gelaufen, die mich alle als "gesund" wieder nach Hause geschickt haben.

    Laß Dich nicht unterkriegen! Nur Du weißt, wo es wann in Deinem Körper weh tut!

    Alles Gute Gruß Eva

  6. #5
    Uschi
    Gast

    Re: Diagnose

    Hallo Edwina,

    ich weiss leider nicht, wo du wohnst, aber ich würde dir empfehlen mal ganz unbedingt die Rheumaklinik hier in Baden-Baden, Süddt., aufzusuchen. Die haben ganz souveräne Ärzte und ich habe hier in Karlsruhe eine echte Kapazität als Rheumatologe, den man mir bereits in den USA ans Herz legte, so bekannt ist er: Dr. A. Lauffer.

    Als ich Anfang der 90er grundlose Beschwerden in den Füssen (Ferse) und Händen bekam, schickte mich mein Orthopäde (!) gleich nach Baden-Baden, einfach so. Und die haben mich ambulant untersucht und der damalige Chefarzt, Prof. Lämmle, hat mir gesagt, daß ich sehrwohl Rheuma hätte, es aber leider unter-schwellig liegt und mich an Dr. Lauffer ebenfalls überwiesen. Gott sei dank - denn trotz der ersten schweren Schübe habe ich heute kaum noch Probleme.

    Man hat mich gründlichst untersucht, mich sofort in die Rente geschickt und dann mit dieser Ruhe, mit viel guten Medis und einer exakten Einstellung der Medis auf mich, nicht auf die Krankheit, erreicht, daß ich wieder arbeiten kann, relativ fit bin und mit einem unteren Wert durchs Leben gehe.

    Psychiater sind ok, aber nur dann, wenn sie zur Therapie gehören. Vielleicht hast du einen guten "Hausarzt" in der Nähe, der sich auf Rheuma spezialisiert hat. Die sind oft besser, als die Internisten oder Spezialisten.

    Man kann immer nur seine eigenen Erfahrungen weitergeben - lass es dir durch den Kopf gehen. Falls du mehr wissen willst, dann schreib mir einfach: moorhexe@gofeminin.de

    Alles Gute und viel viel Kraft wünsche ich dir. Uschi

  7. #6
    ddeMehlinger
    Gast

    Re: Diagnose

    Hallo Edwina,

    versuch mal, hierüber einen Behandler zu finden:

    www.rzrm.de .

    Die von Uschi angesprochene Einrichtung ist aber auch gut.


    ALCO

  8. #7
    VerenaHH
    Gast

    Re: Diagnose

    Auch ich schließe mich meinen Vorrednern an. Wird Dir zwar nicht helfen, aber ein Fibromyalgie hat im Durchschnitt seine Krankheit sieben Jahre bevor ein Arzt die richtige Diagnose stellt. Also geb nicht auf, lass nicht locker, laß Dir keinen Psychomist einreden. Wobei eine Psychotherapie auch gut sein kann, wenn man gar keine Erkrankung hat und sich fit fühlt. Nimm den Therapeuten dafür, Deinen Frust über die anderen Docs los zu werden. :-)
    Ich wünsche Dir ganz viel Glück bei der Arztsuche und wenig Schmerzen.

  9. #8
    Tanja
    Gast

    Re: Diagnose

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    Hallo,
    bei mir wurde vor circa 5 Jahren dieselbe Diagnose gestellt.
    Ich konnte mich plötzlich nicht mehr bewegen , hatte Schwellungen an diversen Gelenken und lag 3 Monate im Krankenhaus. Dieser erste Schub ging ohne bleibende Schäden nach circa 1. Jahr zurück.
    Vor 2. Jahren bekam ich den nächsten Schub wieder HLAB 27 positiv aber ohne mir den Namen eines richtigen Krankheitsbildes nennen zu können . Den 2. Schub bekam ich Dank einer Heilpraktikerin und einer sehr strengen Diät nach ca. 6 Monaten in den Griff.
    Jetzt bin ich im dritten Monat schwanger und habe Angst mein Kind zu schädigen.

    Liebe Grüsse Tanja (27 Jahre)

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