Ergebnis 1 bis 9 von 9
  1. #1
    Katja
    Gast

    Ernährung Speiseplan Umstellung

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    Hallo,

    ich bin 27 Jahre alt und habe seit 10 Monaten cP. Ich habe eine Frage zum Thema Ernährung, welches auch schon öfter im Forum angesprochen wurde. Mich würde intessieren, welche Erfahrungen ihr gemacht hat und wie ihr euren Speiseplan umgestellt habt. Wie schaut es aus z.B. mit Milchprodukten, Verzicht auf Fleisch und Süßigkeiten, wenig Zucker, Getränken etc.? Und wie lange muß man Geduld haben, bis sich die ersten Fortschritte zeigen.
    Außerdem habe ich jetzt angefangen, ein Teufelskrallen-Präparat einzunehmen, wann zeigen sich da erste "Erfolge" (wenn überhaupt)?
    Wäre nett, wenn ihr euch mal melden könntet.
    Vielen Dank
    Katja

  2. #2
    Lissy
    Gast

    Re: Ernährung

    Hallo Katja...

    Also meine Umstellung sieht so aus, das ich kein Schweine und Rindfleisch esse.
    Aber dafür Putefleisch, aber auch nicht jeden Tag.
    dann viel Gemüse gedämpft oder auch so, mit Obst.
    Milch trinke und esse ich viel.
    An was ich mich nicht so ran traue ist Fisch der gut sein soll.
    Ja und Süßigkeiten um die mache ich einen großen Bogen.
    Hin und wieder ein Stück Kuchen das ist nicht so schlimm.
    Ja das ganze mache ich schon sechs Jahren so, und hab damit gute Erfolge.
    Gut wenn du dieses anfängst wirst du merken das es nicht gleich wirkt.
    denke ein gutes viertel Jahr muß man schon rechnen um einen Erfolg zu sehen..
    Also Katja und Teufelkrallen sind nicht schlecht.
    Gruß Lissy

  3. #3
    Sybille
    Gast

    Re: Ernährung

    Hallo Katja!
    Ich habe seit ca 5 J. cP. Im letzten Herbst habe ich unter Aufsicht 10 Tage gefastet (Heilfasten) und in dieser Zeit ging es mir blendend. Was mir bewies, dass die Ernährung einen großen Einfluss auf meine Beschwerden hat. Ich will nun versuchen, das Fasten wenigstens 2 x im Jahr für eine Woche durchzuführen, denn auch im Frühjahr ging es mir dabei sehr gut. Seither versuche ich, wenig Fleisch, aber fast kein Schweinefleisch zu essen(was mir mal mehr, mal weniger gut gelingt), aber es hilft. Auf Milchprodukte verzichte ich allerdings nicht, weil die Kalziumzufuhr für uns ja doch sehr wichtig ist. Bei der Teugelskralle solltest Du schon ein wenig Geduld haben und es erst mal ein viertel Jahr nehmen. Vielleicht hilft es ja!
    Falls Du noch Fragen hast, helfe ich gerne weiter!
    Tschüss
    Sybille

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  5. #4
    Christian
    Gast

    Re: Ernährung

    Hallo Katja,

    ich habe zwar kein cP, sondern MB, aber da gibt es schon Parallelen. Ich esse höchstens 2x die Woche Fleisch, dafür viel Fisch, Gemüse, Obst und nehme zusätzlich Vitamin E und Lachsöl in Kapseln. Alles zusammen hilft recht gut, auch wenn die Beschwerden davon nicht verschwinden.
    Was ich nicht vertrage sind Süßigkeiten, da verspüre ich am nächsten Tag fast immer leichte Beschwerden. Außerdem trinke ich fast keinen Alkohol und nur 2-3 Tassen Kaffee am Tag.

    Heilfasten kann sehr gut sein (meine Frau ist Ernährungsberaterin und hat schon von vielen gehört, die damit Erfolg haben), bei mir selbst habe ich keine große Wirkung gespürt. Trotzdem ist es einen Versuch wert, bei mehr als 3 Tagen sollte man aber den Arzt vorher fragen.

    Viele Grüße und alles Gute

    Christian

  6. #5
    Silvia
    Gast

    Re: Ernährung

    Hallo Katja

    Ich habe ebenfalls PcP und habe meine Ernährung inzwischen komplett umgestellt. Vorallem beim Fleisch habe ich gemerkt, dass es mir sofort schlechter geht, wenn ich zuviel davon esse. Also habe ich Fleisch und Wurstwaren bis auf 1x max. 2x wöchentlich vom Speiseplan gestrichen, und wenn Fleisch dann sowieso nur Geflügel. Eine Klasse Alternative ist Straussenfleisch, ist aber leider nicht ganz billig. Ansonsten esse ich Fisch, viel Gemüse, nur Vollkorngetreide. Hirse ist ebenfalls ein guter Eisen und Mineralstofflieferant. Auch esse ich auf Anraten meines Heilpraktikers keine Kuhmilchprodukte. Die Eiweisse der Kuhmilch sind sehr schlecht für Rheumatiker. Ich habe auf Ziegenmilch- und Schafsmilchprodukte umgestellt, die auch in meiner Region relativ leicht und mit einiger Auswahl erhältlich sind. Ziegen- und Schafsmilch haben eine andere Eiweiss- und Fettstruktur. Auch esse ich überhaupt nichts Süsses (auch kein Honig). Am Anfang war die Ernährungsumstellung schwer, aber inzwischen hat sich das gut eingespielt. Und ich muss dadurch fast keine Medikamente nehmen.
    Ach ja und unbedingt auch Vitamin-E und wenn möglich (finanziell) Fischölkapseln einnehmen.

    Viele Grüsse
    Silvia

  7. #6
    Marzena
    Gast

    Re: Ernährung

    Hallo Katja,

    so wie ich das von den anderen Lese, müsste eine Ernährungsumstellung helfen. Ehrlich gesagt. Nein, das glaube ich nicht. Zusätzlich ist es auch nicht wissenschaftlich belegt, ob solche Umstellungen tatsächlich helfen oder nicht.

    Ich bin da sehr skeptisch. Ich denke ob nicht bei den Leuten, die ihre Ernährung umgestellt haben, und meinen es geht ihnen deswegen besser, genau diesen Leuten es eh besser gehen würde seis wegen Medikamenten, seis wegen allgemeiner Verbesserung oder Stillstand dieser Krankheit. Das könnte ein reiner Zufall sein! oder auch nicht!

    Meine Meinung, wir müssen eh schon auf viel zu viel verzichten, also wieso auch noch auf bestimmte Nahrungsmittel. Deswegen gönne ich mir Süssigkeiten, esse Fleisch, trinke ab und zu gerne ein Gläschen Wein und es geht mir gut dabei !!!!

    Aber das Motto gilt immer noch "Probieren geht über Studieren".

    Güsse Marzena

  8. #7
    Astrid
    Gast

    Re: Ernährung

    Hallo Katja!
    Ich bin 39 Jahre und habe seit ca 10 Jahren cp und es wird leider
    auch nicht besser, Ich habe schon alle möglichen Medikamente
    durch, war bei Heilpraktikern und und und. Ich habe letztes Jahr meine Ernährung komplett umgestellt und es ging mir nach ca 2
    Wochen besser. Ich glaube auch das Heilfasten enorm hilft, aber
    nach dem Fasten schleicht sich die Krankheit wieder ein. Deswegen
    esse ich überwiegend Obst und Gemüse und Salat. Das ist leicht und belastet den Körper nicht sehr und enthält auch viel Wasser.Denn Trinken ist bei Rheuma ja noch viel wichtiger.Fleisch esse ich gar nicht mehr,auch wenig Süsses. Aber es fällt mir auch sehr schwer diese Ernährung immer durchzuhalten.Es gibt Tage da
    sündige ich auch und merke es aber auch an meinem Körper.Teufelskralle in _Form von Kapseln habe ich 100 Tage eingenommen aber keinen Erfolg gemerkt.Vitamin E, Calcium und die anderen wichtigen Dinge hole ich mir aus Obst und Salat in rauhen Mengen. Habe mir dafür eine Ernährungstabelle zugelegt. Ein Versuch ist es immer Wert. Ich wünsche Dir alles Gute!
    Astrid

  9. #8
    Wolfgang
    Gast

    Re: Ernährung

    Meine Erfahrung bei CP Ernähungsumstellung hat keinen Bezug zur Krankheit. Schmerzen und fasten, was soll der Quatsch!!! Herzl. Grüße Wolfgang

  10. #9
    Werner
    Gast

    Re: Ernährung

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    Hallo Katja und ihr anderen,
    ich habe cP und seit Jahren versucht, ein Lebensmittel zu finden, dem ich die Verschlimmerung meines Rheumas in die Schuhe schieben kann. Leider habe ich bis heute nichts definitives gefunden.
    Ich habe bewußt die verschiedenen Sachen weggelassen oder durch übermäßigen Verzehr eventuell eine Verschlimmerung zu bewirken.
    Bei Zucker und einer Überdosis Vitamin C könnte dies der Fall sein, aber bei allen anderen Sachen konnte ich keine Wirkung feststellen.
    Allerdings sollte man sich ausgewogen ernähren und die Genußmittel mit Verstand zu sich nehmen.
    Ich glaube viel mehr, daß es bei der Veränderung des Krankheitsbildes oft mit Vitaminen und Mineralstoffen zusammenhängt und der Säure-Basen Haushalt des Körpers eine wichtige Rolle spielt.
    Durch die ständigen Entzündungen im Körper werden viele Vitamine und Mineralstoffe verbraucht, die dem Körper wieder zugeführt werden müssen. Meist wird dies, auch von den Ärzten, vergessen.
    Durch die ständige Medikamenteneinnahme wird der Säure-Basen Haushalt des Körpers gestört, wodurch Rheumatiker meist in den sauren Bereich kommen.
    Bei einer Fastenkur oder Diät wird die Ernährung nun dermaßen umgestellt, daß mehr Gemüse gegessen wird, was die Übersäuerung im Körper neutralisiert. Gleichzeitig wird auf säurebildende Produkte weitgehend verzichtet.
    Dies kann man jedoch mit einer normalen, ausgewogenen Ernährung mit einem Trend zum basischen selbst ausgleichen.
    Weiterhin wird durch die cP meist der Eisenspeicher im Körper ziemlich aufgebraucht, was eine schlechte Sauerstoffversorgung der Muskulatur und Gelenke zur Folge hat.
    Der beste Eisenlieferant ist nun einmal Fleisch, wobei Rindfleisch zur Zeit wohl das am Besten getestete Produkt ist.
    Es wäre daher fatal, durch vegetarische Kost, den Eisenspeicher noch weiter zu senken.
    Ich denke, daß bei einer vernünftigen, ausgewogenen Ernährung und der Zugabe der verbrauchten Vitamine und Mineralstoffe ein optimales Ergebnis für den Körper erzielt werden kann.
    Auch sollte man nicht vergessen, daß nicht jeder Krankheitsverlauf gleich ist, zumal oft auch Gicht oder andere Krankheiten dazukommen. In diesem Fall ist natürlich purinarme Kost angesagt.

    Aber trotzdem würde mich auch interessieren, was nun wirklich negative Auswirkungen auf das Rheuma hat. (Außer Schweinefleisch - da weiß man ja, daß übermäßiger Genuß nachteilige Wirkungen hat.)

    Viele Grüße

    Werner

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