Ergebnis 1 bis 4 von 4
  1. #1
    nofre
    Gast

    Krieg im Sprechzimmer - Artikel im neuesten "Spiegel"

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    http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,181359,00.html

    Zitat lt. Dr. Hammer: "... Die typische Fibromyalgie-Patientin aber muss reden und reden und reden. Und das nervt viele Ärzte, denn erstens werden zumindest Niedergelassene fürs Zuhören kaum bezahlt, und zweitens passt das, worüber sie redet, oft in kein gängiges medizinisches Schema." Wie sollen WIR denn sonst beim 3., 4.oder 5. Arzt (Orthopäde, Neurologe, Internist, Phlebologe ...)unsere Schmerzen erklären ? Ist doch logisch, dass wir, wenn bisher nichts gefunden wurde, die Schmerzen, schon
    selbst ganz verzweifelt, detailliert schildern ... Wir hören doch nur ständig: Man sieht nichts, die Befunde sind o. B. ...

    Hier lese ich heraus, dass alle Patientinnen (!) verallgemeinert werden: " Kann es sein, dass jemand, der in einer Selbsthilfegruppe einen Fulltime-Management-Posten ausfüllt, nicht mehr arbeitsfähig ist? Und warum kann eine Patientin, die angeblich ihre Hände vor Schmerzen kaum noch bewegen kann, scheinbar mühelos einen ganzen Koffer voller Röntgenbilder und Krankenakten heranschleppen?"

    "Immer wieder fällt dabei auf, dass sich viele Patienten an die - körperliche - Diagnose Fibromyalgie geradezu klammern." Was sollen wir denn sonst tun, wenn die Ärzte schon keine andere Diagnose für uns haben ??? Mir wäre auch lieber, wenn ich eine "greifbare" Erklärung hätte.

    "Ein Patient ging 1999 sogar so weit, den Begriff "Fibromyalgie" beim Patentamt in München unter Markenschutz stellen zu lassen." Derjenige, der beim Patentamt war, ist auch ein Einzelfall und soweit ich weiß, KEIN Fibromyalgiepatient !

  2. #2
    Gabi
    Gast

    Re: Krieg im Sprechzimmer - Artikel im neuesten "Spiegel"

    das ist ja der Hammer. Ich wünsche niemandem was wie Fibro an den Hals, aber manche sollten doch mal ne zeitlang so ein bisschen Schmerzen haben und dann so, wie oben beschrieben, von den Ärzten behandelt werden. Da werden wieder, völlig unqualifiziert, alle über einen Kamm geschert. Die ganze Geschichte scheint auch, von journalistischer Seite aus, schlecht recherchiert und verarbeitet. Klingt ja sehr nach Bild oder RTL2 Niveau. Da wird mir speiübel. *würg*

  3. #3
    Ute
    Gast

    Re: Krieg im Sprechzimmer - Artikel im neuesten "Spiegel"

    Hallo,

    ich finde man muss den ganzen Artikel im Zusammenhang lesen und sich erst dann ein Urteil bilden. Ich finde das er in einigen Details nicht ganz Unrecht hat.

    Gruß Ute

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  5. #4
    nofre
    Gast

    Re: Krieg im Sprechzimmer - Artikel im neuesten "Spiegel"

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    Hallo Ute, deshalb habe ich den Link ja zuerst gesetzt - wollte nicht den ganzen Artikel hier rein kopieren - und dann erst nur die Zitate mit meiner Meinung dazu gegeben.

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