Ergebnis 1 bis 7 von 7

Thema: MTX

  1. #1
    Düsi
    Gast

    MTX

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    Hallo Leute,
    ich habe viel von euch gelesen.Und auch dazugelernt. Danke.Nun meine Frage was ist MTX ihr schreibt fast alle das ihr MTX nehmt.Habe MB.-CP. und eine sakreoleitis Beidseits.
    Gruß Manuela

  2. #2
    Frank
    Gast

    Re: MTX

    Hallo Manuela!

    MTX ist die Abkürzung von Methotrexat,ein Basismedikament bei Rheuma.
    Gruß
    Frank

  3. #3
    Jürgen
    Gast

    Re: MTX

    Hallo Leute. Ich bekomme MTX seit ca. 2 Jahren, bekommt mir gut. Wie siehts bei euch aus? Habt ihr Probleme damit? Anfangs bekam ich es als Tab. War nicht gut. Hat mir auf den Magen geschlagen. Kurz drauf, auf Anraten meines Rheumatologen bekam ich die Sptitze, konnten sogar schon erhöhen.

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  5. #4
    elmar (ameise)
    Gast

    Re: MTX

    hi

    hier unter rheuma a-z findest du das:

    http://rheuma-online.de/a-z/methotrexat.html


    13.10. Methotrexat
    Methotrexat (z.B. ---> Lantarel) ist das derzeit wahrscheinlich am häufigsten eingesetzte ---> langwirksame Antirheumatikum. Zu seinem Einsatz in der Rheumatherapie ist es auf Umwegen gekommen. Ursprünglich war Methotrexat, allerdings in wesentlich höherer Dosierung, zur Behandlung von schweren Schuppenflechten-Erkrankungen der Haut (---> Psoriasis) verwendet worden. Da bei der Psoriasis auch Beteiligung der Gelenke und der Wirbelsäule vorkommen (---> Psoriasisarthritis, ---> Psoriasisspondarthritis), wurden Patienten mit diesen Psoriasisarthritiden quasi unbeabsichtigt bei der Behandlung der Hautpsoriasis mit Methotrexat mitbehandelt und stellten dabei eine deutliche Besserung oder sogar ein Verschwinden ihrer Gelenk- und Wirbelsäulenbeschwerden fest. Diese Beobachtung wurden dann, allerdings erst sehr viel später, von den Rheumatologen aufgegriffen und auf die Behandlung von Patienten mit anderen entzündlichen Gelenkerkrankungen übertragen.

    Es ist wichtig, diese Geschichte von Methotrexat zu kennen, da es nicht nur bei Patienten, sondern auch bei vielen Ärzten eine ganze Reihe von Sorgen und Befürchtungen gibt, die sich mit Methotrexat verbinden und die unter anderem auf die Erfahrungen aus der Behandlung der Schuppenflechte mit damals höherdosiertem Methotrexat zurückgehen. So kam es unter der damaligen höherdosierten Behandlung (z.B. mit 50 mg Methotrexat pro Woche, wir verwenden heute bei der Rheumatherapie weniger als ein Drittel, nämlich normalerweise 15 mg pro Woche) in der Daueranwendung zu zahlreichen Nebenwirkungen, darunter auch ernsteren Nebenwirkungen wie Leberschäden und Nebenwirkungen an der Niere, aber auch zu anderen, eher störenden als gefährlichen Begleiterscheinungen wie stärkerem Haarausfall. Außerdem war die Verträglichkeit der höheren Dosierung schlecht. Die Patienten hatten vor allem mit starker Übelkeit, Brechreiz und Erbrechen zu kämpfen. Wir wissen heute, daß sich diese Nebenwirkungen durch eine andere Dosierung, andere eine andere Art der Medikamenteneinnahme und weitere Vorsichtsmaßnahmen (Beachtung von Begleiterkrankungen usw.) in der Regel vermeiden lassen. Insbesondere wissen wir heute, daß die seinerzeit besonders gefürchteten Leberschäden bei der heutigen niedrigdosierten Dosis kein Risiko mehr darstellen, wenn einige Vorsichtsmaßnahmen beachtet werden.

    Einige andere Vorstellungen, die sich mit Methotrexat verbinden, stammen aus der Hochdosisanwendung und Ultra-Hochdosisanwendung im Zusammenhang mit der Chemotherapie von Krebserkrankungen. Bei diesen hohen und z.T. extrem hohen Dosen ist die Gabe von Methotrexat mit allen Problemen behaftet, die auch mit anderen Chemotherapien verbunden sind. Sie stellen sich aber bei der niedrigdosierten Gabe im Rahmen der Rheumatherapie nicht.

    Methotrexat gehört zu den langwirksamen Antirheumatika, das den Krankheitsprozeß einer chronischen Polyarthritis nachweislich bremsen kann. Inzwischen liegen zahlreiche Studien vor, die zeigen, daß sich bei vielen Patienten mit Methotrexat nicht nur eine klinische ---> Remission erzielen läßt, sondern daß es auch zu einer Verlangsamung der sogenannten Röntgenprogression kommt, d.h. dem Entstehen von ---> Erosionen oder ---> Usuren am Knochen. Im günstigsten Fall kann durch die rechtzeitige Einleitung einer Methotrexat-Therapie sogar die Entstehung von Knochenveränderungen vermieden werden. Aktuelle Studien zeigen darüber hinaus, daß es unter einer wirksamen Methotrexat-Therapie einer chronischen Polyarthritis auch zu Heilungsphänomenen kommt. Dabei bilden sich die im Röntgenbild sichtbaren Knochenveränderungen mit der Zeit wieder zurück. Diese Daten machen Hoffnung, zugleich verweisen sie darauf, wie wichtige die frühzeitige und wirkungsvolle Therapie mit langwirksamen Antirheumatika für den Verlauf der chronischen Polyarthritis ist.




    cu elmar

  6. #5
    Roxy
    Gast

    Re: MTX

    Hi ,
    nehme seit kurzem MTX. Habe aber auch schon drüber gelesen.
    Was mir als erstes einen Schock gemacht hat.
    MTX war ursprünglich ein Krebsmedikament. Heute ist es auch in der Rheumathologie sehr stark vertreten.
    Es ist ein sehr starkes Medi soll bei uns aber auch sehr wirksam sein darum zählt es heute nicht nur zu den Krebsmedikamenten sondern zu den Basismedikamenten der Langzeittherapie bei
    rheumatischen Erkrankungen.
    Also hoffe konnte was helfen.
    Liebe Grüße Roxy

  7. #6
    Jürgen
    Gast

    Re: MTX

    hallo elmar
    du hast dich aber voll reingehängt. Deine Antwort finde ich super. Mein Rheumatologe, von dem ich sehr viel halte hat mir anfangs erklärt, die Übelkeit käme nur von meiner Denkweise . Ich müsste mir klar darüber sein, dass ein Medikament meine Krankheit beeinflussen kann. Habe gedacht, ich brauch das nicht. Siehe da, mit Spritzen klappt es besser, als mit Tab. Viele Grüsse

  8. #7
    Jürgen
    Gast

    Re: MTX

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    hallo elmar
    du hast dich aber voll reingehängt. Deine Antwort finde ich super. Mein Rheumatologe, von dem ich sehr viel halte hat mir anfangs erklärt, die Übelkeit käme nur von meiner Denkweise . Ich müsste mir klar darüber sein, dass ein Medikament meine Krankheit beeinflussen kann. Habe gedacht, ich brauch das nicht. Siehe da, mit Spritzen klappt es besser, als mit Tab. Viele Grüsse

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