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zeppelin

Erfahrungsaustausch zum Thema Enbrel

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Hallo zusammen.
Ich habe schon lange mit dem Gedanken gespielt mich registrieren zu lassen, bin aber irgendwie nie dazu gekommen.
Bei mir fing alles mit unklarer Knieschwellung vor 3 Jahren an. Bin daraufhin mehrfach ohne Erfolg punktiert worden, bis man sich dazu entschlossen hat eine Arthroskopie zu machen.
Damals sagte man mir, dass das gesamte Knie entzündlich verändert sei, aber in 4 Wochen wäre ich wieder fit. Tja, genau 4 Wochen später habe ich erneut auf dem OP- Tisch gelegen, da ich mein Bein gar nicht mehr bewegen konnte. Also, erneute Operation, mit dem Ende, dass mein Knie nach der OP eingesteift war. Maximale Beugung von 60 °.Daraufhin meinten die Ärzte, es sei wohl doch etwas Internistisches.
Nach 11 Wochen Reha lag die Beugung dann bei 80°. In der Zwischenzeit haben wir es mit Cortison versucht, doch auch darunter habe ich rezidivierende Schübe bekommen. Bei mir sind übrigends alle Gelenke betroffen, außer mein Hände, denen geht es gut. ( seronegative chronische Polyarthritis)
Tja, auch mit Azulfidine und MTX keine Besserung.
Seit 2 Jahren spritze ich jetzt Enbrel.
Die ersten 11 Wochen hat sich nichts getan, obwohl ich wöchentlich gespritzt habe und dann plötzlich die Wendung.
Mittlerweile schaffe ich es mich erst alle 3-4 Wochen zu spritzen.
Zudem habe ich meine Ernährung umgestellt. Ich esse seit 2 Jahren kein Fleisch mehr und trinke auch keinen Tropfen Alkohol, und es geht mir gut damit.
Mein Tipp: bitte keine voreiligen Knieoperationen.
Mein Knie ist bis heute eingesteift, schaffe es aber auf etwa 100° Beugung.
Viele Grüße und freue mich schon auf interessante Gespräche.
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