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Evalena

Diagnose steht

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So. Nun sind alle Ergebnisse ausgewertet und siehe da: Rheuma. Genau genommen bin ich froh, dass das Kind einen Namen hat; so weiß ich wenigstens, wo ich ansetzen muss. Die Rheumatologin schlug mir eine Therapie mit Sulfasalazin vor - das ist witzigerweise genau das, welches ich schon vor 20 Jahren erfolgreich genommen habe... nun ja, warum nicht - never change a winning team! Oder: wer heilt, hat Recht! Außerdem spricht das ja für ein Medikament, wenn es schon so lange auf dem Markt ist. Allerdings wollte die Ärztin mir unbedingt auch noch Cortison verschreiben. Das aber habe ich in den letzten Wochen schon genommen und war froh, dass ich es wieder los war. Ich fühlte mich die ganze Zeit aufgedunsen (und das war ich auch!) und wie ein nasser Schwamm. Darüber hinaus bin ich Depressionspatient und mein Psychodoc war alles Andere als begeistert von meiner Cortison- Therapie, weil dieses den Gehirnstoffwechsel durcheinander bringt, der ja mühsam mit Medikamenten am Laufen gehalten wird. Mit Cortison riskiert man eine neue Depression und das ist der absolute Gau! Die Rheumatologin hat unglaublich Druck ausgeübt und kam zum Schluss damit raus, dass in einer anderen Praxis eine Ärztin verklagt worden war, weil sie nicht auf die Cortisongabe bestanden hatte und der betreffenden Patientin Gelenke zerstört worden waren. Ich hab gedacht, ich hör nicht richtig. Was ist das denn für ein Quatsch! Zum Schluss ließ sie mich laufen, allerdings nicht, ohne zu Bemerken, dass, wenn die Schmerzen in 4 Wochen nicht besser wären (warum sollten sie das?) ich wiederkommen müsste und dann müsste ich Cortison nehmen. Nee, is klar.
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