RSS-Feed anzeigen

alteschachtel

Fibro im Griff bekommen

Bewerten
Jeder der Fibro hat weiß wie schwer es ist diese Schmerzen zu Kontrollieren. Seit 35 Jahren kämpfe ich gegen diese Schmerzen an, meist mit Tablettel von Paracatamol über Ibopropfen bis hin zu Arcoxia und jetzt Katadolon.

Doch eigentlich sind die Schmerzen wie immer nur das bei der Fibro die Schmerzgrenze die sich bei normalen Menschen mittig befindet ja immer weiter absenkt, deswegen empfinden wir die Schmerzen als doppel so stark.

Ich für mein Teil habe es geschaft diese Schmerzen dank Tens, Niederfrequente Wellen zur Entspannung, und Massagen mit speziellen Edelsteinen und Ölen zu Kontrollieren. Es war ein langer und harter Weg und oft denke ich " nein das schaffe ich nicht mehr". Doch für meine Kinder muß ich stark bleiben und beweisen das es sich lohnt zu kämpfen, egal welche Erkrankung man hat.

Jeder muß für sich seine Therpaie finden und ich finde es einfach klasse das hier im Forum man geholfen wird und nicht ausgelacht wegen jedem Wehwehchen wie in vielen anderen Foren. Das macht das Forum aus.. es ist eine Gemeinschaft Gleichgesinnter und jeder hat mit irgendwas seine Erfahrung gemacht.

So nun werde ich noch den Restlichen Tag die Sonne genießen solange sie scheint.

bis denn die alte Schachtel
Kategorien
Kategorielos

Kommentare

  1. Avatar von Lutzie
    Es fällt mir schwer, zu schreiben, liebe alte Schachtel, wo ich doch mit meinen 64 Jahren (seit 4 Jahren in Rente wg. Fibro) selbst eine alte Schachtel in den Augen der Jungen bin, mich aber trotz Schmerzen nicht als solche fühle. Mir hat jemand hier empfohlen, LDN = Low Dose Naltrexone zu besorgen und ich maile mit meinem Schmerztherapeuten, wenn ich nicht zu ihm fahren kann, da ich Targin (Morphin) nehme, was beim Autofahren nichts ausmacht, wenn man darauf eingestellt ist, aber wenn es ganz heftig kommt, nehme ich Sevredol (Morphin) dazu und da sagt mir mein Kopf schin: bleib mit dem Allerwertesten im Bett!!
    Jedenfalls hier das, was mir mein Arzt zurückgemailt hat, wg. dem LDN:
    Ziegenserum bei MS !?

    Therapie der Multiplen Sklerose mit Aimspro (Caprivax®) genauer betrachtet

    Die Multiple Sklerose ist mit einer Frequenz von 1:800 die häufigste neuroimmunologische Erkrankung des jungen Erwachsenenalters (20.-40. Lj.) in unseren Breitengraden. Durch die Initiative der MS-Therapiekonsensusgruppe gelang es in den letzten Jahren, Therapien zur Basistherapie der MS (Interferone, Glatirameracetat, Azathioprin, Immunglobuline) und sog. eskalierende Therapien für schwere Krankheitsverläufe (Mitoxantron, Cyclophosphamid) zu definieren. All diese Therapien können allerdings nur prophylaktisch wirken, und kommen v.a. bei schubförmigen Krankheitsverläufen zum Einsatz. Für progrediente Verlaufsformen der MS sind die Behandlungsmöglichkeiten leider limitiert. Auch steht eine ‚regenerierende’ Therapie zur Reparatur der Läsionen im Nervensystem momentan noch nicht zur Verfügung.
    Unter diesen Aspekten haben alternative Therapieverfahren immer wieder Interesse bei schwer betroffenen Patienten geweckt (s. a. Beitrag aus DMSG Aktiv, sowie Website).


    Derzeit wird in Großbritannien als alternative Therapieform eine Phase II Studie durchgeführt, in der die Wirksamkeit und Verträglichkeit von Aimspro (Caprivax®), einem polyklonalen Ziegenantiserum, bei sekundär chronisch progredienter Multipler Sklerose untersucht werden. Antiseren setzen sich aus mehreren Antikörpern zusammen, also großen Eiweißmolekülen, die v.a. für die lösliche Immunabwehr im Blut wichtig sind. Die Herstellung des polyklonalen Antikörpers erfolgt aus dem Ziegenserum nach Impfung der Tiere mit nicht öffentlich-genannten, verschiedenen Eiweißstoffen (Antigenen). Aimspro wird in wöchentlichen Abständen subkutan injiziert und soll über noch nicht näher bekannte Wirkmechanismen das Immunsystem günstig beeinflussen. Publizierte MS-spezifische Vorarbeiten konnten wir bei sorgfältigen Datenbankrecherchen nicht finden.
    Aus neuroimmunologischer Sicht ist für die Multiple Sklerose eine Überaktivität des Immunsystems entscheidend. Eine allgemeine Aktivierung des Immunsystems durch die Einbringung von Fremdeiweißen, wie diese Ziegen-Antikörper für den menschlichen Körper darstellen, hat nach dem derzeitigem Wissenstand eher einen negativen Einfluss auf die Multiple Sklerose und kann diese sogar verschlechtern. Viel gefährlicher sind allergische Reaktionen gegen das vom Körper als Fremdeiweiß erkannte Ziegenserum, die zu lebensbedrohlichen Sofort-Abwehrreaktionen (Anaphylaxie mit Schockzustand) oder zu späteren Ablagerungen von schädlichen Immunkomplexen im Körper führen können.
    Nach Angaben der Hersteller Firma Daval International Ltd. sollen bislang keine Nebenwirkungen aufgetreten sein, und sogar schon Studien mit MS-Patienten in Großbritannien laufen. Laut der Homepage des Unternehmens soll das Produkt in Kooperation mit dem bekannten Tumorimmunologen Prof. Angus Dalgleish weiterentwickelt werden. Nach unserem Ermessen kann dieser Behandlungsansatz aufgrund der oben besprochenen Fakten derzeit keinesfalls empfohlen werden. Wir würden momentan vor dem unkontrollierten Einsatz von Aimspro warnen und zu einer abwartenden Haltung raten, bis mehr wissenschaftlich unterlegte Daten über die Wirksamkeit des polyklonalen Ziegenantiserums verfügbar sind.

    D. Lee
    Prof. R. Gold
    Institut für MS Forschung
    Bereich Humanmedizin der Universität Göttingen und
    Gemeinnützige Hertie-Stiftung
    D-37073 Göttingen
    10. August 2004

    Weitere Artikel zum Thema


    Dies Naltrexone wurde mir bei Fibro empfohlen, von einem User, der oder die? sich Sylv nennt und aus England schreibt. Nur wird es auch bei MS und anderen Erkrankungen von ihm auf seiner eigenen HP empohlen und ich finde, wenn man seinen Weg wie Du und ich gefunden hat, mit der Erkrankung zu leben, ich mache außerdem Krankengymnastik, Aquajogging und bekomme Massage auch mit Ölen, die mir mein Masseur, der auch Heilpraktiker ist, nicht verrät, sollte man nicht weiter selbst an sich "herumdoktern", es könnte schlimmer statt besser werden. Er macht mir auch Akkupunktur, was mir sehr gut hilft, dodaß ich letztes Jahr nur einmal vor Schmerzen geweint habe. Und ich habe eine Odysee von fast 20 Jahren hinter mir, bis mir der Arzt vom Sozialgericht, Professor Häuser von der Schmerzklinik Saarbrücken 10 von den 10 tenderpoints anerkannte und somit habe ich 90% Schwerbehinderung, was mir einmal hilft, wenn ich Hilfe brauch, denn auf die Kinder kann und darf man sich nicht verlassen. So habe ich keine Probleme in die Pflegestufe 2 zu kommen, eins habe ich schon, es kommt alle zwei Wochen jemand, der gründlich bei mir putzt und wenn ich wirklich nicht kann, bekomme ich auch gebügelt. Und das zahlt alles die Krankenkasse, ich bin in der Knappschaft und die haben auch eine Klinik in der Nähe, in Püttlingen, wo ich die erste Akkupunktur, Qi Quong usw. bekam, bzw. machte. Und seither geht es mir gegenüber den letzten 18 Jahren sehr gut.
    Ich wünsche auch Dir eine sehr guten Tag und würde gerne wissen, was sind das für Steine, die Dir helfen?
    GLG
    Lutzie

Trackbacks