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Fipsi

Montag, 10.12.2012

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Der heutige Tag fing erst einmal nach dem Wegbringen der Großen mit einem weiteren Kaffee und netten Gesprächen mit anderen Patienten an. Und dann ging es um 9:00 Uhr los mit meiner Moorpackung, die war sehr angenehm, bis auf den Geruch, den das Moor so ausströmt.
10:30 Uhr kaltes Sandbad für die Hände. Das war sehr angenehm für mein Daumengrundgelenk. Hände desinfiziert und dann durch den Aquariumkies gewatet, geknetet. Das kann man auch gut zu Hause nachmachen.
11:30 Uhr Bewegungsbad für den Rücken. Das warme Wasser ist nach wie vor sehr angenehm, nur war das warme Duschen unten im Physiobereich nicht mehr möglich, da da ein Problem vorlag. Also mussten alle in ihren Zimmern duschen.
12:00 Uhr Mittagessen: Quarkkeulchen mit Apfelmus. Lecker, sage ich da nur!
13:00 Uhr Vortrag über Rheumatoide Arthritis. Heutiger Bereich, die Krankheit, ihre Ursachen, verschiedenen Beschwerdebilder und wie die Diagnostik aussieht. Morgen ist der nächste Bereich dran.
14:00 Uhr Massage. Das ereignisreiche und in gewisser Weise auch stressige Wochenende hat sich bemerkbar gemacht. Die Massage war wieder weit aus schmerzhafter. So ein Ärger, ein kleiner Rückschritt!
14:30 Uhr Moorkneten. Das ging ja noch, aber das Moorkneten um 14:45 Uhr habe ich dann auch auf anraten der Therapeutin ausgesetzt, denn mit diesem Eiswasser wäre ich die Moorpampe nicht vernünftig ab bekommen.
Danach bin ich nach oben in mein Zimmer, um mich wieder umzuziehen, da ich ja meine Große vom Kiga abholen wollte, um danach wieder in die Klinik zu der Kleinen zu fahren. Dummer weise war mein Auto eingeparkt, aber glücklicher weise nicht von einem Patienten, sondern von einer Angestellten, die das Auto schnell weg fuhr, so dass ich dann gut loskam, mal von dem kleinen Stau hier in Bad Liebenwerda und dem starken Schneefall abgesehen.
Die große freute sich riesig und es ging direkt vom Kiga weiter in die Klinik zu Lina. Seit gestern Nachmittag bekommt sie Antibiotika intravenös, Nasenspray, Inhalationen und da sie nun auch fieberfrei war Kurzwelle für ihre Nasennebenhöhlen, die total vereitert sind und einen gelb-blutigen Ausfluss aus der Nase hervorbringen.
Heute ging es ihr sichtlich besser. Sie lachte wieder, sprach mit uns und freute sich sehr über die Mandarine, das Ei und das Ü-Ei, was wir ihr mitbrachten. Wir spielten mit ihr und als es wir dann zurück zur Reha ging, ließ sie sich sehr gut von den Erzieherinnen und Schwestern ablenken, ohne dass es großes Theater gab. Tapferes, kleines Mädchen!

Der morgige Tag wird auch wieder stressig, aber vielleicht bekomme ich ja noch Unterstützung von meinem Mann J!

Eure Fipsi
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