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Marly

Meine alternative Therapie bei Fibro

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Zitat Zitat von Marly Beitrag anzeigen
Hallo ihr Lieben,

nach langem Hin und Her hat sich jetzt für mich eine fast komplett alternative Therapie gegen die Fibro entwickelt.

Sie sieht folgendermaßen aus:

Verordnung duch den RA: 24 Monate Funktionstraining
- ich mache Trockengymnastik bei der Rheumaliga
1 x in der Woche, 45 Minuten

Neuester Stand (4.3.12):

- ich habe mit dem Funktionstraining aufgehört, mit der Zeit bekam ich immer stärkeren Muskelkater, einmal ganz starke Verspannungen in der HWS, dass ich mich 2 Wochen kaum rühren konnte.....

Verordnung durch den HA: Psychotherapie, 14-tägig, 60 Minuten seit Sept. 2010

Neuester Stand (4.3.12):

Nach einem Jahr habe ich mit der Therapie aufgehört, dachte es reicht und ging mir gut. Merkte dann, dass es mir doch nicht gut geht und bin dann bei einer Frau gelandet, die Aufstellungsarbeit macht.
So habe ich nun verschiedene Aufstellungen gemacht (Familienaufstellung und aus anderen privaten Bereichen und Erlebnissen).
Das war hart, ich war ein paar Wochen total fertig und nun geht es mir richtig gut. Die Frau betreut mich weiterhin, sie arbeitet auch mit meiner Tochter, die keine rheumatischen Beschwerden mehr hat!!!!!!!

mein Fazit: das war genau das Richtige! Endlich kann ich meinem Leben eine andere Richtung geben - meine Richtung! Ich kann schmerzhaftes hervorholen und endlich loslassen, so bin ich nicht mehr angespannt, was dann auch keine Schmerzen mehr verursacht.
Nur bei Belastung zickt meine Schulter noch rum, das muß ich auch noch ändern!!!

Medis:
- Magnesium 400mg (für die Muskulatur)
- Disci comp. cum Pulsatilla Globuli (Wassereinlagerungen) + Brennesseltee
- Aconit Schmerzöl zum Einreiben
- Gelsemium comp. Globuli (bei Kopfschmerzen und grippeähnl. Symptomen)

- Symbioflor 1, Digestodoron, Myrrhinil-Intest, Iberogast, Ozovitpulver
(Reizdarm/magen)
- JL HWA Ginseng Kapseln gegen Abgeschlagenheit, Müdigkeit, Schwäche usw.

Bei meinem Heilpraktiker mache ich eine kurmäßige Laserlichtbehandlung ( 5 x 1 Stunde) im Mai 2011, ich habe letzte Woche 2 Behandlungen bekommen und bin seitdem fast schmerzfrei und kaum müde.

Neuester Stand (4.3.12)

Nur noch Magnesium am Abend.....alles andere bei Bedarf. Keine regelmäßigen Medis mehr.
Meine Tochter nimmt statt täglich 2 x Naproxen nur noch 1 Tablette in der Woche, wenn sie zum Sport geht....

und dann noch:
- regelmäßige Spaziergänge
- regelmäßige sinnvolle Pausen (Entspannungsübungen, malen usw.)
- Umsetzen des Erlernten aus der Psychotherapie, was ganz schön schwer ist,
nach jahrelanger Missachtung meiner Überforderung , aber ich arbeite hart
an mir und manchmal gelingt es mir, auf meinen Körper zu hören und eine
Pause zu machen und an mich zu denken und NEIN zu sagen, ohne schlechtes
Gewissen

Neuester Stand (4.3.12):

Ich überfordere mich nicht mehr, bin viel gelassener geworden, teile mir den Haushalt ein und kann auch mal ein paar Tage den Dreck übersehen, die Familie hilft am Wochenende mit......

Kann auch die Betreuung und die selbstauferlegte Verantwortung für meine Eltern loslassen und kümmere mich nicht mehr darum. Es klappt auch wunderbar ohne mich......

Ich habe gelernt mich um mich zu kümmern, wir ziehen um und ich lasse die Familie hinter mir........das ist ein sehr großer Schritt für mich und ich freue mich darauf....
Ein wichtiger Leitsatz: Ich mache nicht, was ich nicht wirklich will!!

Zusätzlich zum Sapzieren gehen, gehe ich ein bis zweimal pro Woche auf den Crosstrainer, habe mit geringster Stufe und 5 Min. angefangen und mich langsam gesteigert. Mit lauter Musik macht es richtig Spaß und ich merke, dass es mir guttut und meine Kondition sich steigert......



Ich habe bestimmt etwas vergessen, trage ich dann nach.
Wer Fragen hat, kann diese gerne an mich stellen. Ich bin selber gespannt, wie das alles wirken wird und wie lange ich damit gut zurechtkomme.
Bei Interesse gebe ich gerne darüber Auskunft

Frohe Ostern wünscht

Leute, Leute wie die Zeit vergeht......

Ich hatte Höhen und Tiefen, Zeiten mit langen Fibro-Schüben und viel Migräne und Zeiten, in denen es mir den Umständen entsprechend gut ging...

Alles in allem hat sich die Fibro verstärkt und die Migräne gebessert. Im Frühjahr diesen Jahres habe ich mit dem Programm nach Dr. Weiss (www.weiss.de) begonnen und damit gute Erfolge erzielt. Es holte mich aus einem bis dahin 6 Monate anhaltenden Schub raus.

Ich mache immer noch die Gymnastik- und Dehnübungen nach Dr. Weiss, ebenso einen Teil der empfohlenen Ernährung (kombiniert mit der Ernährung bei Migräne).
Ich fahre einmal in der Woche zum Schwimmen und Solen, was meiner Muskulatur sehr gut tut (eine Stunde schmerzfreie Bewegung ist das größte Glück der Welt).

Außerdem bekomme ich einmal in der Woche Heißluft und Massage .

Bin seit Anfang des Jahres wieder in Psychotherapie (meine psychischen Belastungen wurden immer stärker und es hilft mir) und gehe zu einer Osteopathin (wechsel gerade zu einer anderen).
In einem akuten, schweren Schmerzschub fahre ich weiterhin zu meinem HP und bekomme Laserlichtakkupunktur und Spritzen, was mir spontan hilft.

Seit Neuestem gehe ich zum Feldenkrais anstatt zum Yoga, mache hin und wieder zu Hause Entspannungsübungen wie PMR.

Regelmäßige Spaziergänge mache ich auch noch, die Tagesausflüge, die ich so gerne mache, dauern mittlerweile nur noch 3 Stunden, dann bin ich fix und fertig.

Ich war im September 2 Wochen in der Schmerzklinik in Kiel. Die Klinik finde ich toll, das Hauptaugenmerk lag auf der Migräne.
Nach einem gewissen Abstand zur Klinik mußte ich für mich feststellen, dass es mich nicht sehr viel weitergebracht hat, da ich vieles eh schon mache und mit den Medis komme ich gar nicht klar (starke Nebenwirkungen). Also weiter in Sachen Naturheilmedizin , mir bleibt eh nichts anders übrig.....

Wenn ich an 2012 denke, fällt mir als erstes sofort ein: Mensch war das vor allem psychisch eine harte Zeit, aber körperlich fühlte ich mich fitter als jetzt.

Jetzt ist es psychisch besser, zumindest bewege ich mich nun langsam auf ein Ziel zu aber körperlich ist es schlechter.
Ich bin noch schneller erschöpft, ich muß viel öfter schlafen. Nach starken Schmerzphasen brauche ich viel länger, um mich einigermaßen davon zu erholen.

Vor allem merke ich, dass der Dauerschmerz, auch wenn er nicht immer stark ist, mich mürbe macht. Mein Körper fühlt sich oft so schwach an und ruft immer nur nach Erholung....
Seit ein paar Wochen habe ich eine Putzfrau und das ist das Beste dieses Jahr überhaupt, und sie ist auch noch eine Heilerin und wir haben neben dem Putzen viel zu bequatschen und das tut gut.

Um meine Mutter kümmer ich mich gar nicht mehr, mein Vater ist 2013 verstorben.
Die Situation in meiner Herkunftsfamilie wurde für mich immer unerträglicher (der Erwartungsdruck, kein Verständnis für meine Erkrankung, Gier unter den "Erben")...

Ich habe in der Familie eine Sache zu Ende durchgezogen und alle zum Notar geschleppt und seitdem bin ich mit denen durch. Mir hat von denen noch nie einer geholfen, vor allem als ich Hilfe sehr, sehr nötig hatte ... aber von mir wird immer alles erwartet .... nee, nee die können schön unter sich ihr Süppchen rühren.....

Wie man liest habe ich noch viel zu bearbeiten und da bin ich dran und es macht manchmal sogar Spaß.

Ich glaube meine Fibro ist das Resultat einer ständigen seelischen und körperlichen Überlastung....

Liebe Grüße und einen schönen, bunten Herbst....

Aktualisiert: 20.10.2015 um 20:33 von Marly

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Kommentare

  1. Avatar von Jardin e la Luz
    Deine Schilderung hört sich gut an! Ich bin sicher , du wirst auch langfristig Erfolg haben!
    LG Ursula
  2. Avatar von Johanna Nielsen
    Wunderbar zu lesen, weiter so.
    Gruss von Joe aus Hamburg.
  3. Avatar von Marly
    Zitat Zitat von Johanna Nielsen
    Wunderbar zu lesen, weiter so.
    Gruss von Joe aus Hamburg.
    Das freut mich!!
  4. Avatar von Marly
    Zitat Zitat von Jardin e la Luz
    Deine Schilderung hört sich gut an! Ich bin sicher , du wirst auch langfristig Erfolg haben!
    LG Ursula
    Danke liebe Ursula!!

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