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Parabelflug

Hampelmann Glück und Zellatmung im Fitnesstudio

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Yeah, mir geht es soooo guuuut. Eine Woche Cortison und ich kann hüpfen wie ein Hampelmann.
Boach, bin ich glücklich. Ich arbeite seit dieser Woche wieder (und bequem im Home Office) und fühle mich fit wie ein Turnschuh. Morgens Yoga der reinste Lächelkurs. OK, Kaffeekannen kann ich immer noch nicht heben, aber ich kann mich wieder morgens anziehen und meine Bettdecke im Schlaf wenden ohne vor Schmerzen aufzuwecken. In den Beinen ist gar nix mehr! O ich freu mich.

Während ich im Kranksein verschwunden war, ist mein Fitnessstudio pleite gegangen. Während der letzten Wochen habe ich so zweidrei neue angesehen und gestern abend das teuerste am Platz ausgewählt - mit integrierter Physiotherapie, Krankheits geschultem Gründer und Personal, tonnenweise Trainern, die dem Vorschulalter entwachsen sind und nicht mit den Augen rollen, wenn ich mal Aua sage.

Der Dance Aerobic Kurs war klasse, und Arabesken mit Armen lass ich weg, ABER...
Mein Puls war innerhalb kürzester Zeit auf die maximale Herzfrequenz hochgeschnellt und ich bekam ihn kaum runter, egal wie moderat ich alles machte. Üblicherweise komme ich bei sowas gerade in die mittleren Bereiche (aerobisch eben). Meine Zellen atmen nicht mehr? Meine Mitochondrien sind in Urlaub? Leute, über Euch werde ich auch noch Einiges lesen! Die Rheumatologin meinte letzte Woche, das läge an der Entzündung:

"Das gibt sich wieder."

Ich denke, wenn alles so gut bleibt, werde ich wohl doch ein gaaanz moderates und klitzekleines Kraftaufbauprogrämmchen..... auch wenn ich dazu null Lust habe. Aber jetzt gönne ich mir erst mal eine Weile Hampelmann-Glück .
Stichworte: mitochondrien, sport
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