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schnurz

Neu hier mit Reaktiver Arthitis nach Yersinien - Infektion

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Hallo !
Auch ich bin neu hier und - um es kurz zu machen - auf der Suche nach Usern mit ähnlichen Symptomen und/ oder Tips für einen Rheumatologen im Kreis Mettmann / Düsseldorf ( der auch ohne erhöhte CRP - Werte noch Interesse daran hat , wenigstens eine vernünftige Schmerztherapie einzuleiten ) .
Meine Geschichte begann vor 2 1/2 Jahren an den Knien bzw . Muskeln / Sehnenansätzen + Bursitis , woraufhin nach langem Hin + Her re und li arthroskopiert und orthopädische Schäden ausgeschlossen wurden . HLAB - 27 ist positiv , andere RF negativ . Beschwerden kamen immer phasenweise/ meist einseitig , damit aber auch zunehmend Schonhaltung und Fehlbelastung und deren Folgen . Da ich eigentlich ein ziemlich aktiver Typ bin und täglich Sport gemacht habe , hat sich mein Leben ordentlich auf den Kopf gestellt . Inzwischen bin ich froh , wenn ich in den schlechten Phasen noch Treppen steigen/ Auto fahren und meinem Alltag irgendwie gerecht werden kann .Nach über einem Jahr Krankengeld habe ich mir jetzt schon eine andere Arbeit suchen müssen(überwiegend sitzend) .
Die Knie schwellen an , sind tw . marmoriert und kalt , abends dann überwärmt und rot ; zudem brennen die Beine tw. wie Feuer ( Muskeln und Sehnenansätze ) , meist links mehr als rechts . Hüft-/Rückenschmerzen nehmen jetzt auch zu . Bin übrigens 31 !
Vor zwei Monaten hat man nun Yersinien - Antikörper gefunden ( IgA - Ak bei 35 k Da ) , die gut zu der Ma - Darm - Infektion vor 2 1/2 Jahren passen würden . Einige Wochen danach ging´s dann los mit den Beschwerden . Den Symptomen nach scheint mir eine RA inzw. als einzig passende Diagnose , allerdings hat scheinbar kaum ein Arzt davon schonmal gehört . NAchdem meine Hausärztin mir nun den Vorschlag machte , ´positiv zu denken und Moorbäder zu nehmen´ und dem Rheumatologen (Essen) mein CRP zu niedrig ist trotz starker Schmerzen und Bewegungseinschränkung - hat hier Jemand ein paar Tips , was man noch so machen könnte ? Hatte in den Jahren noch nie richtig Fieber oder nachweisbare Entzündungsparameter , was wohl auch nicht zwingend notwendig ist !?
Habe inzw . selbst mit Arcoxia 60 mg täglich sowie Novalgin bei Bed . angefangen mit mäßigem Erfolg.Vor lauter Verzweiflung am Montag mit einer ´Stoßtherapie ´Cortison gestartet (25 mg , ab heute 20 mg tägl.). Nehme Cortison eigentl.die letzte Zeit bei Bedarf gegen meine´ allergischen Reaktionen´ auf Nahrungsmittel (die sich keiner erklären kann, äußert sich in Durchfall + Erbrechen und juckendem Ausschlag, habe keine CED).Eine Antibiose macht ja nach meinen Infos eher keinen Sinn mehr . Kann seither zum ersten Mal wieder mal ´normale Schritte ´laufen ohne Rumeiern und Humpeln , es schlägt scheinbar gut an . Bin selbst im Gesundheitsbereich tätig , daher kann ich mich wenigstens ein wenig´ selbst therapieren´ .
Hat Jemand ähnliche Erfahrungen gesammelt und ein paar Ratschläge ? So langsam geht mein Optimismus flöten ...
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