News-Archiv

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Mittwoch, 23.04.2008

Keine Antikörper gegen Etanercept bei der Therapie der ankylosierenden Spondylitis mit diesem TNF-Inhibitor

Ein Nicht-Ansprechen auf die Therapie mit Tumornekrosefaktor-alpha(TNF)-Blockern kann durch das Auftreten von Antikörpern gegen diese Therapie bedingt sein. In dieser Studie mit Etanercept bei ankylosierender Spondylitis waren die Etanercept-Serumspiegel bei Respondern und Nonrespondern gleich hoch. Antikörper traten keine auf.

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Montag, 14.04.2008

Wirksamkeit und Sicherheit von Etanercept bei AS über einen Zeitraum von bis zu 192 Wochen

Etanercept (Enbrel®) ist ein rekombinanter (biologisch hergestellt), löslicher TNF-alpha Rezeptor und reguliert den Tumornekrosefaktor-alpha (TNF-alpha), ein zentrales Zytokin bei entzündlich rheumatischen Erkrankungen. Seit 2006 ist Etanercept in Deutschland zur Behandlung der ankylosierenden Spondylitis (AS, Morbus Bechterew) zugelassen. Zwischenzeitlich liegen Daten aus einer klinischen Studie bei AS über einen Zeitraum von 192 Wochen vor.

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Donnerstag, 03.04.2008

Der Elispot (Enzyme-Linked Immunospot Assay) im Vergleich zum Tuberkulin Hauttest

Die Therapie der rheumatoiden Arthritis mit Tumornekrosefaktor-alpha (TNF) Antagonisten kann zu einer Reaktivierung einer latenten Infektion mit Mycobacterium tuberculosis (MTb) führen (LTBI). Die Diagnose der LTBI basiert überwiegend auf dem Tuberkulin Hauttest (TST), der jedoch gewisse Mängel aufweist. Forscher der Universität Athen haben die beiden Tests verglichen und den Elispot für geeignet befunden – insbesondere bei Patienten mit falsch positiven TST-Ergebnissen nach einer BCG-Impfung.

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Dienstag, 05.02.2008

MRT im Einsatz zum Wirkungsnachweis von Adalimumab bei Patienten mit ankylosierender Spondylitits

Adalimumab (Humira®) ist ein rekombinanter vollständig humaner monoklonaler Antikörper, der spezifisch an den Tumor-Nekrose-Faktor-alpha (TNF-alpha) bindet. In den für die Zulassung relevanten Studien wurde die Wirksamkeit und Sicherheit von Adalimumab bei ankylosierender Spondylitis (AS) erwiesen. Ziel der vorliegenden Untersuchung war der Vergleich zwischen Adalimumab und Plazebo bei der Reduktion der entzündlichen Aktivität der spinalen und sakroiliakalen (SI) Gelenke bei AS-Patienten mittels Magnet-Resonanz-Tomografie (MRT).

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Mittwoch, 30.01.2008

Infliximab: kontiuierliche vs. bedarfsgesteuerte Therapie bei ankylosierender Spondylitis

Die kontinuierliche Verabreichung des Antikörpers gegen den Tumornekrosefaktor-alpha - Infliximab (Remicade®) - bei der Spondylitis ankylosans (AS) ist eine wirksame Therapie. Bei Therapieunterbrechung kommt es jedoch in individuellen Abständen zu einem Rezidiv der Erkrankung. In dieser Studie des "French Ankylosing Spondylitis Infliximab Network" wurde die kontinuierliche Behandlung mit Infliximab mit einem Behandlungsschema verglichen, das an das Wiederauftreten von Symptomen angepasst war.

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Montag, 07.01.2008

Adalimumab verringert bei Bechterew-Patienten die Häufigkeit von Uveitis-Schüben

Das Ergebnis der RHAPSODY-Studie, die auf dem ACR-Kongreß der US-amerikanischen Rheumatologen in Boston vorgestellt wurde: Unter der Therapie mit Adalimumab kommt es gegenüber der Rate vor der Behandlung zu einer Reduktion von Uveitis-Schüben um etwa die Hälfte.

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Dienstag, 30.10.2007

Daten aus der ATLAS-Studie zur Lebensqualität unter Adalimumab

Im Juli 2006 hat die Europäische Zulassungsbehörde EMEA den TNF-alpha-Blocker Adalimumab (HUMIRA®) für die Therapie der ankylosierenden Spondylitis (AS, M. Bechterew) zugelassen. Die Zulassung von Humira zur Behandlung der ankylosierenden Spondylitis basiert auf den Daten der ATLAS-Studie, aus der jetzt weitere Daten zur Lebensqualität veröffentlicht worden sind.

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Mittwoch, 11.07.2007

EULAR 2007: Schwerwiegende und/oder opportunistische Infektionen traten in klinischen Studien unter Etanercept nicht häufiger auf als unter Plazebo.

In einer auf dem europäischen Rheumatologenkongress 2007 vorgestellten Untersuchung wurden die Daten zu schwerwiegenden und/oder opportunistischen Infektionen unter Etanercept im Vergleich zu Placebo aus kontrollierten, randomisierten und offenen Verlängerungsstudien bei RA, PsA und AS vorgestellt.

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Montag, 26.03.2007

Etanercept 50 mg vs 2x25 mg bei Spondylitis ankylosans und Psoriasis

Für die rheumatoide Arthritis ist die einmalige subkutane Applikation von 50 mg Etanercept vs zweimal 25 mg pro Woche gesichert. Ob diese Vorgehensweise auch bei anderen Indikationen vertretbar ist, wurde in weiteren Studien untersucht.

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Freitag, 02.03.2007

Omega-3-Fettsäuren: Sinnvoll auch bei M. Bechterew?

Eine sehr kleine Pilotstudie aus Skandinavien deutet darauf hin, daß sich mit der Einnahme von hochdosierten Omega-3-Fettsäuren als Nahrungsergänzung eine signifikante Verringerung der Krankheitsaktivität erreichen läßt. Allerdings konnten weder Medikamente eingespart werden, noch wurden die im Blut meßbaren Entzündungszeichen beeinflußt.

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Donnerstag, 02.11.2006

Therapie im Gasteiner Heilstollen: Wie ist die Wirkung? Für wen ist sie geeignet?

Die wichtigsten Fragen und Antworten vom rheuma-online User-Workshop 2006

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Donnerstag, 27.07.2006

Gute Nachrichten für Bechterew-Patienten: Neue therapeutische Möglichkeiten

Adalimumab von der EMEA als weiterer TNF-Blocker für die Therapie der ankylosierenden Spondylitis offiziell zugelassen - Überzeugende Ergebnisse der ATLAS-Studie

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Donnerstag, 20.07.2006

Forschungspreis für Arbeit zur Frühdiagnose des M. Bechterew

Der diesjährige Preis der Deutschen Vereinigung M. Bechterew geht an Prof. Dr. med. Joachim Sieper und Priv. Doz. Dr. med. Martin Rudwaleit vom Klinikum Benjamin Franklin der Charité in Berlin.

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Freitag, 17.02.2006

M. Bechterew – Früherkennung muss gefördert werden!

Immer noch vergehen 5-7 Jahre, bis ein Morbus Bechterew diagnostiziert und angemessen therapiert wird.

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Dienstag, 10.01.2006

M. Bechterew – Kontinuierliche Therapie mit NSAR bessert nicht nur Symptome

Das Ergebnis einer multinationalen Studie scheint eindeutig: Wenn Patienten mit Morbus Bechterew nicht-steroidale Antirheumatika (NSAR) benötigen, sollte die Einnahme durchgängig erfolgen und nicht nur dann, wenn die Symptome (Schmerz, Steifheit) ohne Therapie zu stark werden.

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Mittwoch, 04.01.2006

TNF-alpha-Blocker bei RA und AS – ein Wirksamkeitsvergleich

Bei RA-Patienten ist die Therapie mit TNF-alpha-Blockern bei entsprechender Indikation gängige Praxis. Sind Therapie-Erfolge auch bei M. Bechterew-Patienten denkbar?

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Sonntag, 30.10.2005

Rauchverbot auch bei M. Bechterew

Wenn M. Bechterew-Patienten rauchen, sind Werte für BASFI und BASDAI erhöht

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Dienstag, 18.10.2005

HUMIRA: Zulassung für den M. Bechterew beantragt

Abbott hat gestern zeitgleich bei der EMEA und der FDA die Zulassung von Adalimumab für die Behandlung der ankylosierenden Spondylitis beantragt.

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Freitag, 01.07.2005

Wirbelkörperbrüche bei Morbus Bechterew

Ankylosierende Spondylitis, AS, nach dem Erstbeschreiber Prof. Wladimir von Bechterew auch Morbus Bechterew genannt, ist eine chronische entzündliche Erkrankung vorwiegend der Wirbelsäule. Charakteristisch ist die Ossifikation (Verknöcherung) der Wirbelkörper, Gelenke und Bänder im Bereich der Wirbelsäule, die eine erhöhte Knochendichte vortäuschen kann. Tatsächlich ist aber, besonders im aktiven Krankheitsstadium, in vielen Fällen (bis 62 %) eine Osteoporose zu finden. Daraus resultiert ein erhöhtes Fraktur-Risiko.

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Sonntag, 15.07.2001

Gorillas haben häufig Bechterew

Ein kleines Dia auf einem Symposium über neue Erkenntnisse zu M. Bechterew und der verwandten Krankheitsgruppe der seronegativen Spondarthritiden brachte Erstaunliches an den Tag: Gorillas leiden offensichtlich häufig an einer seronegativen Spondarthritis, die dem M. Bechterew des Menschen ähnlich ist. Genetische Grundlage ist auch bei ihnen ein HLA-Merkmal, das dem HLA B27 des Menschen ähnlich ist, in seiner dreidimensionalen Struktur allerdings doch einige Abweichungen aufweist. Ob sich aus dieser Beobachtung auch Erkenntnisse für die Erklärung des menschlichen M. Bechterew gewinnen lassen und insbesondere auch Perpektiven für neue Behandlungsansätze ergeben, ist derzeit noch nicht klar. Die Beobachtung als solche halten wir allerdings für sehr interessant.

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