|
Serum-Homocysteinspiegel bei Patienten mit ankylosierender Spondylitis
Kategorie: Morbus Bechterew, Methotrexat, Sulfasalazin In dieser Studie hatten die Patienten mit ankylosierender Spondylitis (AS) - besonders die Patienten unter Methotrexat oder Sulfasalazin (SSZ) ohne Folsäuresupplementation - signifikant höhere Homocysteinkonzentrationen im Serum als die gesunden Kontrollpersonen. Die zusätzliche Gabe von Folsäure zu dieser Therapie reduziert möglicherweise das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen und damit die Mortalität bei diesen Patienten. In dieser Studie wurde der Homocystein(Hcy)spiegel im Serum bei AS-Patienten gemessen und mit den Parametern zu Krankheitsaktivität und mit den Therapieschemata abgeglichen. Die Studie wurde mit 92 AS-Patienten und 58 gesunde Vergleichspersonen durchgeführt. Es wurden der Bath AS Krankheitsaktivitäts-Index und der Bath AS Funktions-Index berechnet. Serum Hcy-Spiegel von mehr als 15 µmol/l wurden als Hyperhomocysteinämie bewertet. Die mittleren Hcy-Spiegel betrugen bei den AS-Patienten 14,4µmol/l und bei den Gesunden 12,6 µmol/l. Die Differenz zwischen den beiden Gruppen war rechnerisch signifikant. Es bestand kein signifikanter Unterschied zwischen der Gruppe AS-Patienten, die mit Sulfasalazin, bzw. mit Methotrexat/SSZ behandelt wurden (14,25µmol/l vs. 16,05µmol/l). Die Differenz der Hcy-Werte zwischen diesen Basistherapie-behandelten AS-Patienten und den AS-Patienten, die nur Nicht-steroidale Antirheumatika erhielten (12,15µmol/l) bzw. den Gesunden (12,6µmol/l) war hingegen wieder statistisch signifikant. Der Vergleich der Hcy-Spiegel bei Patienten mit aktivem Morbus Bechterew (13,65µmol/l) mit den Patienten mit inaktiver Erkrankung (14,6µmol/l) ergab keinen signifikanten Unterschied. Fazit:
|
|||||
|
||||||
Kommentare zu diesem Artikel