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Rituximab unter den Bedingungen der alltäglichen Routinepraxis- 4. Auswertung der offenen Beobachtungsstudie in Deutschland
Kategorie: Rheumatoide Arthritis, Rituximab Die Daten zeigen eine zunehmende Wirksamkeit und abnehmende Häufigkeit unerwünschter Wirkungen von Rituximab bei Patienten mit aktiver RA in der täglichen Praxis. ![]() Rituximab ist ein Antikörper, der gezielt an eine Untergruppe von B-Zellen bindet und damit ausschaltet. Auf diese Weise wird der Rituximab, das aufgrund seiner B-Zell-depletierenden Wirkung bei der Pathogenese der rheumatoiden Arthritis (RA) eine Rolle spielt, ist eine neue Option für RA-Patienten. 811 Patienten wurden nach einer mittleren Zeit von 37,3 Wochen erneut mit Rituximab behandelt. Zu Beginn des zweiten Therapiekurs wurde ein DAS28 von 5,1 errechnet. 434 dieser 811 Patienten wurden mindestens weitere vier Monate beobachtet. Ihr mittlerer DAS28 war zu diesem Zeitunkt auf 4,0 gesunken. Bei 85 Patienten wurde eine dritter Therapiezyklus nach einer nun kürzeren Zeit Zum Zeitpunkt dieser Analyse waren insgesamt 1.577 Patienten eingeschlossen, 1.398 hatten einen ersten, 897 einen zweiten und 115 einen dritten Rituximabzyklus erhalten. Die Rate der unerwünschten und der schwerwiegenden unerwünschten Wirkungen betrug bei all diesen Patienten 10,0 bzw. 1,1 Prozent. Dies Zahlen sanken von 9,2 Prozent auf 3,6 Prozent und 2,6 Prozent nach dem ersten, zweiten bzw. dritten Therapiedurchgang mit Rituximab. Die Abnahme bei den schwerwiegenden unerwünschten Wirkungen reduzierte sich entsprechend von 0,9 Prozent auf 0,3 Prozent und 0 Prozent. Literatur und Link[EULAR 2009 - FRI0264] CONTINUED TREATMENT OF RHEUMATOID ARTHRITIS (RA) WITH RITUXIMAB (RTX ) IN DAILY PRACTICE: 4. INTERIM ANALYSIS OF THE GERMAN PROSPECTIVE MULTICENTER NON-INTERVENTIONAL STUDY (NIS) Kommentar schreibenSie müssen angemeldet sein, um Kommentare verfassen zu können. |
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