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RA-Patienten sind nach einer Impfung mit dem H1N1-Impfstoff weniger vor einer Grippepandemie geschützt als gesunde Personen
Kategorie: Rheumatoide Arthritis, H1N1 Schweinegrippe, Medikamente Die RA-Patienten in dieser Untersuchung wiesen niedrigere Serumprotektionsraten auf, als nach der H1N1-Impfung erwartet. Das galt besonders, wenn die Patienten mit MTX behandelt wurden. Die Sicherheit des Impfstoffes wurde bestätigt. TNF-Inhibitoren beeinträchtigten die Immunantwort nicht. In einer brasilianischen Klinik wurde die Impfantwort bei 340 Patienten mit rheumatoider Arthritis (RA), die mit DMARDs behandelt wurden und zu den regelmäßigen Kontrolluntersuchung kamen, mit der Impfantwort bei 234 gesunden Personen verglichen. Der Test zur Bestimmung der nachweisbaren Antikörper gegen Mikroorganismen als Resultat einer Infektion oder Immunisierung mit dem Grippevirus (Serokonversionsrate) zeigte ein ähnliches Muster: 53,4% der RA Patienten und 76,9% der Gesunden hatten entsprechende Antikörper. Bei der Planung hinsichtlich des Ausbruchs neuer Pandemien sollten spezifische Immunisierungsstrategien erwogen werden, die sicher stellen, dass diese große Patientenpopulation vor der Erkrankung an einer pandemischen Grippe so gut wie möglich geschützt ist.“ Bei den RA-Patienten in der Studie wurde auch der Einfluss der Impfung auf die Krankheitsaktivität untersucht (DAS28). Neun (2,6 %) der Patienten berichteten über eine Verschlechterung der Krankheitssymptome mit einer mittleren Veränderung des DAS28 von 3,66 auf 5,15 nach der H1N1-Impfung. Fazit: Literatur und Links
Weitere Informationen zur H1N1-Impfung bei rheuma-online: Donnerstag, 10.03.2011 Mittwoch, 02.09.2009 Kommentar schreibenSie müssen angemeldet sein, um Kommentare verfassen zu können. |
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